Nachrichten vom 30.07.2010
ROUNDUP: Telekom-Vorstand Akhavan wechselt zu Siemens-Tochter
(FSE) 09:43 10,35 EUR DT. TELEKOM Eröffnung: 10,40 Tageshoch: 10,40 Tagestief: 10,33 Heute: -1,52% 1 Monat: +13,84% 1 Jahr: -5,29% ROUNDUP: Telekom-Vorstand Akhavan wechselt zu Siemens-Tochter 07.12.2009 - 19:51 BONN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Führungstrio der Deutsche Telekom bricht überraschend auseinander. Der für das Tagesgeschäft zuständige Vorstand Hamid Akhavan werde künftig den Telefonanlagen-Bauer Siemens Enterprise Communications (SEN) führen, teilte das Siemens-Gemeinschaftsunternehmen am Montag in München mit. Akhavan übernimmt das Amt Ende Februar. Er löst Interimschef Mark Stone ab. Anzeige Akhavan ist neben Vorstandschef Rene Obermann und Finanzchef Timotheus Höttges einer der wichtigsten Manager der Telekom. Er leitet seit Jahren das Mobilfunk-Geschäft und bekam mit dem Konzernumbau Anfang des Jahres weitere Befugnisse. Über die Gründe für den Wechsel und einen möglichen Nachfolger wurde zunächst nichts bekannt. SEN gehört noch knapp zur Hälfte zu Siemens, die Mehrheit hält der US-Finanzinvestor Gores. Mit einem radikalen Sparprogramm, dem auch 6.800 der einst 17.500 Arbeitsplätze zum Opfer fallen, versuchen die Amerikaner, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Zuletzt vermeldete Interimschef Stone Erfolge bei der Sanierung. Im laufenden Geschäftsjahr soll wieder Gewinn geschrieben werden. LOB FÜR AKHAVAN Siemens-Finanzchef Joe Kaeser titulierte Akhavan aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung in der Branche als "ideale Besetzung für SEN". Der derart Gelobte machte jedoch klar, dass die neue Aufgabe herausfordernd wird: "Wir bewegen uns in einem sich ständig weiterentwickelnden Markt mit hohem Wettbewerbsdruck."Vorgänger Stones bleibt Vorsitzender des SEN-Aufsichtsrats und Mitglied der Geschäftsführung. The Gores Group hatte im Herbst vergangenen Jahres 51 Prozent an SEN übernommen, den Rest hält Siemens. Die Münchener hatten ihre einst hoch defizitäre Tochter vor der Trennung mit viel frischem Kapital ausgestattet, um ein zweites BenQ Mobile zu vermeiden. Die Handytochter war kurz nach dem Verkauf an den taiwanischen Elektronikkonzern BenQ Pleite gegangen./das/she
BMW baut keine neue Wasserstoff-Flotte
BMW baut keine neue Wasserstoff-Flotte 07.12.2009 - 18:36
Deutsche Börsen schließen uneinheitlich
Deutsche Börsen schließen uneinheitlich 07.12.2009 - 18:31
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Uneinheitlich - ereignisarmer Wochenauftakt
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Uneinheitlich - ereignisarmer Wochenauftakt 07.12.2009 - 18:13 FRANKFURT (dpa-AFX) Deutsche Aktien haben sich am Montag uneinheitlich entwickelt. Börsianer sprachen von einem ereignisarmen Handelstag. Während der Dax 0,57 Prozent tiefer bei 5.784,75 Punkten schloss, legte der MDax mittelgroßer Werte 0,24 Prozent auf 7.436,42 Zähler zu. In der Vorwoche hatte der Leitindex Dax noch 2,32 Prozent gewonnen. Der TecDax gewann am Montag 0,69 Prozent auf 814,77 Zähler. Anzeige "Der Wochenstart war nicht erfreulich für die Börsianer. Nach dem überraschenden Rückgang beim Auftragseingang der deutschen Industrie im Oktober nach sieben Anstiegen in Folge mussten Anleger lange nach neuen Kaufargumenten suchen", sagte Aktienhändler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. Positiv wirkten dann aus Lipkows Sicht die Hoffnungen auf anhaltend niedrige Zinsen im Euroraum und auch die Wiederbelebung des US-Dollar sei positiv - zumindest für die Exportwerte. Andere Börsianer zeigten sich mit Blick auf den Dollar skeptischer, da in den letzten Wochen Aktienmarkt und Euro stets Hand in Hand nach oben marschiert seien. Analyst Patrick Hussy vom Stimmungsforscher sentix zog das Fazit: "Die Hängepartie am deutschen Aktienmarkt geht weiter." Größere Korrekturen am Aktienmarkt blieben aber auch wegen der weiter billigen Anlagegelder und dem Anlagenotstand vieler institutioneller Investoren aus, betonte Lipkow. Entsprechend rappelten sich bei jedem Anzeichen von Schwäche die wichtigen Sektoren wie Finanz- und Automobilwerte immer wieder sehr schnell auf. Zu den Favoriten im Dax zählten am Montag die Autowerte, wobei sich VW-Stämme um 1,28 Prozent auf 81,42 Euro verteuerten. Daimler legten 1,32 Prozent auf 36,385 Euro zu. Die Stuttgarter verzeichneten nach einer langen Flaute in diesem Jahr im November den zweiten Monat in Folge weltweit ein Absatzplus. BASF-Titel gewannen nach Aussagen von Vorstandschef Jürgen Hambrecht an der Dax-Spitze 1,53 Prozent auf 42,53 Euro. Hambrecht sagte: "Wir werden im Ergebnis vor Sondereinflüssen voraussichtlich das Niveau des dritten Quartals 2009 erreichen." Tagesverlierer im Dax waren MAN-Aktien mit minus 1,96 Prozent auf 52,56 Euro. Dabei vermeldete der Nutzfahrzeughersteller für November Aufträge für rund 740 Fahrzeuge in Brasilien. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Die Papiere von Siemens rutschten nach einer Abstufung durch Morgan Stanley auf "Equal-weight" um 1,64 Prozent auf 62,46 Euro ab. Die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer büßten nach negativ aufgenommenen Nachrichten zu Rivaroxaban (Xarelto) 1,36 Prozent auf 53,00 Euro ein. Im TecDax fielen die Aktien des IT-Händlers und -Dienstleisters Bechtle mit minus 3,44 Prozent auf 17,96 Euro ans Index-Ende. Vorstandssprecher Thomas Olemotz präzisierte in einem Interview die Umsatzerwartungen für 2009. Es sei mit einem Minus von fünf bis acht Prozent im Vergleich zu 2008 zu rechnen, bislang war für diese Jahr lediglich ein Minus wegen der Wirtschaftskrise angekündigt worden. SMA Solar gewannen hingegen nach positiven Studien an der Indexspitze 5,39 Prozent auf 97,59 Euro./fat/she --- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---
VW übernimmt knapp die Hälfte von Porsche
VW übernimmt knapp die Hälfte von Porsche 07.12.2009 - 17:31
Razzia bei LBBW - Untreueverdacht gegen Manager
Razzia bei LBBW - Untreueverdacht gegen Manager 07.12.2009 - 17:16
VW übernimmt knapp die Hälfte von Porsche
VW übernimmt knapp die Hälfte von Porsche 07.12.2009 - 16:56
Studie: Finanzkrise kostete 20 Millionen Jobs
Studie: Finanzkrise kostete 20 Millionen Jobs 07.12.2009 - 16:26
Trichet kritisiert neue EU-Finanzaufsicht
Trichet kritisiert neue EU-Finanzaufsicht 07.12.2009 - 16:01
Gewinnmitnahmen drücken Dax unter 5800 Punkte
Gewinnmitnahmen drücken Dax unter 5800 Punkte 07.12.2009 - 15:21
Aktien Frankfurt: Gewinnmitnahmen belasten Dax - Daimler und BASF gefragt
Aktien Frankfurt: Gewinnmitnahmen belasten Dax - Daimler und BASF gefragt 07.12.2009 - 15:04 FRANKFURT (dpa-AFX) - Leichte Gewinnmitnahmen im ruhigen Handelsgeschäft haben den deutschen Leitindex Dax am Montag belastet. Nach einem Plus von etwas mehr als zwei Prozent in der Vorwoche sank der Leitindex bis zum Nachmittag um 0,40 Prozent auf 5.794,41 Punkte. MDax und TecDax fanden indes nach einem etwas schwächeren Start bereits den Weg ins Plus: Der Index mittelgroßer Werte legte 0,40 Prozent auf 7.448,32 Punkte zu, der Technologie-Index stieg um 0,68 Prozent auf 814,76 Zähler. Anzeige "Der Dax ist in einer Handelsspanne zwischen 5.720 und 5.850 Punkten gefangen. Da es zurzeit an Impulsen und kurstreibenden Nachrichten mangelt, ist es recht ruhig am Markt", sagte Analyst Christoph Schmidt vom Handelshaus N.M.F. AG. Nur am Morgen sei zeitweise Druck in den Markt gekommen, nachdem der US-Dollar wieder spürbar zugelegt und den Euro kurzzeitig unter 1,48 Dollar gedrückt habe, ergänzte er. Sobald diese Marke unterschritten werde, führe dies zu einem verstärkten Verkauf von Aktien oder Rohstoffen. Unter den deutschen Einzelwerten rangelten BASF und Daimler um den ersten Platz im Dax. Zuletzt waren die Titel des Autokonzerns Favorit mit plus 1,35 Prozent auf 36,395 Euro. Sie profitierten davon, dass die Stuttgarter nach einer langen Flaute in diesem Jahr im November den zweiten Monat in Folge weltweit ein Absatzplus verzeichneten. BASF-Titel gewannen nach Aussagen von Vorstandschef Jürgen Hambrecht in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" 1,29 Prozent auf 42,43 Euro. Hambrecht sagte: "Wir werden im Ergebnis vor Sondereinflüssen voraussichtlich das Niveau des dritten Quartals 2009 erreichen." Er rechnet folglich mit einem besseren Ergebnis als bislang, nachdem der größte Chemiekonzern der Welt bisher einen Rückgang erwartet hatte. Die Aktien von Bayer gaben dagegen 1,23 Prozent auf 53,07 Euro nach. Der Chemie- und Pharmakonzern will in diesem Jahr keine weiteren Informationen zur Zulassung seines Hoffnungsträgers Rivaroxaban bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einreichen. Die Behörde hatte Ende Mai zusätzliche Daten zur Bewertung des Nutzen-Risiko-Profils eingefordert, die Bayer bislang, zusammen mit seinem US-Kooperationspartner Johnson & Johnson , frühestens für das vierte Quartal dieses Jahres angekündigt hatte. Über den aktuellen Stand der Zulassung will Bayer nun zur Bilanzpressekonferenz Ende Februar informieren. Nach einer Abstufung sanken die Anteilsscheine von Siemens um 1,89 Prozent auf 62,30 Euro. Die US-Bank Morgan Stanley hatte das Papier des Industrieunternehmens auf "Equal-weight" abgestuft und das Kursziel von 80 auf 70 Euro gesenkt. Während die Märkte für industrielle Automation und Medizintechnik sich 2010 erholen sollten, dürften die Randbereiche des Konzerns die Gewinnentwicklung weiterhin belasten, schrieb Analyst Scott Babka. Zudem erschienen die Restrukturierungsbemühungen nicht mehr so deutlich wie bei den Wettbewerbern. Unterdessen hielt die Citigroup an der Kaufempfehlung fest. Auf einem Analystentreffen sei der konservative Charakter der Ziele des Managements unterstrichen worden. Im TecDax fielen die Aktien des IT-Händlers und -Dienstleisters Bechtle mit minus 3,98 Prozent auf 17,86 Euro an das Index-Ende, nachdem die Umsatzerwartungen für 2009 präzisiert wurden. Vorstandssprecher Thomas Olemotz kündigte in einem Interview an, dass 2009 voraussichtlich ein Umsatzminus zwischen fünf und acht Prozent im Vergleich zu 2008 zu rechnen sei. Bislang war lediglich gesagt worden, dass das laufende Jahr wegen der Wirtschaftskrise schwächer als 2008 ausfallen werde. SMA Solar gewannen hingegen nach einer positiven Studie an der TecDax-Spitze 7,99 Prozent auf 100,00 Euro. Die Citigroup hob das Kursziel für SMA Solar von 82,00 auf 110,00 Euro an und bestätigte ihr Anlageurteil "Buy". Grund für das neue Ziel und seine angehobenen Ergebnisschätzungen für den Hersteller von Solartechnik sei die wieder steigende Nachfrage, schrieb Analyst Vidya Anant./ck/fat --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
BMW baut keine neue Wasserstoff-Flotte
BMW baut keine neue Wasserstoff-Flotte 07.12.2009 - 14:41
Kuwait macht Kasse - Dubai-Aktien auf Talfahrt
Kuwait macht Kasse - Dubai-Aktien auf Talfahrt 07.12.2009 - 14:01
Razzia bei LBBW - Untreueverdacht gegen Manager
Razzia bei LBBW - Untreueverdacht gegen Manager 07.12.2009 - 13:56
Kuwait macht Kasse - Dubai-Aktien wieder auf Talfahrt
Kuwait macht Kasse - Dubai-Aktien wieder auf Talfahrt 07.12.2009 - 13:56
US-Verbraucherkredite sinken im Oktober schwächer als erwartet
US-Verbraucherkredite sinken im Oktober schwächer als erwartet 08.12.2009 - 06:04 WASHINGTON (Dow Jones)--Die ausstehenden Kredite von US-Verbrauchern haben sich im Oktober schwächer verringert als erwartet. Sie sanken um 3,5 Mrd USD bzw 1,7% auf 2,483 Bill USD, wie die US-Notenbank Federal Reserve am Montag berichtete. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen stärkeren Rückgang um 10,0 Mrd USD prognostiziert. Es war der neunte Rückgang in Folge. Anzeige Die Rückgänge in den Vormonate fielen allerdings deutlich geringer aus als bislang berichtet. Im September war der Betrag um revidiert 8,8 (vorläufig: minus 14,8) Mrd USD auf 2,486 Bill USD zurückgegangen. Die Daten sind recht volatil und werden häufig revidiert. Der Rückgang im Oktober wurde den Angaben zufolge von revolvierenden Krediten - wie etwa über Kreditkarten - angeführt, die um 9,3% bzw. 7,0 (August: minus 7,9) Mrd USD sanken. Nicht-revolvierende Kredite erhöhten sich hingegen sich um 2,6% bzw. 3,4 (minus 0,8) Mrd USD. Webseite: www.federalreserve.gov DJG/DJN/kth Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
«Handelsblatt»: Araber wollen bei HDW einsteigen
«Handelsblatt»: Araber wollen bei HDW einsteigen 08.12.2009 - 08:15
DE/Zahl der Unternehmensinsolvenzen im September um 17,4% höher
DE/Zahl der Unternehmensinsolvenzen im September um 17,4% höher 08.12.2009 - 08:15 WIESBADEN (Dow Jones)--Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,4% auf 2.910 Fälle gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag weiter berichtet, wurden insgesamt von den deutschen Amtsgerichten im September 14.430 Insolvenzfälle gemeldet, das waren 10,0% mehr als im Vorjahr. Auf übrige Schuldner entfielen 11.520 (plus 8,3%) der Fälle, davon wiederum 8.925 auf Verbraucher (plus 7,4%). Anzeige In den ersten neun Monaten 2009 wurden Destatis zufolge 24.717 Unternehmensinsolvenzen gezählt, 11,2% mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt nahm die Zahl der Insolvenzen von Januar bis Ende September um 3,8% auf 121.337 Fälle zu. Auf übrige Schuldner entfielen 96.620 Fälle (plus 2,1%), wobei die Verbaucherinsolvenzen mit plus 1,5% auf 74.635 Fälle am schwächsten zunahmen. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für September auf 42,6 Mrd EUR gegenüber 2,8 Mrd EUR im September des Vorjahres. Dieser ungewöhnlich starke Anstieg der Forderungen sei auf die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen, erklärte Destatis. Webseite: www.destatis.de DJG/kth/sgs Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert erwartet - nachrichtenarmer Handel
Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert erwartet - nachrichtenarmer Handel 08.12.2009 - 08:13 FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag im nachrichtenarmen Geschäft zum Handelsstart um seinen Vortagesschluss pendeln. Der X-Dax, der genaueste Indikator für die Dax-Entwicklung im Xetra-Handel außerhalb der Handelszeiten, stand gegen 8.05 Uhr bei 5.782 Punkten. Damit lag er rund 0,03 Prozent unter dem Xetra-Schluss des deutschen Leitindex am Montag. Einen leichten Dämpfer könnten die Vorgaben der wichtigsten Übersee-Börsen geben. So hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial nur mit einem hauchdünnen Plus geschlossen, der Future auf den US-Leitindex gab seit Xetra-Schluss bis zum Morgen leicht nach. In Japan litt der Nikkei-225-Index unter leichten Gewinnmitnahmen und ging mit einem Abschlag von 0,27 Prozent aus dem Handel. Anzeige Die Agenda ist an diesem Tag sehr dünn bestückt: Als Nachzügler der Berichtssaison rückt Demag Cranes mit Quartalszahlen in den Fokus. Konjunkturseitig könnten allenfalls die Daten zur deutschen Produktion interessant sein. In den USA stehen keine marktbewegenden Daten an. Aussagen des Logistikkonzerns Fedex könnten die Titel des Konkurrenten Deutsche Post antreiben. Für den US-Paketdienst laufen die Geschäfte aufgrund einer wieder anziehenden Nachfrage im Ausland sowie Kosteneinsparungen besser als gedacht. Der Konzern hob daher am Montag nach US-Börsenschluss seine Prognosen für das zweite Geschäftsquartal an. Der Fedex-Aktie brachte diese Nachricht im nachbörslichen Handel ein Plus von rund drei Prozent ein. Händler erwarten nun eine entsprechend positive Reaktion der Post-Aktie. "Das ist schon das zweite Quartal in Folge, dass Fedex bessere Ergebnisse vorlegt. Das sollte sich jedenfalls nicht negativ für die Deutsche Post auswirken", sagte einer der Börsianer. Vorbörslich legte die Aktie bereits um rund ein Prozent zu. Der Elektrokonzern Siemens hat seinen Absatz in China im vergangenen Geschäftsjahr um sieben Prozent gesteigert. Der Zuwachs auf seinem zweitgrößten Markt liegt zwar unter den eigenen Erwartungen, gehört im Krisenjahr aber zu seinen besten Ergebnissen weltweit. China und andere aufstrebenden Märkte seien die "treibenden Wachstumskräfte", während das Umfeld in den Industrieländern auch im neuen Jahr "schwierig" bleiben werde, sagte Siemens-Chef Peter Löscher am Dienstag in Peking. Nach Börsenstart werden die Titel des Kranherstellers Demag Cranes mit Zahlen zum vierten Firmenquartal die Aufmerksamkeit von Anlegern auf sich ziehen. Das Geschäft des schwer von der Wirtschaftsflaute getroffenen MDax-Konzerns dürfte nach Analystenmeinung erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigen. Besonders im Fokus steht neben Aussagen zum im Oktober gestarteten Geschäftsjahr 2010 die Frage, ob das 45,8 Millionen Euro schwere Umbau- und Sparprogramm schon in der Zeit zwischen Juli und September Früchte getragen hat./ck/ag
Leichte Verluste zum deutschen Handelsstart
Leichte Verluste zum deutschen Handelsstart 08.12.2009 - 09:40
Siemens wächst in China mit sieben Prozent
Siemens wächst in China mit sieben Prozent 08.12.2009 - 09:05
IPO/ROUNDUP: Scan Energy leidet unter schwachem Umfeld für Börsengänge
IPO/ROUNDUP: Scan Energy leidet unter schwachem Umfeld für Börsengänge 06.12.2009 - 16:49 HAMBURG (dpa-AFX) - Der geplante Gang des dänischen Energieunternehmens Scan Energy an die Frankfurter Börse startet nicht durch. Das Unternehmen senkte seinen Angebotspreis am Sonntag auf 8 Euro je Aktie und verlängerte die Zeichnungsfrist um zwei Tage bis Mittwoch. Ursprünglich lag die Preisspanne bei 9 bis 13 Euro. Um zumindest das untere Ende des geplanten Bruttoerlöses von 158 Millionen Euro zu erreichen, will das Unternehmen mehr Aktien ausgeben. Statt 17,5 Millionen sollen nun bis zu 19,7 Millionen Anteilsscheine gehandelt werden. Anzeige Knapp drei Millionen Aktien wollen die Altaktionäre im Rahmen einer eventuellen Mehrzuteilung ("Greenshoe") zur Verfügung stellen. Sollten alle Aktien platziert werden, würde der Streubesitz auf knapp 52 Prozent steigen. Ursprünglich war ein Wert von 48,6 Prozent angestrebt worden. Ein Sprecher betonte, dass das Unternehmen den Börsengang in jedem Fall durchziehen wolle: "Das ist unser letztes Wort. Wir haben mit dem Festpreis einen weiteren Anreiz gesetzt." INVESTOREN ZÖGERN Das Unternehmen habe sich angesichts der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für Börsengänge in Deutschland zu dieser Anpassung der Angebotsbedingungen entschlossen, hieß es in der Mitteilung. Erst am Donnerstagabend hatte der Baukonzern Hochtief den Börsengang seiner Infrastrukturtochter Concessions wegen mangelnder Nachfrage kurzfristig abgesagt. Wie Hochtief verwies auch Scan Energy auf Auswirkungen der Dubai-Krise: Diese habe die Investoren zögern lassen, erklärte Scan Energy. Scan Energy wurde 2003 in Dänemark gegründet. Die operative Zentrale ist in Hamburg angesiedelt. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Wind- und Solarparks. Derzeit verfügt es über ein Bruttoproduktionsvolumen von 514 Megawatt, 457 davon sind Windkraft und 57 Solarenergie. Im Bau sind Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 283 Megawatt. Die Entwicklungspipeline hat ein Volumen von rund 1,6 Gigawatt. Der Konzernumsatz belief sich in den ersten neun Monaten 2009 auf 71,2 Millionen Euro. Unterm Strich verbuchte das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Fehlbetrag von 8,9 Millionen Euro./nl/dct
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Jobdaten treiben Dax wieder nach oben
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Jobdaten treiben Dax wieder nach oben 04.12.2009 - 18:15 FRANKFURT (dpa-AFX) Ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht hat am Freitag für weitere Kursgewinne an der deutschen Börse gesorgt. Der Leitindex Dax ging 0,82 Prozent höher bei 5.817,65 Punkten in das Wochenende. Im Vergleich zum vergangenen Freitag ist das ein Plus von 2,32 Prozent. Im Verlauf näherte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer bis auf 29 Punkte seinem Jahreshoch bei 5.888 Zählern an. Der MDax mittelgroßer Werte legte zum Vortag 1,09 Prozent zu auf 7.418,40 Punkte. Der TecDax ging 0,80 Prozent höher bei 809,22 Zählern aus dem Handel. Anzeige "Die Arbeitsmarktzahlen sind richtig gut ausgefallen und haben sogar die jüngsten Flüsterschätzungen klar geschlagen", sagte Händler Udo Becker von der Münchener Privatbank Merck Finck & Co. Nach Einschätzung von Marktanalyst Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel könnte der Bericht auch den bisher fehlenden Startschuss für eine Jahresendrallye liefern. Dafür müsse der Dax aber seine Widerstandszone bei 5.850 bis 5.890 Punkte tatsächlich überwinden. Etwas besorgniserregend sei die Entwicklung des Euro, ergänzte ein Börsianer. Dieser rutschte nach den US-Daten unter 1,49 Dollar. Wichtige Unternehmensnachrichten blieben unterdessen Mangelware, beklagten einige Börsianer. Im Dax endeten die Stämme von Volkswagen (VW) 0,16 Prozent tiefer bei 80,39 Euro, nachdem die Aktionäre von Europas größtem Autobauer dem Vorstand grünes Licht für eine milliardenschwere Kapitalerhöhung gegeben hatten. Einem Vorratsbeschluss zufolge dürfen bis zu 135 Millionen neue stimmrechtslose VW-Vorzugsaktien ausgegeben werden. Mit dem frischen Geld soll die Übernahme des Sportwagenbauers Porsche finanziert werden. VW-Vorzüge legten um 1,28 Prozent auf 63,50 Euro zu. Der Arbeitskreises Aktienindizes der Deutschen Börse ließ unterdessen wie erwartet die VW-Stämme im Dax. Erst Mitte Dezember dürfte die Ausübung der bei Katar liegenden VW-Optionen den Streubesitz in VW-Stämmen unter 10 Prozent drücken. Dann dürften VW-Vorzüge oder HeidelbergCement in den Dax aufgenommen werden und dort den Platz der Stammaktien von Volkswagen einnehmen. Siemens verloren nach einer UBS-Studie als schwächster Dax-Wert 0,91 Prozent auf 63,50 Euro. Die schweizerische Großbank hatte die Titel des Mischkonzerns nach der Vorlage der Quartalsbilanz am Vortag und wegen des Ausblicks auf 2010 von ihrer "Most Preferred List" gestrichen. Die Analysten sehen in der Aktie keine kurzfristige Kaufgelegenheit mehr, ließen die Empfehlung aber auf "Neutral" mit dem Kursziel 65,00 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten dagegen ihr Kursziel von 79,00 auf 82,50 Euro erhöht, da sie die Unternehmensziele als "konservativ" einschätzen. Sie beließen ihr Votum auf "Buy". Gefragt waren unterdessen weiter die Aktien der Deutschen Telekom , die an der Dax-Spitze 2,08 Prozent auf 10,570 Euro zulegten. Ein Händler begründete das Plus mit Anschlusskäufen. Zudem würden defensiv eingestufte Werte gesucht. Im MDax drehten die Vorzüge von Hugo Boss nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" mit 1,10 Prozent ins Plus auf 23,90 Euro. Der britische Finanzinvestor Permira, Großaktionär bei der Boss-Konzernmutter Valentino, will dem Magazin zufolge das schwächelnde deutsche Modeunternehmen mit eigenem Geld unterstützen und damit entlasten. Laut Brancheninsidern steht Permira nach monatelangen Verhandlungen vor einer Einigung mit einer der drei Banken, die dem Investor vor zwei Jahren den Einstieg bei der Boss-Konzernmutter Valentino mitfinanziert haben. Am MDax-Ende schlossen IVG-Aktien 1,91 Prozent tiefer bei 6,16 Euro. Händler konnten keine neuen Nachrichten für das Minus verantwortlich machen. Solarwerte rückten im TecDax wieder in den Fokus. Roth & Rau zählten mit plus 6,27 Prozent auf 28,80 Euro zu den Favoriten. Händler verwiesen auf Spekulationen um ein mögliches Interesse von Siemens an dem Solarzulieferer. Ein Händler sagte: "Es wird darüber gesprochen, dass Siemens 38 Euro je Aktie von Roth & Rau bieten könnte". Ein Sprecher von Siemens sagte auf Anfrage von dpa-AFX: "Marktgerüchte kommentieren wir generell nicht." Andere Börsianer verwiesen auf eine Kurszielerhöhung der Commerzbank von 26 auf 32 Euro. Die Analysten bestätigte den Titel des Solarzulieferers mit "Buy". Titel von Q-Cells profitierten davon, dass ein Streit mit seinem chinesischen Zulieferer LDK Solar beigelegt wurde. Sie schlossen mit 3,12 Prozent im Plus bei 10,58 Euro./fat/he --- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Jobdaten treiben Dax wieder nach oben
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Jobdaten treiben Dax wieder nach oben 04.12.2009 - 18:15 FRANKFURT (dpa-AFX) Ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht hat am Freitag für weitere Kursgewinne an der deutschen Börse gesorgt. Der Leitindex Dax ging 0,82 Prozent höher bei 5.817,65 Punkten in das Wochenende. Im Vergleich zum vergangenen Freitag ist das ein Plus von 2,32 Prozent. Im Verlauf näherte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer bis auf 29 Punkte seinem Jahreshoch bei 5.888 Zählern an. Der MDax mittelgroßer Werte legte zum Vortag 1,09 Prozent zu auf 7.418,40 Punkte. Der TecDax ging 0,80 Prozent höher bei 809,22 Zählern aus dem Handel. Anzeige "Die Arbeitsmarktzahlen sind richtig gut ausgefallen und haben sogar die jüngsten Flüsterschätzungen klar geschlagen", sagte Händler Udo Becker von der Münchener Privatbank Merck Finck & Co. Nach Einschätzung von Marktanalyst Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel könnte der Bericht auch den bisher fehlenden Startschuss für eine Jahresendrallye liefern. Dafür müsse der Dax aber seine Widerstandszone bei 5.850 bis 5.890 Punkte tatsächlich überwinden. Etwas besorgniserregend sei die Entwicklung des Euro, ergänzte ein Börsianer. Dieser rutschte nach den US-Daten unter 1,49 Dollar. Wichtige Unternehmensnachrichten blieben unterdessen Mangelware, beklagten einige Börsianer. Im Dax endeten die Stämme von Volkswagen (VW) 0,16 Prozent tiefer bei 80,39 Euro, nachdem die Aktionäre von Europas größtem Autobauer dem Vorstand grünes Licht für eine milliardenschwere Kapitalerhöhung gegeben hatten. Einem Vorratsbeschluss zufolge dürfen bis zu 135 Millionen neue stimmrechtslose VW-Vorzugsaktien ausgegeben werden. Mit dem frischen Geld soll die Übernahme des Sportwagenbauers Porsche finanziert werden. VW-Vorzüge legten um 1,28 Prozent auf 63,50 Euro zu. Der Arbeitskreises Aktienindizes der Deutschen Börse ließ unterdessen wie erwartet die VW-Stämme im Dax. Erst Mitte Dezember dürfte die Ausübung der bei Katar liegenden VW-Optionen den Streubesitz in VW-Stämmen unter 10 Prozent drücken. Dann dürften VW-Vorzüge oder HeidelbergCement in den Dax aufgenommen werden und dort den Platz der Stammaktien von Volkswagen einnehmen. Siemens verloren nach einer UBS-Studie als schwächster Dax-Wert 0,91 Prozent auf 63,50 Euro. Die schweizerische Großbank hatte die Titel des Mischkonzerns nach der Vorlage der Quartalsbilanz am Vortag und wegen des Ausblicks auf 2010 von ihrer "Most Preferred List" gestrichen. Die Analysten sehen in der Aktie keine kurzfristige Kaufgelegenheit mehr, ließen die Empfehlung aber auf "Neutral" mit dem Kursziel 65,00 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten dagegen ihr Kursziel von 79,00 auf 82,50 Euro erhöht, da sie die Unternehmensziele als "konservativ" einschätzen. Sie beließen ihr Votum auf "Buy". Gefragt waren unterdessen weiter die Aktien der Deutschen Telekom , die an der Dax-Spitze 2,08 Prozent auf 10,570 Euro zulegten. Ein Händler begründete das Plus mit Anschlusskäufen. Zudem würden defensiv eingestufte Werte gesucht. Im MDax drehten die Vorzüge von Hugo Boss nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" mit 1,10 Prozent ins Plus auf 23,90 Euro. Der britische Finanzinvestor Permira, Großaktionär bei der Boss-Konzernmutter Valentino, will dem Magazin zufolge das schwächelnde deutsche Modeunternehmen mit eigenem Geld unterstützen und damit entlasten. Laut Brancheninsidern steht Permira nach monatelangen Verhandlungen vor einer Einigung mit einer der drei Banken, die dem Investor vor zwei Jahren den Einstieg bei der Boss-Konzernmutter Valentino mitfinanziert haben. Am MDax-Ende schlossen IVG-Aktien 1,91 Prozent tiefer bei 6,16 Euro. Händler konnten keine neuen Nachrichten für das Minus verantwortlich machen. Solarwerte rückten im TecDax wieder in den Fokus. Roth & Rau zählten mit plus 6,27 Prozent auf 28,80 Euro zu den Favoriten. Händler verwiesen auf Spekulationen um ein mögliches Interesse von Siemens an dem Solarzulieferer. Ein Händler sagte: "Es wird darüber gesprochen, dass Siemens 38 Euro je Aktie von Roth & Rau bieten könnte". Ein Sprecher von Siemens sagte auf Anfrage von dpa-AFX: "Marktgerüchte kommentieren wir generell nicht." Andere Börsianer verwiesen auf eine Kurszielerhöhung der Commerzbank von 26 auf 32 Euro. Die Analysten bestätigte den Titel des Solarzulieferers mit "Buy". Titel von Q-Cells profitierten davon, dass ein Streit mit seinem chinesischen Zulieferer LDK Solar beigelegt wurde. Sie schlossen mit 3,12 Prozent im Plus bei 10,58 Euro./fat/he --- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---
ROUNDUP: VW-Aktionäre machen Weg für milliardenschwere Kapitalerhöhung frei
(FSE) 18:49 80,60 EUR VOLKSWAGEN Eröffnung: 80,50 Tageshoch: 82,42 Tagestief: 80,20 Heute: ±0,00% 1 Monat: -27,66% 1 Jahr: -72,72% ROUNDUP: VW-Aktionäre machen Weg für milliardenschwere Kapitalerhöhung frei 03.12.2009 - 22:30 HAMBURG (dpa-AFX) Die Aktionäre von Europas größtem Autobauer Volkswagen haben dem Vorstand grünes Licht für eine milliardenschwere Kapitalerhöhung gegeben. Nach viel Kritik der Kleinaktionäre stimmte die große Mehrheit der Stammaktionäre am Donnerstagabend für einen Vorratsbeschluss zur Ausgabe von bis zu 135 Millionen neuer, stimmrechtsloser VW-Vorzugsaktien. Mit dem frischen Geld soll die Übernahme des Sportwagenbauers Porsche finanziert werden. Schon in der nächsten Woche will VW knapp die Hälfte an Porsche übernehmen und bezahlt dafür 3,9 Milliarden Euro. Anzeige Zudem befürworteten die Aktionäre, dass Niedersachsen auch künftig zwei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden darf, sofern das Land über mindestens 15 Prozent der Stimmrechte verfügt. Bislang hält Niedersachsen 20 Prozent, muss aber bei der Integration von Porsche mit einem Abschmelzen seines Anteils rechnen. Zudem schrieben die Aktionäre fest, dass auch künftig eine Mehrheit von 80 Prozent der Stimmen bei wichtigen Entscheidungen notwendig ist. Ferner wurden zwei weitere Angehörige der Porsche-Eignerfamilien als Mitglieder des VW-Aufsichtsgremiums gewählt. Hans Michel Piech und Ferdinand Oliver Porsche waren nach dem Rückzug des damaligen Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking und seines Finanzvorstands Holger Härter Ende Juli vorläufig bestellt worden. KRITIK DER KLEINAKTIONÄRE Aktionärsvertreter hatten zuvor beharrlich Kritik geübt. Sie warfen dem Miteigner des Sportwagenbauers und VW-Chefaufseher Ferdinand Piech Interessenskonflikte vor. Porsche ist derzeit mit knapp 51 Prozent an VW beteiligt und das Golf-Emirat Katar will seine Beteiligung noch vor Weihnachten von derzeit knapp 7 auf 17 Prozent erhöhen. Auch stellten die Aktionäre den Kaufpreis in Frage und kritisieren, dass die Kapitalerhöhung über Vorzugsaktien erfolgen soll und damit die Stammaktionäre schütze. Die VW-Vertreter traten den Angriffen vehement entgegen. "Ich bin der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Volkswagen AG. Ich bin nicht der Retter von Porsche", entgegnete Piech. Porsche hatte sich beim Versuch, VW zu übernehmen, verhoben und Milliardenschulden angesammelt. VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch verteidigte den auf 12,4 Milliarden Euro angesetzten Unternehmenswert für Porsche als angemessen. Er sei nach einer ausführlichen Buchprüfung festgelegt und auch von verschiedenen externen Finanzinstituten sowie Wirtschaftsprüfern bestätigt worden. Eine erste Kapitalerhöhung über rund vier Milliarden Euro zur Finanzierung des Porsche-Deals ist im ersten Halbjahr 2010 geplant. Insgesamt könnte VW mithilfe des fünf Jahre gültigen Vorratsbeschlusses nach aktuellen Kursen über acht Milliarden Euro erlösen. VW VERTEIDIGT PORSCHE-ÜBERNAHME VW hatte den monatelangen erbitterten Übernahmekampf mit Porsche für sich entschieden. Nun soll Porsche bis 2011 als zehnte Marke unter das Dach des VW-Konzerns schlüpfen. "Wir schlagen jetzt das nächste Kapitel in der Geschichte von Volkswagen und Porsche auf. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine Wachstumsgeschichte schreiben können, wie es in der Automobilwelt bisher wenige gab", sagte VW-Chef Martin Winterkorn in seiner Rede an die Aktionäre. Der VW-Konzern will bis 2018 Toyota als weltweit führenden Autobauer ablösen. "Der integrierte Konzern macht alle Beteiligten zu Gewinnern", sagte Winterkorn, der seit Ende November auch an der Spitze der Porsche-Dachholding steht. Er hob die Profitabilität von Porsche hervor und verwies auf die durch den Zusammenschluss erwarteten Synergieeffekte von 700 Millionen Euro jährlich. Über die Hälfte davon soll laut Konzernangaben nach drei Jahren erreicht werden./dct/nl
ROUNDUP: Sky-Deutschland-Chef Williams tritt Ende März zurück
(XETRA) 10:42 2,35 EUR SKY DTLD AG NA Eröffnung: 2,39 Tageshoch: 2,50 Tagestief: 2,16 Heute: -3,69% 1 Monat: -11,72% 1 Jahr: -9,82% ROUNDUP: Sky-Deutschland-Chef Williams tritt Ende März zurück 02.12.2009 - 19:47 MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nun also doch: Der Chef des Abo-Senders Sky Deutschland , Mark Williams, tritt zurück. Nach Unternehmensangaben vom Mittwochabend legt Williams sein Amt zum 31. März 2010 "aus persönlichen Gründen" nieder. Der Aufsichtsratsvorsitzende Markus Tellenbach sagte der Mitteilung zufolge: "Wir respektiveren seine Entscheidung, nach einem sorgsam gemanagten Übergang wieder mit seiner Familie zusammen sein zu wollen."Noch vor gut einer Woche hatte das Unternehmen Medienspekulationen über einen drohenden Abtritt Williams' zurückgewiesen. "Er bleibt", hatte ein Sprecher des Unternehmens gesagt. "Wir treten dem Eindruck entgegen, dass er seine Sachen packt." Anzeige Nachfolger von Williams wird der 47-jährige Brian Sullivan, derzeit Manager bei dem britischen Abo-Sender British Sky Broadcasting (BSkyB). Sullivan rückt bereits Anfang Januar in den Vorstand ein und übernimmt drei Monate später den Chefsessel. VON MURDOCH NACH MÜNCHEN GESCHICKT Der Australier Williams war erst im Herbst 2008 vom Murdoch- Konzern News Corp nach Deutschland geschickt worden, um den von der Pleite bedrohten Pay-TV-Sender zu sanieren. Kurz vor Weihnachten hatte Murdoch den Sender, der damals noch Premiere hieß, in letzter Minute vor dem Untergang bewahrt. Zuletzt hielt News Corp knapp 40 Prozent der Sky-Aktien. Viele Experten sehen nach der Umbenennung die letzte Chance für das Unternehmen, sich am deutschen Markt durchzusetzen. Seit der Gründung vor 18 Jahren kam der Sender trotz Milliardeninvestitionen in die Bundesligarechte und andere Programme nie richtig auf die Beine. Auch Williams konnte bislang nicht die Wende schaffen. Erst Anfang des Monats musste er sein Ziel für das kommende Jahr nach unten schrauben. Er rechnet jetzt bis Ende 2010 nicht mehr mit 3,0 bis 3,4 Millionen Kunden wie bisher. Vielmehr will er den Sender jetzt bis Ende des kommenden Jahres mit 2,8 bis 3,0 Millionen Kunden profitabel machen und 2011 schwarze Zahlen schreiben. Ende September hatte Sky 2,4 Millionen Kunden./kf/DP/nl
ROUNDUP: GM-Chef Henderson tritt zurück
ROUNDUP: GM-Chef Henderson tritt zurück 01.12.2009 - 23:41 DETROIT (dpa-AFX) - Nach nicht einmal einem Jahr an der Spitze des krisengeschüttelten US-Autobauers General Motors (GM) ist Fritz Henderson zurückgetreten. "Es müssen Veränderungen her", sagte Verwaltungsratschef Ed Whitacre am Dienstagabend in Detroit. Zu den genauen Gründen des überraschenden Abgangs wollte er sich nicht äußern. Er dankte Henderson aber ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Anzeige Im Vorfeld hatte es immer wieder geheißen, es gebe Meinungsverschiedenheiten zwischen Henderson und dem Verwaltungsrat. Dessen Chef Whitacre übernimmt nun selbst für eine Übergangszeit die Führung des mit staatlicher Milliardenhilfe aus der Insolvenz gekommenen Konzerns. Die Suche nach einem endgültigen Nachfolger laufe bereits, ergänzte ein Sprecher. LANGE KARRIERE IM KONZERN Henderson hatte nach einer langen Karriere innerhalb des Konzerns erst im März die Führung von General Motors übernommen - zu einer Zeit, als das Überleben des Autobauers auf dem Spiel stand. Er beerbte den glücklosen Rick Wagoner und schaffte es, mit staatlicher Hilfe das Unternehmen zu stabilisieren, die Verluste einzudämmen und viel früher als erwartet mit dem Schuldenabbau zu beginnen. Unter Henderson platzte aber auch der Verkauf von Opel an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Das brachte dem GM-Chef viel Kritik insbesondere aus Deutschland ein. Die schwer angeschlagene schwedische Tochter Saab wurde Henderson nicht los. Erst am Nachmittag hatte General Motors eine Frist bis Jahresende gesetzt - sollte es dann keinen neuen Käufer geben, will GM die chronisch defizitäre Traditionsmarke einstellen./das/nl
ROUNDUP: MAN verliert auch Nutzfahrzeug-Chef
(FSE) 09:43 54,27 EUR MAN Eröffnung: 54,65 Tageshoch: 55,00 Tagestief: 54,17 Heute: -0,50% 1 Monat: +0,89% 1 Jahr: +52,04% ROUNDUP: MAN verliert auch Nutzfahrzeug-Chef 30.11.2009 - 18:25 MÜNCHEN (dpa-AFX) - Tabula rasa bei MAN: Mit Nutzfahrzeug-Chef Anton Weinmann verliert der DAX-Konzern den dritten Vorstand innerhalb einer Woche. Weinmann lege seine Ämter "auf eigenen Wunsch" und mit sofortiger Wirkung nieder, teilte die MAN SE am Montag in München mit. "Für mich steht das Wohl des Unternehmens im Vordergrund. Daher bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich einen personellen Neuanfang der MAN mittragen werde",erklärte der Manager, der dem Unternehmen mehr als 28 Jahre lang angehörte. Anzeige Zuvor hatte auch MAN-Chef Hakan Samuelsson seinen Posten geräumt und damit die Verantwortung für die Schmiergeld-Affäre übernommen, die den Konzern seit Mai erschüttert. Zudem kündigte Finanzvorstand Karlheinz Hornung seinen Rücktritt an. Auch Weinmanns Abgang hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet. Medienberichten zufolge wurden ihm und Hornung Versäumnisse bei der Aufarbeitung des Skandals angelastet. Zugleich war aber spekuliert worden, dass der mächtige Volkswagen- und MAN-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch die Affäre für einen personellen Neuanfang nutzt. Er will die Lkw-Allianz zwischen Volkswagen, MAN und dem schwedischen Lkw-Bauer Scania vorantreiben. Volkswagen ist größter MAN-Aktionär und hält mehr als 70 Prozent der Stimmrechte bei Scania. MAN steht nun mitten in der Flaute am Lastwagenmarkt ohne seine wichtigsten Führungskräfte da. Für Samuelsson war kommissarisch der Chef der Dieselmotoren-Sparte, Georg Pachta-Reyhofen, eingesprungen. Die Spekulationen um die Konsequenzen aus dem Korruptionsskandal dauern derweil an. Im Extremfall könnte die Affäre das Unternehmen bis zu 300 Millionen Euro kosten, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag). Das Unternehmen solle einen Bußgeldbescheid erhalten und Steuern nachzahlen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler habe das Unternehmen von 2001 bis 2007 in mehr als 20 Ländern Regierungen und Geschäftspartner bestochen, um Großaufträge vor allem für Busse, aber auch für Lastwagen zu erhalten. Mit dem geplanten Bußgeld wolle die Staatsanwaltschaft die bei den illegal erlangten Aufträgen erzielten Gewinne abschöpfen, schrieb die "SZ". Diese Gewinne könnten 200 bis 250 Millionen Euro betragen, sagten nach Angaben aus Konzernkreisen Vertreter der Staatsanwaltschaft bei Gesprächen mit MAN. Der Konzern schätze die Profite, die bei den durch Schmiergeldzahlungen erhaltenen Aufträgen erzielt worden sein sollen, deutlich niedriger ein. MAN wolle deshalb versuchen, ein erheblich milderes Bußgeld mit der Behörde auszuhandeln. Bereits am Wochenende hatte das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, die internen Ermittler hätten bei MAN in 180 "Einzelkomplexen" fragwürdige Zahlungen von mehr als 100 Millionen Euro gefunden. Sie hätten Samuelsson zudem Aufsichtsversagen nachgewiesen. Demnach soll dieser bei einem Fall in Kasachstan dem damaligen Chef der MAN-Sparte Turbo nach Korruptionsvorwürfen seine Pensionsansprüche gelassen haben. Arbeitnehmervertreter bedauerten Weinmanns Rückzug und zollten ihm für seine Entscheidung Respekt. "Für den Gesamtkonzern, die Nutzfahrzeugsparte und insbesondere für das Stammwerk in München bedeutet dieser Schritt einen herben Verlust", hieß es auf der Internetseite der IG Metall Bayern. Auch Konzernbetriebsratschef Jürgen Dorn erklärte: "Die Mitbestimmungsgremien verlieren mit Herrn Weinmann nicht nur einen verlässlichen Verhandlungspartner, der sein gegebenes Wort hält. Mit Anton Weinmann verlässt auch ein Mensch das Unternehmen, der einen wichtigen Beitrag zu einer Verhandlungskultur auf Augenhöhe zwischen Vorstand und Arbeitnehmervertretern geleistet hat."/cs/DP/tw
ROUNDUP: MAN-Konzern weiter mit Kurzarbeit - Höheres Bußgeld?
(FSE) 15:41 54,30 EUR MAN Eröffnung: 57,75 Tageshoch: 57,75 Tagestief: 54,30 Heute: -4,32% 1 Monat: +0,89% 1 Jahr: +52,04% ROUNDUP: MAN-Konzern weiter mit Kurzarbeit - Höheres Bußgeld? 29.11.2009 - 16:32 MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der MAN-Konzern stellt sich wegen der anhaltend schwachen Nachfrage nach Lastwagen auch im kommenden Jahr auf Kurzarbeit ein. Betriebsrat und Konzernspitze hätten sich grundsätzlich darauf verständigt, die bestehende Kurzarbeiterregelung bis Ende 2010 zu verlängern, sagte ein MAN-Sprecher am Wochenende und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag". Von der angepeilten Fortsetzung der Kurzarbeiterregelung sind 12.000 Beschäftigte unter anderem in München, Nürnberg und Salzgitter betroffen. Anzeige In der MAN-Korruptionsaffäre drohen dem Konzern nach einem Magazin-Bericht möglicherweise noch höhere Bußgeld-Zahlungen als bislang bekannt. Die Justiz habe ihre Forderungen auf 250 Millionen Euro beziffert, meldete der "Focus" am Wochenende. Über die tatsächliche Höhe des endgültigen Bescheides werde noch verhandelt. Der MAN-Sprecher nannte diese Zahlen am Sonntag "reine Spekulation". 'FOCUS': FRAGWÜRDIGE ZAHLUNGEN VON MEHR ALS 100 MILLIONEN EURO Der "Focus" berichtete weiter, die internen Ermittler hätten bei in 180 "Einzelkomplexen" fragwürdige Zahlungen von mehr als 100 Millionen Euro gefunden. Sie hätten dem abgetretenen MAN-Chef Håkan Samuelsson zudem Aufsichtsversagen nachgewiesen. Demnach soll dieser bei einem Fall in Kasachstan dem damaligen Chef der MAN-Sparte Turbo nach Korruptionsvorwürfen seine Pensionsansprüche gelassen haben. Zu diesem konkreten Fall nahm der MAN-Sprecher keine Stellung. Und auch die angebliche Höhe der fragwürdigen Zahlungen kommentierte er nicht. Er verwies auf den Abschlussbericht der internen Ermittlungen, der noch vor Ende des Jahres dem Aufsichtsrat vorgelegt werden soll. Die Einigung über die Verlängerung der Kurzarbeit sei noch nicht unterschrieben, hieß es von MAN. Kündigungen seien kein Thema. Die IG Metall begrüßte die Einigung. "MAN unternimmt alle Anstrengungen, die Beschäftigten zu halten", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft. Weltweit beschäftigt MAN rund 48.000 Menschen. PRESSE: NEUBESETZUNG VON MAN-CHEFPOSTEN ERST 2010 Nach dem überraschenden Rücktritt von Vorstandschef Håkan Samuelsson am vergangenen Montag steht vorübergehend der Chef der Dieselmotoren-Sparte, Georg Pachta-Reyhofen, an der Spitze des Unternehmens. Für Finanzchef Karlheinz Hornung, der am Freitag seinen Hut nahm, ist noch kein Nachfolger benannt. Pachta-Reyhofen wird nach Einschätzung von Branchenkennern noch über den Jahreswechsel im Amt bleiben. "Ich rechne nicht damit, dass wir vor dem Jahresende eine Entscheidung über die künftige Besetzung des Vorstandsvorsitzes haben werden", zitierte die Zeitung "Euro am Sonntag" aus dem Aufsichtsrat, ohne einen Namen zu nennen. Der MAN- Sprecher wollte sich nicht zu Personalien dazu äußern. "Die Besetzung von Vorstandspositionen ist Sache des Aufsichtsrats." 'WIRTSCHAFTSWOCHE': POSCH SOLL INTEGRATION VON MAN UND SCANIA VERANTWORTEN Samuelsson hatte mit seinem Rücktritt dem Vernehmen nach die Verantwortung für die Korruptionsaffäre übernommen, die das Unternehmen seit Mai in Atem hält. Damit hat der mächtige VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch nun freie Bahn, die Allianz zwischen MAN, Volkswagen und dem schwedischen Lastwagenbauer Scania voranzutreiben. Volkswagen ist mit knapp unter 30 Prozent größter Aktionär von MAN und hält zudem mehr als 70 Prozent der Stimmrechte am schwedischen Lastwagenbauer Scania. Die Integration von Scania und MAN in den Volkswagen-Konzern soll nach Informationen der "Wirtschaftswoche" VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch verantworten. Die neue Struktur des Volkswagen-Konzerns solle noch vor dem Jahr 2011 stehen, berichtete das Magazin. Geplant sei, dass MAN nach einer Erhöhung der Anteile von derzeit rund 30 auf über 50 Prozent gemeinsam mit der Marke Scania in eine neu zu schaffende Lastwagen-Gruppe integriert wird, deren Leitung Pötsch übernehme. Die Gruppe solle in der neuen Konzernstruktur gleichberechtigt neben einer weiteren Einheit stehen, in der die Pkw- Aktivitäten gebündelt werden./dw/tt/DP/he
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Fest nach Erholung - Dow gibt Schützenhilfe
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Fest nach Erholung - Dow gibt Schützenhilfe 27.11.2009 - 18:05 FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach deutlichen Auftaktverlusten hat sich der deutsche Aktienmarkt am Freitag Stück für Stück nach oben gearbeitet und nicht weit unter seinen Tageshochs geschlossen. Die Wall Street, die am Vortag feiertagsbedingt geschlossen geblieben war, konnte sich deutlich von ihren Auftaktverlusten erholen und leistete so am Nachmittag kräftige Schützenhilfe. Der Dax verabschiedete sich mit einem Tagesplus von 1,27 Prozent bei 5.685,61 Zählern - auf Wochensicht standen allerdings nur bescheidene Gewinne von 0,40 Prozent zu Buche. Der MDax stieg am Freitag um 1,79 Prozent auf 7.188,02 Punkte und der TecDax rückte um 1,76 Prozent auf 782,43 Zähler vor. Anzeige Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels bei Hauck & Aufhäuser, sah ganz klar die positiven Impulse aus den USA als Kursstütze für den hiesigen Markt: "Nach einer schwachen Eröffnung ist es bei uns stetig nach oben gegangen, insbesondere als die US-Futures ihre Verluste verringert haben. Vielleicht haben wir gestern, als wir auf uns allein gestellt waren, die Situation in Dubai etwas zu negativ gesehen." Nachdem der Dax wiederholt an der Marke von 5.800 Punkten gescheitert sei, hätten dann die Nachrichten aus dem arabischen Emirat vielen Anlegern als Anlass gedient, sich von Aktienbeständen zu trennen. "Dubai zeigt, dass die Finanzkrise noch nicht zu Ende ist - aber das hat bei weitem nicht den Stellenwert der Lehman-Pleite vom vergangenen Jahr", resümierte Helmer. Infineon-Aktien profitierten von positiv aufgenommenen Vorstandsaussagen und gewannen als zweitbester Dax-Titel 4,72 Prozent auf 3,220 Euro. Konzern-Chef Peter Bauer sagte dem "Handelsblatt", dass er mit drei bis vier positiven Jahren in der Halbleiterbranche rechne. Marktforscher teilen der Zeitung zufolge diese Ansicht und sehen für das kommende Jahr schon wieder zweistellige Umsatzzuwächse bei den Herstellern. Infineon ist zudem laut Bauer grundsätzlich an Übernahmen interessiert, hat aber nichts Konkretes im Auge. Die DZ Bank verwies zudem auf positive Aussagen von Finanzvorstand Marco Schröter in einer Telefonkonferenz. Außerdem gehörten die Aktien der Autobauer Volkswagen und BMW klar zu den Favoriten der Anleger. Die Stammaktien des Wolfsburger Autobauers stiegen um 6,37 Prozent auf 86,16 Euro und waren damit der Favorit der Anleger im Leitindex. Merrill Lynch hatte am Morgen die "Underweight"-Empfehlung für die Stammaktien von VW bestätigt und das Kursziel von 100 auf 85 Euro gesenkt. Der Grundton der Analyse lese sich aber nicht so negativ, sagten Börsianer. Zudem habe das Papier am Vortag bereits deutlich verloren. Anteilsscheine von BMW verteuerten sich um 3,13 Prozent auf 32,280 Euro. Händler verwiesen auf eine Erholungsbewegung, nachdem die Titel des Autobauers seit ihrem Hoch Mitte November bis zu über zwölf Prozent verloren hatten. Ins positive Bild passte eine Studie von Equinet, in der das Votum für die Titel von "Reduce" auf "Hold" und das Kursziel von 27 auf 33 Euro angehoben wurde. Bei MAN-Aktien sorgte der angekündigten Weggang von Finanzchef Karlheinz Hornung nur kurz für Druck. Dann erholte sich die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzerns wieder und schlossen mit moderaten Verlusten von 0,23 Prozent bei 56,71 Euro. Da in den vergangenen Tagen bereits mehrere Zeitungen berichtet hatten, nach Vorstandschef Hakan Samuelsson müssten weitere Vorstände um ihren Job bangen, komme die Nachricht nicht unerwartet, sagten Händler übereinstimmend. K+S-Papiere wurden ex Bezugsrecht gehandelt. Der Düngemittel- und Salzhersteller gibt in seiner Kapitalerhöhung 26,4 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 26,00 Euro aus. Das Bezugsverhältnis liegt bei 6,25. Das Bezugsrecht stand zum Handelsschluss bei 2,38 Euro. Zusammen mit dem Schlusskurs der Aktie von 40,78 Euro ergibt sich im Vergleich zum Vortagesschluss auf Xetra (41,72 Euro) ein deutliches Plus von 5,84 Prozent. Aktien des Kranbauers Demag Cranes legten nach einem positiven Analystenkommentar im MDax um überdurchschnittliche 2,97 Prozent auf 23,21 Euro zu. DZ-Bank-Analyst Karsten Oblinger hatte die Papiere zuvor in einem Doppelschritt von "Verkaufen" auf "Kaufen" hochgestuft und seine Gewinnschätzungen für das laufende Jahr und die kommenden zwei Jahre angehoben. Es sei ein solides viertes Quartal zu erwarten, schrieb er in einer aktuellen Studie./gl/wiz --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Fest nach Erholung - Dow gibt Schützenhilfe
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Fest nach Erholung - Dow gibt Schützenhilfe 27.11.2009 - 18:05 FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach deutlichen Auftaktverlusten hat sich der deutsche Aktienmarkt am Freitag Stück für Stück nach oben gearbeitet und nicht weit unter seinen Tageshochs geschlossen. Die Wall Street, die am Vortag feiertagsbedingt geschlossen geblieben war, konnte sich deutlich von ihren Auftaktverlusten erholen und leistete so am Nachmittag kräftige Schützenhilfe. Der Dax verabschiedete sich mit einem Tagesplus von 1,27 Prozent bei 5.685,61 Zählern - auf Wochensicht standen allerdings nur bescheidene Gewinne von 0,40 Prozent zu Buche. Der MDax stieg am Freitag um 1,79 Prozent auf 7.188,02 Punkte und der TecDax rückte um 1,76 Prozent auf 782,43 Zähler vor. Anzeige Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels bei Hauck & Aufhäuser, sah ganz klar die positiven Impulse aus den USA als Kursstütze für den hiesigen Markt: "Nach einer schwachen Eröffnung ist es bei uns stetig nach oben gegangen, insbesondere als die US-Futures ihre Verluste verringert haben. Vielleicht haben wir gestern, als wir auf uns allein gestellt waren, die Situation in Dubai etwas zu negativ gesehen." Nachdem der Dax wiederholt an der Marke von 5.800 Punkten gescheitert sei, hätten dann die Nachrichten aus dem arabischen Emirat vielen Anlegern als Anlass gedient, sich von Aktienbeständen zu trennen. "Dubai zeigt, dass die Finanzkrise noch nicht zu Ende ist - aber das hat bei weitem nicht den Stellenwert der Lehman-Pleite vom vergangenen Jahr", resümierte Helmer. Infineon-Aktien profitierten von positiv aufgenommenen Vorstandsaussagen und gewannen als zweitbester Dax-Titel 4,72 Prozent auf 3,220 Euro. Konzern-Chef Peter Bauer sagte dem "Handelsblatt", dass er mit drei bis vier positiven Jahren in der Halbleiterbranche rechne. Marktforscher teilen der Zeitung zufolge diese Ansicht und sehen für das kommende Jahr schon wieder zweistellige Umsatzzuwächse bei den Herstellern. Infineon ist zudem laut Bauer grundsätzlich an Übernahmen interessiert, hat aber nichts Konkretes im Auge. Die DZ Bank verwies zudem auf positive Aussagen von Finanzvorstand Marco Schröter in einer Telefonkonferenz. Außerdem gehörten die Aktien der Autobauer Volkswagen und BMW klar zu den Favoriten der Anleger. Die Stammaktien des Wolfsburger Autobauers stiegen um 6,37 Prozent auf 86,16 Euro und waren damit der Favorit der Anleger im Leitindex. Merrill Lynch hatte am Morgen die "Underweight"-Empfehlung für die Stammaktien von VW bestätigt und das Kursziel von 100 auf 85 Euro gesenkt. Der Grundton der Analyse lese sich aber nicht so negativ, sagten Börsianer. Zudem habe das Papier am Vortag bereits deutlich verloren. Anteilsscheine von BMW verteuerten sich um 3,13 Prozent auf 32,280 Euro. Händler verwiesen auf eine Erholungsbewegung, nachdem die Titel des Autobauers seit ihrem Hoch Mitte November bis zu über zwölf Prozent verloren hatten. Ins positive Bild passte eine Studie von Equinet, in der das Votum für die Titel von "Reduce" auf "Hold" und das Kursziel von 27 auf 33 Euro angehoben wurde. Bei MAN-Aktien sorgte der angekündigten Weggang von Finanzchef Karlheinz Hornung nur kurz für Druck. Dann erholte sich die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzerns wieder und schlossen mit moderaten Verlusten von 0,23 Prozent bei 56,71 Euro. Da in den vergangenen Tagen bereits mehrere Zeitungen berichtet hatten, nach Vorstandschef Hakan Samuelsson müssten weitere Vorstände um ihren Job bangen, komme die Nachricht nicht unerwartet, sagten Händler übereinstimmend. K+S-Papiere wurden ex Bezugsrecht gehandelt. Der Düngemittel- und Salzhersteller gibt in seiner Kapitalerhöhung 26,4 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 26,00 Euro aus. Das Bezugsverhältnis liegt bei 6,25. Das Bezugsrecht stand zum Handelsschluss bei 2,38 Euro. Zusammen mit dem Schlusskurs der Aktie von 40,78 Euro ergibt sich im Vergleich zum Vortagesschluss auf Xetra (41,72 Euro) ein deutliches Plus von 5,84 Prozent. Aktien des Kranbauers Demag Cranes legten nach einem positiven Analystenkommentar im MDax um überdurchschnittliche 2,97 Prozent auf 23,21 Euro zu. DZ-Bank-Analyst Karsten Oblinger hatte die Papiere zuvor in einem Doppelschritt von "Verkaufen" auf "Kaufen" hochgestuft und seine Gewinnschätzungen für das laufende Jahr und die kommenden zwei Jahre angehoben. Es sei ein solides viertes Quartal zu erwarten, schrieb er in einer aktuellen Studie./gl/wiz --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Sehr schwach - Dubai schockt Anleger
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Sehr schwach - Dubai schockt Anleger 26.11.2009 - 18:11 FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen um die Finanzkraft des arabischen Emirats Dubai haben am Donnerstag den deutschen Aktienmarkt geschockt. Der Dax sackte um 3,25 Prozent auf 5.614,17 Punkte ab und erlitt damit die heftigsten Kursverluste seit Wochen. Auch die anderen Indizes mussten kräftig Federn lassen: Der MDax fiel um 3,72 Prozent auf 7.061,77 Punkte und der TecDax verlor 2,90 Prozent auf 768,90 Zähler. Da die US-Börsen wegen des Feiertags "Thanksgiving" geschlossen blieb und auch keine Konjunkturdaten auf der Agenda standen, war der Handel aber ruhig. Anzeige "Die Nachrichten aus Dubai sind heute morgen wie aus heiterem Himmel gekommen", sagte Händler Norbert Empting von der Schnigge Wertpapierhandelsbank. "Sie haben uns die Finanzkrise wieder in Erinnerung gerufen, die wir schon zur Seite geschoben hatten." Entsprechend schlecht sei die Stimmung am verunsicherten Markt, der wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen sei. Empting warnte davor, die Tragweite dieser Nachrichten zu unterschätzen: "Dubai hat bisher als eine der ersten Adressen gegolten - jetzt kommen alle Unternehmen wie etwa Daimler ins Gespräch, bei denen es Beteiligungen aus Nahost gibt." Im Dax konnte kein einziger Wert zulegen. Die Anteilsscheine der Autobauer Porsche gaben deutlich nach. Porsche-Vorzugsaktien, bei denen zudem schwache Zahlen vom Vortag noch nachwirkten, büßten 5,05 Prozent auf 46,59 Euro ein. Bei dem Sportwagenhersteller war das Emirat Katar eingestiegen. Zudem wirkte noch die Bilanzvorlage vom Vortag negativ nach. Daimler-Aktien gaben um 4,55 Prozent auf 34,105 Euro nach. Für die Dax-notierten Stammaktien der Porsche-Mutter VW ging es um 6,23 Prozent auf 81,00 Euro nach unten. Bei den Finanztitel brachen Deutsche Bank am Indexende um 6,38 Prozent auf 46,655 Euro ein und Commerzbank verbilligten sich um 3,86 Prozent auf 6,095 Euro. Im MDax sanken Aktien der Postbank um 2,71 Prozent auf 23,35 Euro, Aareal Bank um deutlichere 4,91 Prozent auf 13,35 Euro. Marktteilnehmer machten vor allem Dubai für die Verluste verantwortlich. Zudem dürfte der jüngste Bericht der Bundesbank über weiteren Wertberichtigungsbedarf bei herkömmlichen Buchkrediten noch nachwirken. Anteilsscheine von Heidelberger Druck sackten um 5,61 Prozent auf 5,55 Euro ab. Der von der Wirtschaftskrise arg gebeutelte Druckmaschinen-Hersteller will seinen Stellenabbau möglichst rasch zu Ende bringen. Neben dem Abbau der Beschäftigtenzahl soll eine neue Konzernstruktur Erleichterung bringen. Papiere von K+S hielten sich lange vergleichsweise gut, mit Verlusten von 3,63 Prozent auf 41,72 Euro standen sie zum Schluss aber schwächer da als der Dax. Der Düngemittel- und Salzhersteller hat wie am Markt bereits erwartet eine Kapitalerhöhung im Volumen von 16 Prozent des bisherigen Grundkapitals beschlossen. Der Umfang liegt einem Händler zufolge am unteren Rand der Analystenprognosen. Angesichts des Abschlags von 40 Prozent zum aktuellen Kurs dürfte die Kapitalerhöhung sehr gut laufen, sagte der Händler weiter. Titel der Deutschen Telekom waren mit Verlusten von 1,16 Prozent auf 9,760 Euro noch drittbester Wert im Dax. Händler erklärten dies unter anderem mit vagen Gerüchten, wonach der börsennotierte US-Finanzinvestor Blackstone seinen Anteil an dem Telekomkonzern von derzeit etwa vier auf über zehn Prozent erhöhen könnte. Andere Börsianer aber verwiesen auf das ruhige Marktgeschehen, in dem derartige Spekulationen gern wieder aufgewärmt würden. Wieder andere waren der Meinung, dass die T-Aktie als defensiver Wert im sehr schwachen Marktumfeld gefragt sei. Eine positive Studie beschränkte bei Adidas-Aktien die Verluste auf 0,80 Prozent - sie schlossen bei 37,39 Euro. Goldman Sachs hatte die Papiere des Sportartikelherstellers von "Neutral" auf die "Conviction Buy List" hochgestuft und das Kursziel von 38,50 auf 47,40 Euro angehoben. Als Grund nannte Analystin Lucy Baldwin die erwartete starke Erholung der Umsätze, unter anderem aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Ansonsten waren es vor allem Unternehmen aus dem SDax , die sich mit Zahlen in den Fokus drängten. Deutsche Wohnen verabschiedeten sich 7,40 Prozent tiefer bei 6,76 Euro aus dem Handel. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern im dritten Quartal habe enttäuscht, sagte ein Börsianer. Zudem habe die Immobiliengesellschaft nach Steuern unerwartet einen Verlust erwirtschaftet. Negativ sei auch, dass Deutsche Wohnen bislang nicht das Ziel wiederholt habe, 2009 einen positiven Nachsteuergewinn zu erreichen. Papiere des Agrar-Konzerns KWS Saat verbilligten sich um 5,99 Prozent auf 113,00 Euro. Die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal lägen unter den Erwartungen, sagte ein Börsianer./gl/wiz --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
K+S nimmt Kapitalerhöhung vor - Bruttoemissionserlös 686,4 Millionen Euro
(FSE) 15:31 40,91 EUR BASF Eröffnung: 41,40 Tageshoch: 41,44 Tagestief: 40,64 Heute: -1,64% 1 Monat: +4,13% 1 Jahr: +64,55% K+S nimmt Kapitalerhöhung vor - Bruttoemissionserlös 686,4 Millionen Euro 25.11.2009 - 21:39 KASSEL (dpa-AFX) Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S will sich frisches Geld besorgen. Der Vorstand habe mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung beschlossen, teilte K+S am Mittwochabend nach Börsenschluss mit. Insgesamt sollen 26,4 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 26,00 Euro ausgegeben werden. Dadurch erhöhe sich das Grundkapital des Unternehmens um 26,4 Millionen Euro auf 191,4 Millionen Euro. Die Kapitalerhöhung entspreche demnach 16 Prozent des bisherigen Grundkapitals. Die neuen Aktien sollen ab dem Geschäftsjahr 2009 voll dividendenberechtigt sein. K+S-Aktien gerieten im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz unter Druck und fielen bis auf 41,50 Euro. Anschließend erholten sich die Titel etwas und kosteten zuletzt 42,20 Euro. Zum Schluss des Xetra-Handels hatten die Papiere noch bei 43,29 Euro notiert. Anzeige Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung soll der Mitteilung zufolge 686,4 Millionen Euro betragen und in erster Linie der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung des Unternehmens dienen. Zudem sollen die Erlöse die Möglichkeit eröffnen, die für die im Oktober dieses Jahres abgeschlossene milliardenschwere Akquisition des amerikanischen Salzproduzenten Morton Salt aufgenommenen Kredite abzulösen. MCC/EUROCHEM UND BASF ZIEHEN IN VOLLEM UMFANG MIT Aktionäre der K+S können für 25 gehaltene Aktien 4 neue erwerben. Die beiden größten Aktionäre der Kassler, MCC/EuroChem und BASF , hätten zugesagt, die Kapitalerhöhung entsprechend ihres Anteils in vollem Umfang mitzutragen. Die Bezugsfrist soll vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen vom 27. November bis zum 10. Dezember laufen. Die neuen Aktien werden von der Deutsche Bank und Morgan Stanley als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners sowie weiteren Kreditinstituten übernommen und den Aktionären der K+S Aktiengesellschaft zum Bezug angeboten./wiz/he
TABELLE/Fed-Projektionen zu BIP, Arbeitslosenquote, Inflation
TABELLE/Fed-Projektionen zu BIP, Arbeitslosenquote, Inflation 24.11.2009 - 21:12 Generelle Tendenz 2009 2010 2011 2012 Anzeige Reales BIP-Wachstum* -0,4 bis -0,1 +2,5 bis +3,5 +3,4 bis +4,5 +3,5 bis +4,8 vorherige Projekt. (-1,5 bis -1,0) (+2,1 bis +3,3) (+3,8 bis +4,6) Arbeitslosenquote 9,9 bis 10,1 9,3 bis 9,7 8,2 bis 8,6 6,8 bis 7,5 vorherige Projekt. (9,8 bis 10,1) (9,5 bis 9,8) (8,4 bis 8,8) PCE-Inflation* +1,1 bis +1,2 +1,3 bis +1,6 +1,0 bis +1,9 +1,2 bis +1,9 vorherige Projekt. (+1,0 bis +1,4) (+1,2 bis +1,8) (+1,1 bis +2,0) PCE-Kerninflation* +1,4 bis +1,5 +1,0 bis +1,5 +1,0 bis +1,6 +1,0% bis +1,7 vorherige Projekt. (+1,3 bis +1,6) (+1,0 bis +1,5) (+0,9 bis +1,7) Bandbreiten 2009 2010 2011 2012 Reales BIP-Wachtum* -0,5 bis 0,0 +2,0 bis +4,0 +2,5 bis +4,6 +2,8 bis +5,0 vorherige Projekt. (-2,5 bis -0,5) (+1,5 bis +4,0) (+2,3 bis +5,0) Arbeitslosenquote 9,8 bis 10,3 8,6 bis 10,2 7,2 bis 8,7 6,1 bis 7,6 vorherige Projekt. (9,7 bis 10,5) (8,5 bis 10,6) (6,8 bis 9,2) PCE-Inflation* +1,0 bis +1,7 +1,1 bis +2,0 +0,6 bis +2,4 +0,2 bis +2,3 vorherige Projekt. (+1,0 bis +1,8) (+0,9 bis +2,0) (+0,5 bis +2,5) PCE-Kerninflation* +1,3 bis +1,6 +0,9 bis +2,0 +0,5 bis +2,4 +0,2 bis +2,3 vorherige Projekt. (+1,2 bis +2,0) (+0,5 bis +2,0) (+0,2 bis +2,5) - *Veränderungsrate 4. Quartal gegenüber 4. Quartal Vorjahr - Angaben in % - Quelle Daten: Federal Open Market Committee (FOMC) - Webseite: www.federalreserve.gov DJG/12/apo END) Dow Jones Newswires November 24, 2009 15:12 ET (20:12 GMT)
ROUNDUP 3: MAN-Chef Hakan Samuelsson geht
(FSE) 09:43 58,17 EUR MAN Eröffnung: 59,20 Tageshoch: 59,20 Tagestief: 58,02 Heute: -3,13% 1 Monat: +0,13% 1 Jahr: +108,00% ROUNDUP 3: MAN-Chef Hakan Samuelsson geht 23.11.2009 - 19:19 (neu: Aussage der Staatsanwaltschaft, Aktienkurs, Händlerkommentar) Anzeige MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chef des von einer Schmiergeldaffäre erschütterten Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN, Hakan Samuelsson, räumt seinen Posten. Samuelsson habe sein Amt niedergelegt und werde das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte MAN am Montagabend in München mit. Die Aktie reagierte zunächst mit einem deutlichen Kursplus auf die Nachricht, verlor dann aber wieder und schloss nur noch 0,30 Prozent höher bei 59,70 Euro. "Der Rücktritt ist negativ für MAN, weil Samuelsson ein exzellenter Manager war", sagte ein Händler an der Börse. Dem Vernehmen nach übernimmt Samuelsson die politische Verantwortung für die Affäre, mit der der Konzern seit Mai kämpft. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München stellte klar, dass nicht gegen Samuelsson ermittelt werde. "Herr Samuelsson wird bei uns nicht als Beschuldigter geführt." Es handele sich um eine unternehmerische Entscheidung. "Wir können keinen Zusammenhang mit dem bei uns geführten Ermittlungsverfahren erkennen." BESTECHUNGSGELDER In der Schmiergeldaffäre geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht nach, dass vor allem im Lastwagen-Geschäft Verkäufer in den Niederlassungen Bestechungsgelder an Mitarbeiter von MAN-Kunden zahlten, um den Verkauf anzukurbeln. Im Visier sind weit mehr als 100 Beschuldigte. Das Geld soll teils über Konten von Angehörigen und Freunden der Empfänger geflossen sein. Seitdem musste bereits eine Reihe von Führungskräften bei MAN gehen, darunter der Vertriebsvorstand von MAN Nutzfahrzeuge, Peter Erichreineke. Von MAN hieß es, Samuelsson wolle mit seiner Entscheidung dazu beitragen, dass sich das Unternehmen wieder voll und ganz seinen Kerngeschäften und seiner weiteren Entwicklung widmen könne. "Samuelsson ist zu der Überzeugung gekommen, dass es zum Wohle des Unternehmens einen personellen Neuanfang auf höchster Ebene geben sollte." Der Manager war seit 2005 MAN-Chef. MAN-DIESEL-CHEF RÜCKT VORERST NACH Kommissarischer Nachfolger an der MAN-Spitze wird Georg Pachta-Reyhofen. Der Manager ist Chef der Dieselmotorensparte und wird beide Ämter zunächst in Personalunion wahrnehmen. Das Präsidium des Aufsichtsrats habe "größten Respekt" vor Samuelssons Entscheidung, hieß es weiter in der Mitteilung. Es danke ihm für seine jahrelang geleistete Arbeit. Seit dem Jahr 2000 habe der Schwede durch seinen Einsatz dazu beigetragen, MAN positiv weiterzuentwickeln. Nähere Angaben machte der Konzern zunächst nicht. "Das war allein der Wunsch von Herrn Samuelsson", sagte ein Sprecher. GEWERKSCHAFT: RÜCKZUG RICHTIG Die IG Metall begrüßte Samuelssons Rückzug. "Aus Sicht der IG Metall müssen Manager die politische Verantwortung für gravierendes Fehlverhalten oder Missstände in ihrem Zuständigkeitsbereich übernehmen und entsprechende Konsequenzen ziehen", teilte die Gewerkschaft mit. Bezirksleiter Werner Neugebauer erklärte, mit dem Rücktritt werde nach der Korruptionsaffäre der Weg frei für einen unbelasteten Neuanfang./mf/DP/stw
Aktien Frankfurt: Gewinne - Bank- und Stahlaktien gefragt
Aktien Frankfurt: Gewinne - Bank- und Stahlaktien gefragt 23.11.2009 - 12:02 FRANKFURT (dpa-AFX) Dank starker Finanz- und Rohstoffwerte ging es für den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart aufwärts. Der Dax stieg bis zum Mittag um 1,56 Prozent auf 5.751,61 Zähler. Der MDax kletterte um 2,45 Prozent auf 7.325,28 Punkte und der TecDax gewann 1,44 Prozent auf 772,83 Zähler. Anzeige "Die Dynamik hat zwar zuletzt etwas nachgelassen, aber gerade aus Asien haben die jüngsten Konjunkturdaten wieder für Konjunkturoptimismus gesorgt",erklärte Tilmann Galler, Aktienexperte bei JPMorgan. Im Schlepptau der wieder gestiegenen Zuversicht hätten die Rohstoffpreise und mit ihnen dann die Aktien angezogen. Aktien deutscher Finanzinstitute wie die der Deutschen Bank , Commerzbank gehörten zu den gefragtesten Werten. Deutsche Bank gewannen 2,41 Prozent auf 50,240 Euro hinzu, Commerzbank 1,37 Prozent auf 6,645 und Aareal verteuerten sich um 3,88 Prozent auf 14,20 Euro. Ein Händler verwies auf Aussagen von James Bullard, einem Mitglied der US-Notenbank Fed. Seiner Meinung nach sollte die Notenbank ihr Anleihe-Ankaufprogramm über das bislang geplante Datum hinweg beibehalten, da es den Politikern mehr Flexibilität gebe, um die Wirtschaftserholung voranzutreiben. Das stütze Bank-Aktien, sagte der Börsianer. Salzgitter legten um 2,81 Prozent auf 64,80 Euro und 1,69 Prozent auf 24,72 Euro zu. Klöckner & Co (KlöCo) rückten um 3,94 Prozent auf 16,35 Euro vor. Steigende Metallpreise sorgten für Kauflaune. In Europa war der Subindex für Rohstoffwerte absoluter Spitzenreiter mit einem Aufschlag von mehr als 3 Prozent. Aurubis profitierten von einem 14-Monatshoch beim Kupferpreis und zogen um 4,65 Prozent auf 29,92 Euro an. Darüber hinaus verbuchten im Nebenwertesegment MDax Douglas Holding deutliche Kursausschläge. Douglas sprangen um 5,85 Prozent auf 32,95 Euro in die Höhe und damit auf den höchsten Stand seit Januar. Der Ulmer Drogeriemarkt-Manager Erwin Müller steigt nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" beim Handelskonzern ein. Müller hält dem Bericht zufolge seit wenigen Tagen 3 Prozent an der Douglas Holding. Weitere gut 14 Prozent soll in den vergangenen Monaten die Schweizer Privatbank Sarasin & Cie. im Auftrag Müllers erworben haben. Auch diese Aktien wolle der Unternehmer kaufen. Bank Sarasin dementiert laut Medienberichten bereits, Douglas-Aktien für Müller gekauft zu haben. Vossloh verteuerten sich um 5,64 Prozent auf 70,10 Euro und knüpften damit an die Tendenz aus dem späten Freitagshandel an. Die Deutsche Bahn beteiligt sich am Aufbau eines milliardenteuren Schienensystems im Emirat Katar und fasst damit erstmals Fuß im aufstrebenden Markt am Persischen Golf. Für die Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, investiert Katar insgesamt rund 17 Milliarden Euro. Analyst Holger Schmidt von Equinet sieht den Verkehrstechnik-Konzern gut positioniert, um als Zulieferer von diesem Projekt zu profitieren. Zudem ergäben sich daraus weitere Möglichkeiten für andere Megaprojekte in den kommenden Jahren. Solarwerte wie Manz Automation und Centrotherm Photovoltaics profitierten laut Händlereinschätzung von einem Bericht der "Welt". Manz stiegen um 4,73 Prozent auf 52,52 Euro, Roth & Rau um 0,81 Prozent auf 25,00 Euro und Centrotherm verteuerten sich um 2,24 Prozent auf 35,53 Euro. Wie das Blatt berichtet, drängen chinesische Solarunternehmen wie Yingli mit ihren günstigeren Modulen auf den deutschen Markt. Dabei kontert Yingli mit einer TÜV-Plakette. Für Anlagenbauer wie die drei genannten ist die Nachricht indes positiv, da die Nachfrage nach Anlagen weiter steigen dürfte, sagte der Börsianer./rum/la --- Von Henrietta Rumberger, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe 20.11.2009 - 09:43 FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank einer freundlichen US-Vorgabe hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag nach dem Vortagsrücksetzer seinen Aufwärtstrend mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,56 Prozent auf 5.734,23 Zähler. Beim MDax stand ein Plus von 1,02 Prozent auf 7.278,22 Zähler zu Buche und der TecDax rückte um 1,01 Prozent auf 768,36 Punkte vor. Anzeige Angesichts eines leeren Terminkalenders rechnen Börsianer mit einem anhaltend ruhigen Handel, wobei insbesondere der Optionsverfall an der Terminbörse für leichte Impulse sorgen könnte. In den USA schlossen die Börsen zwar mit Verlusten, doch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss vom Vortag um 0,70 Prozent zu. In Tokio verabschiedete sich die Aktienbörse uneinheitlich ins Wochenende. Aktien der Deutschen Bank verloren als Dax-Schlusslicht 0,70 Prozent auf 50,070 Euro. Händler verwiesen auf Medienberichte als Belastungsfaktor, denen zufolge die Ratingagentur Moody's wegen gewisser Schwächen des Kreditprofils der führenden deutschen Bank eine Senkung ihres derzeitigen Langfristratings "Aa1" prüft. Auch die Bewertung "B" für die Finanzstärke des Unternehmens steht demnach zur Disposition. "Das verheißt heute morgen nichts Gutes für die Aktie und dürfte einmal mehr Spekulationen über eine Kapitalerhöhung heraufbeschwören", mutmaßte ein Händler. Papiere der Merck KGaA büßten knapp dahinter als einer den wenigen anderen Verlierer 0,69 Prozent auf 63,60 Euro ein. Wie der Pharmakonzern bereits am Vortag während des späten Xetra-Handels mitgeteilt hatte, gab es für das Krebsmittel Erbitux einen erneuten Rückschlag. Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Agency) habe sich gegen den Einsatz des Medikaments bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs ausgesprochen. Als neuen Belastungsfaktor sehen die Händler die Reaktion der Citigroup, die die Aktien von "Buy" auf "Hold" herunterstufte und das Kursziel von 75 auf 70 Euro zurücknahm. Die Entscheidung der EMEA sei eine negative Überraschung, so Analyst Mark Dainty. Anteilsscheine der Deutschen Telekom legten hingegen um marktkonforme 0,58 Prozent auf 9,605 Euro zu. Händler verwiesen auf einen Bericht im "Handelsblatt" (HB), in dem es unter Berufung auf Konzernkreise heißt, das Telekommunikationsunternehmen suche einen Partner für seine Sparte T-Mobile US, um sich die hohen Ausgaben für den Ausbau seines Mobilfunknetzes in den USA zu teilen. Geprüft werden demnach Netz-Kooperationen mit Billiganbietern wie Metro PCS oder Clearwire, aber auch eine Kooperation mit Konkurrent AT&T oder die Beteiligung eines Finanzinvestors. Ein Börsianer wollte dem Bericht allerdings kaum Einfluss auf die Aktie zugestehen. "Die Geschichte ist nicht wirklich neu und eine Kooperation mit AT&T könnte zu kartellrechtliche Problemen führen", so sein Fazit. Im MDax gewannen Papiere des Bezahlsenders Sky Deutschland als Spitzenreiter 2,69 Prozent auf 2,67 Euro, was Händler als reine Kurserholung interpretierten. James Murdoch, zuständiger Chef für die Europa- und Asiengeschäfte des Großaktionärs News Corp., sagte in einem Interview, der Medienkonzern plane derzeit nicht, seinen Anteil an Sky Deutschland zu erhöhen. Damit würden frühere Aussagen letztendlich nur bestätigt, sagte ein Börsianer. Bei den Technologiewerten konnten Qiagen-Aktien um unterdurchschnittliche 0,13 Prozent auf 14,92 Euro zulegen. Wie am Donnerstagabend nach Handelsschluss bekannt geworden war, hat sich die Riesner Verwaltungs GmbH von Qiagen-Mitgründer Detlev Riesner zwischen dem 16. und 19. November von Aktien des Biotechunternehmens im Wert von mehr als drei Millionen Euro getrennt. "Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmens-Insider eine so große Menge Aktien verkauft", sagte ein Börsianer. Allerdings sei der Kurseinfluss begrenzt./gl/rum
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe 20.11.2009 - 09:43 FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank einer freundlichen US-Vorgabe hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag nach dem Vortagsrücksetzer seinen Aufwärtstrend mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,56 Prozent auf 5.734,23 Zähler. Beim MDax stand ein Plus von 1,02 Prozent auf 7.278,22 Zähler zu Buche und der TecDax rückte um 1,01 Prozent auf 768,36 Punkte vor. Anzeige Angesichts eines leeren Terminkalenders rechnen Börsianer mit einem anhaltend ruhigen Handel, wobei insbesondere der Optionsverfall an der Terminbörse für leichte Impulse sorgen könnte. In den USA schlossen die Börsen zwar mit Verlusten, doch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss vom Vortag um 0,70 Prozent zu. In Tokio verabschiedete sich die Aktienbörse uneinheitlich ins Wochenende. Aktien der Deutschen Bank verloren als Dax-Schlusslicht 0,70 Prozent auf 50,070 Euro. Händler verwiesen auf Medienberichte als Belastungsfaktor, denen zufolge die Ratingagentur Moody's wegen gewisser Schwächen des Kreditprofils der führenden deutschen Bank eine Senkung ihres derzeitigen Langfristratings "Aa1" prüft. Auch die Bewertung "B" für die Finanzstärke des Unternehmens steht demnach zur Disposition. "Das verheißt heute morgen nichts Gutes für die Aktie und dürfte einmal mehr Spekulationen über eine Kapitalerhöhung heraufbeschwören", mutmaßte ein Händler. Papiere der Merck KGaA büßten knapp dahinter als einer den wenigen anderen Verlierer 0,69 Prozent auf 63,60 Euro ein. Wie der Pharmakonzern bereits am Vortag während des späten Xetra-Handels mitgeteilt hatte, gab es für das Krebsmittel Erbitux einen erneuten Rückschlag. Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Agency) habe sich gegen den Einsatz des Medikaments bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs ausgesprochen. Als neuen Belastungsfaktor sehen die Händler die Reaktion der Citigroup, die die Aktien von "Buy" auf "Hold" herunterstufte und das Kursziel von 75 auf 70 Euro zurücknahm. Die Entscheidung der EMEA sei eine negative Überraschung, so Analyst Mark Dainty. Anteilsscheine der Deutschen Telekom legten hingegen um marktkonforme 0,58 Prozent auf 9,605 Euro zu. Händler verwiesen auf einen Bericht im "Handelsblatt" (HB), in dem es unter Berufung auf Konzernkreise heißt, das Telekommunikationsunternehmen suche einen Partner für seine Sparte T-Mobile US, um sich die hohen Ausgaben für den Ausbau seines Mobilfunknetzes in den USA zu teilen. Geprüft werden demnach Netz-Kooperationen mit Billiganbietern wie Metro PCS oder Clearwire, aber auch eine Kooperation mit Konkurrent AT&T oder die Beteiligung eines Finanzinvestors. Ein Börsianer wollte dem Bericht allerdings kaum Einfluss auf die Aktie zugestehen. "Die Geschichte ist nicht wirklich neu und eine Kooperation mit AT&T könnte zu kartellrechtliche Problemen führen", so sein Fazit. Im MDax gewannen Papiere des Bezahlsenders Sky Deutschland als Spitzenreiter 2,69 Prozent auf 2,67 Euro, was Händler als reine Kurserholung interpretierten. James Murdoch, zuständiger Chef für die Europa- und Asiengeschäfte des Großaktionärs News Corp., sagte in einem Interview, der Medienkonzern plane derzeit nicht, seinen Anteil an Sky Deutschland zu erhöhen. Damit würden frühere Aussagen letztendlich nur bestätigt, sagte ein Börsianer. Bei den Technologiewerten konnten Qiagen-Aktien um unterdurchschnittliche 0,13 Prozent auf 14,92 Euro zulegen. Wie am Donnerstagabend nach Handelsschluss bekannt geworden war, hat sich die Riesner Verwaltungs GmbH von Qiagen-Mitgründer Detlev Riesner zwischen dem 16. und 19. November von Aktien des Biotechunternehmens im Wert von mehr als drei Millionen Euro getrennt. "Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmens-Insider eine so große Menge Aktien verkauft", sagte ein Börsianer. Allerdings sei der Kurseinfluss begrenzt./gl/rum
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinne dank US-Vorgabe 20.11.2009 - 09:43 FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank einer freundlichen US-Vorgabe hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag nach dem Vortagsrücksetzer seinen Aufwärtstrend mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,56 Prozent auf 5.734,23 Zähler. Beim MDax stand ein Plus von 1,02 Prozent auf 7.278,22 Zähler zu Buche und der TecDax rückte um 1,01 Prozent auf 768,36 Punkte vor. Anzeige Angesichts eines leeren Terminkalenders rechnen Börsianer mit einem anhaltend ruhigen Handel, wobei insbesondere der Optionsverfall an der Terminbörse für leichte Impulse sorgen könnte. In den USA schlossen die Börsen zwar mit Verlusten, doch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss vom Vortag um 0,70 Prozent zu. In Tokio verabschiedete sich die Aktienbörse uneinheitlich ins Wochenende. Aktien der Deutschen Bank verloren als Dax-Schlusslicht 0,70 Prozent auf 50,070 Euro. Händler verwiesen auf Medienberichte als Belastungsfaktor, denen zufolge die Ratingagentur Moody's wegen gewisser Schwächen des Kreditprofils der führenden deutschen Bank eine Senkung ihres derzeitigen Langfristratings "Aa1" prüft. Auch die Bewertung "B" für die Finanzstärke des Unternehmens steht demnach zur Disposition. "Das verheißt heute morgen nichts Gutes für die Aktie und dürfte einmal mehr Spekulationen über eine Kapitalerhöhung heraufbeschwören", mutmaßte ein Händler. Papiere der Merck KGaA büßten knapp dahinter als einer den wenigen anderen Verlierer 0,69 Prozent auf 63,60 Euro ein. Wie der Pharmakonzern bereits am Vortag während des späten Xetra-Handels mitgeteilt hatte, gab es für das Krebsmittel Erbitux einen erneuten Rückschlag. Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Agency) habe sich gegen den Einsatz des Medikaments bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs ausgesprochen. Als neuen Belastungsfaktor sehen die Händler die Reaktion der Citigroup, die die Aktien von "Buy" auf "Hold" herunterstufte und das Kursziel von 75 auf 70 Euro zurücknahm. Die Entscheidung der EMEA sei eine negative Überraschung, so Analyst Mark Dainty. Anteilsscheine der Deutschen Telekom legten hingegen um marktkonforme 0,58 Prozent auf 9,605 Euro zu. Händler verwiesen auf einen Bericht im "Handelsblatt" (HB), in dem es unter Berufung auf Konzernkreise heißt, das Telekommunikationsunternehmen suche einen Partner für seine Sparte T-Mobile US, um sich die hohen Ausgaben für den Ausbau seines Mobilfunknetzes in den USA zu teilen. Geprüft werden demnach Netz-Kooperationen mit Billiganbietern wie Metro PCS oder Clearwire, aber auch eine Kooperation mit Konkurrent AT&T oder die Beteiligung eines Finanzinvestors. Ein Börsianer wollte dem Bericht allerdings kaum Einfluss auf die Aktie zugestehen. "Die Geschichte ist nicht wirklich neu und eine Kooperation mit AT&T könnte zu kartellrechtliche Problemen führen", so sein Fazit. Im MDax gewannen Papiere des Bezahlsenders Sky Deutschland als Spitzenreiter 2,69 Prozent auf 2,67 Euro, was Händler als reine Kurserholung interpretierten. James Murdoch, zuständiger Chef für die Europa- und Asiengeschäfte des Großaktionärs News Corp., sagte in einem Interview, der Medienkonzern plane derzeit nicht, seinen Anteil an Sky Deutschland zu erhöhen. Damit würden frühere Aussagen letztendlich nur bestätigt, sagte ein Börsianer. Bei den Technologiewerten konnten Qiagen-Aktien um unterdurchschnittliche 0,13 Prozent auf 14,92 Euro zulegen. Wie am Donnerstagabend nach Handelsschluss bekannt geworden war, hat sich die Riesner Verwaltungs GmbH von Qiagen-Mitgründer Detlev Riesner zwischen dem 16. und 19. November von Aktien des Biotechunternehmens im Wert von mehr als drei Millionen Euro getrennt. "Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmens-Insider eine so große Menge Aktien verkauft", sagte ein Börsianer. Allerdings sei der Kurseinfluss begrenzt./gl/rum
TABELLE/US-Realeinkommen Oktober
TABELLE/US-Realeinkommen Oktober 18.11.2009 - 20:00 Realein- Stunden- Wochen- Wochen- Wochen- kommen lohn stunden lohn/USD lohn/USD real nominal Anzeige Oktober -0,1 +0,3 0,0 282,57 617,76 September -0,4 +0,1 -0,3 282,76 616,11 August -0,2 +0,4 0,0 283,98 617,65 - Veränderungen in % gg Vm - saisonbereinigt - Quelle Daten: US-Arbeitsministerium - Webseite: www.bls.gov Die nächsten Veröffentlichungstermine: 16.12.2009 - November-Daten 15.01.2010 - Dezember-Daten 19.02.2010 - Januar-Daten 18.03.2010 - Februar-Daten 14.04.2010 - März-Daten 19.05.2010 - April-Daten 17.06.2010 - Mai-Daten 16.07.2010 - Juni-Daten 13.08.2010 - Juli-Daten 17.09.2010 - August-Daten 15.10.2010 - September-Daten 17.11.2010 - Oktober-Daten 15.12.2010 - November-Daten DJG/DJN/kth END) Dow Jones Newswires November 18, 2009 14:00 ET (19:00 GMT)
ROUNDUP: Verwirrung um Bayer - Abu Dhabi widerspricht Übernahmegeschichte
(FSE) 16:32 51,74 EUR BAYER Eröffnung: 52,70 Tageshoch: 52,70 Tagestief: 51,64 Heute: -2,58% 1 Monat: +9,83% 1 Jahr: +31,02% ROUNDUP: Verwirrung um Bayer - Abu Dhabi widerspricht Übernahmegeschichte 17.11.2009 - 20:22 LONDON (dpa-AFX) - Zwischen dem Emirat Abu Dhabi und dem deutschen Pharma-und Chemiekonzern Bayer bahnt sich ein Geschäft an. Um was es dabei genau geht, darüber gehen die Berichte auseinander. Ein Branchendienst hatte am Dienstagnachmittag gemeldet, die staatliche Investmentgesellschaft IPIC sei an der Übernahme der Kunststoff-Sparte der Leverkusener interessiert und berief sich auf IPIC-Chef Khadem Al Qubaisi. Insgesamt stehe der Staatsfonds in Gesprächen mit fünf großen petrochemischen Unternehmen in Europa und den USA, wurde Al Qubaisi zitiert. Der aber widersprach am Abend. Anzeige "Meine Aussagen sind fehlinterpretiert worden", sagte Al Qubaisi der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir haben niemals gesagt, dass wir eines dieser Unternehmen übernehmen wollen." Alle Gespräche drehten sich um Gemeinschaftsprojekte, betonte er. "Vielleicht bauen wir gemeinsam mit Bayer eine Fabrik auf, aber noch ist nichts entschieden." Bayer lehnte auf Nachfragen einen Kommentar ab. AKTIE STEIGT Ein Händler sagte zur Übernahmemeldung: "Das bringt Fantasie." Die Aktie drehte am Nachmittag gegen einen schwachen Markt ins Plus und schloss im Parketthandel gut 2 Prozent höher. "Für Bayer wäre das ein Riesenschritt zum Pharmakonzern", urteilte Analyst Christoph Schmidt vom Vermögensverwalter N.M.F. AG. Die Leverkusener sind eines der wenigen Unternehmen, das Pharma und Chemie unter einem Dach vereint. Die meisten Konkurrenten hatten sich im Laufe der Zeit auf einen Bereich konzentriert, weil die Erforschung neuer Medikamente viel Geld verschlingt. Abu Dhabi will nach Angaben des Branchendienstes ICIS bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres zu einem Abschluss kommen. Gegenüber Bloomberg sagte Al Qubaisi, dass der Staatsfonds neben Bayer vor allem mit einer Handvoll südkoreanischer Firmen verhandele. Konkret gehe es um eine Kooperation mit der Abu Dhabi National Chemicals Company. UMTRIEBIGER INVESTOR Das Emirat Abu Dhabi gehört mit seinen Ölmilliarden zu den umtriebigsten Investoren derzeit. Zuletzt waren die Scheichs mehrfach in Europa in Aktion getreten. Das Land war Anfang des Jahres beim Autobauer Daimler großeingestiegen und will dort weiter aufstocken. Dem Lastwagen-Hersteller MAN hatte Abu Dhabi dessen Anlagenbauer Ferrostaal abgekauft. Auch bei der britischen Großbank Barclays engagierte sich der rohstoffreiche Staat./das/ck
ROUNDUP: Time Warner spaltet AOL Anfang Dezember ab
ROUNDUP: Time Warner spaltet AOL Anfang Dezember ab 16.11.2009 - 23:35 NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Medienriese Time Warner macht Ernst mit der Trennung von seiner Problemtochter AOL. Die Internetsparte werde am 9. Dezember aus dem Konzern herausgelöst und am darauf folgenden Tag als eigenständiges Unternehmen an der Börse gehandelt, teilte Time Warner am Montag in New York mit. Der Konzern verschenkt AOL dabei an seine Anteilseigner: Für elf bestehende Time-Warner-Aktien erhalten diese ein neues AOL-Papier. Oben drauf kommt die Quartalsdividende von 0,1875 Dollar pro Anteilsschein. Anzeige Time Warner hatte bereits angekündigt, AOL bis zum Jahresende loswerden zu wollen. Damit zieht der Medienkonzern einen Schlussstrich unter ein Jahre währendes Desaster. Die einst 100 Milliarden Dollar schwere Fusion von AOL und Time Warner war im Jahr 2001 als Jahrhundert-Hochzeit gefeiert worden. Nach dem Platzen der Internet-Blase blieben gigantische Verluste, die Ehe galt als gescheitert. GEWINNEINBRUCH IM DRITTEN QUARTAL Time Warner hatte nicht zuletzt wegen AOL auch im dritten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Überschuss war um fast 40 Prozent auf 661 Millionen Dollar (444 Mio Euro) gefallen. Die Internetsparte leidet unter sinkenden Nutzerzahlen und niedrigen Werbeeinnahmen. Nach der Loslösung, das hatte der bisherige Mutterkonzern bereits angekündigt, muss AOL sein Geschäft erstmal einmal auf Vordermann bringen und dafür teuer umbauen. Time Warner selbst steckt bereits seit längerem in einem Umbau. In Europa hat sich der Konzern längst vom AOL-Geschäft mit Internetzugängen getrennt. Auch die Kalbelnetz-Sparte ist weg. Zum Kerngeschäft von Time Warner gehören TV-Sender ("CNN"), Magazine ("Time", "Fortune") oder Filmstudios ("Warner Brothers")./das
ROUNDUP: Airbus verkauft 500. Hoffnungsflieger A350
(FSE) 12:14 33,77 EUR BOEING Eröffnung: 33,72 Tageshoch: 33,77 Tagestief: 33,46 Heute: -0,47% 1 Monat: -2,56% 1 Jahr: +4,75% ROUNDUP: Airbus verkauft 500. Hoffnungsflieger A350 15.11.2009 - 19:04 TOULOUSE/DUBAI (dpa-AFX) - Der europäische Flugzeug-Hersteller Airbus hat mittlerweile mehr als 500 seiner neuen Langstrecken-Flugzeuge vom Typ A350 verkauft. Mit der Bestellung von zwölf Maschinen durch die Ethiopian Airlines stünden nun insgesamt 505 Stück in den Auftragsbüchern, teilte Airbus am Sonntag in Toulouse mit. Alleine die Flugzeuge, die an die Äthiopier gehen, kosten geschätzt knapp zwei Milliarden Euro. Anzeige Airbus-Deutschland-Chef Gerald Weber sagte dem "Hamburger Abendblatt" (Montag-Ausgabe), die Bestellung inmitten der Wirtschaftskrise sei ein sehr positives Signal für Airbus und die gesamte Branche. Weber rechnet in den nächsten Tagen mit weiteren Bestellungen. Noch bis zum Mittwoch läuft die Luftfahrtschau in Dubai. Das gut gefüllte Auftragsbuch für den A350 wirke sich auf alle deutschen Standorte positiv aus, sagte er. SCHLAG GEGEN BOEING Die Bestellung dürfte den Erzrivalen Boeing hart treffen. Nicht nur, dass Ethiopian Airlines zum ersten Mal bei der EADS-Tochter Airbus gekauft hat. Der A350 entwickelt sich nach massiven Rückschläge zu Beginn des Projekts immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte und zu einer ernsthaften Bedrohung für Boeings 787 Dreamliner. Für den liegen rund 840 Bestellungen vor. Airbus wie Boeing verwenden in den Maschinen neuartige, leichte Verbundstoffe anstelle von Aluminium. Das soll vor allem den Spritdurst senken. Die neuen Materialien gepaart mit neuen Fertigungsmethoden hatten aber auch von Beginn an zu Konstruktionsproblemen geführt. Der Dreamliner soll nach drei Jahren Verzögerung alsbald seinen Erstflug absolvieren, der A350 soll erst 2013 in die Luft gehen./das
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur-Hoffnungen treiben Dax
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur-Hoffnungen treiben Dax 13.11.2009 - 18:02 FRANKFURT (dpa-AFX) -Getrieben von der Hoffnung auf weitere ermutigende Konjunkturnachrichten hat der Dax zum Wochenausklang weiter zugelegt. Der Index gewann am Freitag 0,40 Prozent auf 5.686,83 Zähler hinzu und baute damit sein Wochenplus auf 3,6 Prozent aus. Der MDax legte um 0,19 Prozent auf 7.311,23 Zähler zu. Etwas runter ging es mit dem TecDax , der 0,15 Prozent auf 761,43 Zähler abgab. Händler führten das Kursplus am Freitag vor allem auf abermals positive Konjunkturdaten zurück. Zudem habe mit ThyssenKrupp ein weiteres Unternehmen mit seinen Zahlen den Markt überzeugt. Anzeige "Nach den am Freitag vorgelegten Daten ist die Rezession in Deutschland und der Eurozone technisch beendet", sagte Commerzbank-Marktstratege Hans-Jürgen Delp. "Jetzt kommt es darauf an, ob die zahlreichen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten in der kommenden Woche den jüngst aufgekommenen Optimismus bekräftigen können." Der Commerzbank-Experte geht davon aus, dass der Dax nur bei positiven Überraschungen das bisherige Jahreshoch von 5.888 Zählern von Mitte Oktober angreifen könnte. Falls die Daten nicht überzeugen könnten, drohe erneut ein Rückschlag Zum Wochenausklang stand im Dax vor allem der Stahlhersteller ThyssenKrupp im Fokus. Der Stahlhersteller kam am Freitagmittag überraschend mit den Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr um die Ecke. Das Unternehmen will trotz eines dicken Milliardenminus eine Dividende zahlen. Zudem fiel der Verlust nicht so hoch aus wie zuletzt von einigen Experten erwartet. Das Papier gehörte mit einem Aufschlag von 1,23 Prozent auf 23,84 Euro zu den größten Gewinnern innerhalb des deutschen Leitindex. Neben der Dividende zeigten sich die Börsianer über das operative Geschäft erfreut. "Im Gegensatz zu den zuvor angenommenen hohen Rückgängen im operativen Geschäft wurde das Ergebnis doch eher massiv durch Abschreibungen belastet", sagte Aktienhändler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. Die im Dax notierten Stammaktien von Volkswagen (VW) fielen trotz einer Absatzsteigerung inmitten der weltweiten Absatzkrise um 1,85 Prozent auf 96,40 Euro. Händler führten dies vor allem auf technische Gründe zurück, da die Wertentwicklung der Stammaktie wegen der geringen Anzahl an frei handelbaren Stücken schon seit längerer Zeit schwer einzuschätzen sei. Im Oktober 2008, als Porsche noch VW übernehmen wollte, hatte das Papier zeitweise mehr als 1.000 Euro gekostet. Die VW-Vorzugsaktie, die vielleicht bald die Stammaktie im Dax ersetzen könnte, legte am Freitag dagegen um 0,37 Prozent auf 60,25 Euro zu. Im Verlauf der Woche gab die Aktie wegen einer Platzierung des VW-Großaktionärs Katar rund 13 Prozent nach. Die Anteilsscheine des Sportwagenbauers Porsche, der nach dem missglückten Versuch, VW zu übernehmen, jetzt wiederum vor der Übernahme durch Volkswagen steht, gaben am Freitag nach. Das Papier verlor nach einem geringer als befürchteten Milliardenverlust 1,15 Prozent auf 51,80 Euro. Im MDax profitierten die Titel von IVG Immobilien laut Börsianern von der Zahlenvorlage und sprangen als Spitzenreiter um 9,55 Prozent auf 7,00 Euro hoch. Das durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark unter Druck geratene Immobilienunternehmen hatte im dritten Quartal seinen Verlust überraschend stark eingedämmt. Trotz rückläufiger Zahlen drehten die Aktien von Bauer nach einem schwachen Auftakt mit 5,63 Prozent auf 29,46 Euro deutlich ins Plus. Börsianer sahen den Quartalsbericht des Bau- und Baumaschinenkonzerns moderat positiv. Zudem verwiesen sie auf die zuletzt vergleichsweise schwache Kursentwicklung. Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) sieht indes weiter keine nachhaltige Belebung der Nachfrage, was die Aktie mit minus 6,09 Prozent auf 15,88 Euro ans Indexende drückte. Einem Händler zufolge enttäuschten sowohl Zahlen als auch der Ausblick. Unter den Technologiewerten stiegen Drillisch nach Zahlen um 0,64 Prozent auf 4,69 Euro. Der Mobilfunkanbieter hattee auch nach neun Monaten bei seinem Ergebnis von der Beteiligung an der Freenet AG profitiert. Ein Auftrag ließ Smartrac nach anfangs höheren Gewinnen um 3,33 Prozent auf 15,50 Euro steigen. Der niederländische Funktechnik-Anbieter erhielt einen Auftrag zur Lieferung von 30 Millionen RFID-Labels, die in Fahrkarten im öffentlichen Verkehrswesen sowie in Bibliotheken und im Medienmanagement eingesetzt werden. Gewinnmitnahmen sorgten bei SMA Solar für ein Minus von 5,48 Prozent auf 72,40 Euro. Das Unternehmen hatte im dritten Quartal unter dem Strich seinen Gewinn gesteigert. Auch Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) hatten - wie bereits im Oktober bekanntgegeben - zugelegt. Die Aktie war am Donnerstag nach einer abermals erhöhten Prognose allerdings um knapp 18 Prozent gestiegen./zb/he --- Von Bernd Zeberl, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur-Hoffnungen treiben Dax
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur-Hoffnungen treiben Dax 13.11.2009 - 18:02 FRANKFURT (dpa-AFX) -Getrieben von der Hoffnung auf weitere ermutigende Konjunkturnachrichten hat der Dax zum Wochenausklang weiter zugelegt. Der Index gewann am Freitag 0,40 Prozent auf 5.686,83 Zähler hinzu und baute damit sein Wochenplus auf 3,6 Prozent aus. Der MDax legte um 0,19 Prozent auf 7.311,23 Zähler zu. Etwas runter ging es mit dem TecDax , der 0,15 Prozent auf 761,43 Zähler abgab. Händler führten das Kursplus am Freitag vor allem auf abermals positive Konjunkturdaten zurück. Zudem habe mit ThyssenKrupp ein weiteres Unternehmen mit seinen Zahlen den Markt überzeugt. Anzeige "Nach den am Freitag vorgelegten Daten ist die Rezession in Deutschland und der Eurozone technisch beendet", sagte Commerzbank-Marktstratege Hans-Jürgen Delp. "Jetzt kommt es darauf an, ob die zahlreichen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten in der kommenden Woche den jüngst aufgekommenen Optimismus bekräftigen können." Der Commerzbank-Experte geht davon aus, dass der Dax nur bei positiven Überraschungen das bisherige Jahreshoch von 5.888 Zählern von Mitte Oktober angreifen könnte. Falls die Daten nicht überzeugen könnten, drohe erneut ein Rückschlag Zum Wochenausklang stand im Dax vor allem der Stahlhersteller ThyssenKrupp im Fokus. Der Stahlhersteller kam am Freitagmittag überraschend mit den Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr um die Ecke. Das Unternehmen will trotz eines dicken Milliardenminus eine Dividende zahlen. Zudem fiel der Verlust nicht so hoch aus wie zuletzt von einigen Experten erwartet. Das Papier gehörte mit einem Aufschlag von 1,23 Prozent auf 23,84 Euro zu den größten Gewinnern innerhalb des deutschen Leitindex. Neben der Dividende zeigten sich die Börsianer über das operative Geschäft erfreut. "Im Gegensatz zu den zuvor angenommenen hohen Rückgängen im operativen Geschäft wurde das Ergebnis doch eher massiv durch Abschreibungen belastet", sagte Aktienhändler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. Die im Dax notierten Stammaktien von Volkswagen (VW) fielen trotz einer Absatzsteigerung inmitten der weltweiten Absatzkrise um 1,85 Prozent auf 96,40 Euro. Händler führten dies vor allem auf technische Gründe zurück, da die Wertentwicklung der Stammaktie wegen der geringen Anzahl an frei handelbaren Stücken schon seit längerer Zeit schwer einzuschätzen sei. Im Oktober 2008, als Porsche noch VW übernehmen wollte, hatte das Papier zeitweise mehr als 1.000 Euro gekostet. Die VW-Vorzugsaktie, die vielleicht bald die Stammaktie im Dax ersetzen könnte, legte am Freitag dagegen um 0,37 Prozent auf 60,25 Euro zu. Im Verlauf der Woche gab die Aktie wegen einer Platzierung des VW-Großaktionärs Katar rund 13 Prozent nach. Die Anteilsscheine des Sportwagenbauers Porsche, der nach dem missglückten Versuch, VW zu übernehmen, jetzt wiederum vor der Übernahme durch Volkswagen steht, gaben am Freitag nach. Das Papier verlor nach einem geringer als befürchteten Milliardenverlust 1,15 Prozent auf 51,80 Euro. Im MDax profitierten die Titel von IVG Immobilien laut Börsianern von der Zahlenvorlage und sprangen als Spitzenreiter um 9,55 Prozent auf 7,00 Euro hoch. Das durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark unter Druck geratene Immobilienunternehmen hatte im dritten Quartal seinen Verlust überraschend stark eingedämmt. Trotz rückläufiger Zahlen drehten die Aktien von Bauer nach einem schwachen Auftakt mit 5,63 Prozent auf 29,46 Euro deutlich ins Plus. Börsianer sahen den Quartalsbericht des Bau- und Baumaschinenkonzerns moderat positiv. Zudem verwiesen sie auf die zuletzt vergleichsweise schwache Kursentwicklung. Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) sieht indes weiter keine nachhaltige Belebung der Nachfrage, was die Aktie mit minus 6,09 Prozent auf 15,88 Euro ans Indexende drückte. Einem Händler zufolge enttäuschten sowohl Zahlen als auch der Ausblick. Unter den Technologiewerten stiegen Drillisch nach Zahlen um 0,64 Prozent auf 4,69 Euro. Der Mobilfunkanbieter hattee auch nach neun Monaten bei seinem Ergebnis von der Beteiligung an der Freenet AG profitiert. Ein Auftrag ließ Smartrac nach anfangs höheren Gewinnen um 3,33 Prozent auf 15,50 Euro steigen. Der niederländische Funktechnik-Anbieter erhielt einen Auftrag zur Lieferung von 30 Millionen RFID-Labels, die in Fahrkarten im öffentlichen Verkehrswesen sowie in Bibliotheken und im Medienmanagement eingesetzt werden. Gewinnmitnahmen sorgten bei SMA Solar für ein Minus von 5,48 Prozent auf 72,40 Euro. Das Unternehmen hatte im dritten Quartal unter dem Strich seinen Gewinn gesteigert. Auch Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) hatten - wie bereits im Oktober bekanntgegeben - zugelegt. Die Aktie war am Donnerstag nach einer abermals erhöhten Prognose allerdings um knapp 18 Prozent gestiegen./zb/he --- Von Bernd Zeberl, dpa-AFX ---
ROUNDUP: Disney überrascht dank TV-Plus mit Wachstum
(FSE) 09:00 19,80 EUR WALT DISNEY Eröffnung: 19,80 Tageshoch: 19,80 Tagestief: 19,80 Heute: +0,81% 1 Monat: -0,77% 1 Jahr: +15,80% ROUNDUP: Disney überrascht dank TV-Plus mit Wachstum 12.11.2009 - 23:57 BURBANK (dpa-AFX) - Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney geht nach schweren Einbußen durch die Krise wieder auf Wachstumskurs. Getrieben vom TV-Geschäft überraschte der Konzern im vergangenen Quartal mit einem Plus bei Gewinn und Umsatz. Auch andere Mediengiganten sahen zuletzt Zeichen einer Trendwende. Die Disney-Vergnügungsparks aber sind noch auf Talfahrt - so auch der Europa-Ableger nahe Paris. Anzeige Walt Disney steigerte den Überschuss in seinem Anfang Oktober beendeten vierten Geschäftsquartal auch durch massives Sparen um 18 Prozent auf 895 Millionen Dollar (598 Mio Euro). Der Umsatz wuchs um vier Prozent auf fast 9,9 Milliarden Dollar, wie der Konzern mit Sitz im kalifornischen Burbank am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekanntgab. ERWARTUNGEN DER ANALYSTEN ÜBERTROFFEN - KURS STEIGT "Ich bin erfreut, wie unser Geschäft die Krise beantwortet hat", sagte Disney-Chef Robert Iger. Disney übertraf mit den Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten. Die Aktien lagen nachbörslich im Plus. In der TV-Sparte sorgten besonders Kabelkanäle wie Disney und der Sportsender ESPN mit ihren Aboerlösen für Zuwachs. Dagegen rutschte das Filmgeschäft rund um die Studios Disney, Touchstone, Miramax und Pixar im vergangenen Quartal in die roten Zahlen. Seit kurzem setzt Disney hier auf den bisherigen TV-Manager Rich Ross als neuen Kopf. MANAGERWECHSEL Die Vergnügungsparks litten zuletzt unter geringeren Ausgaben der Gäste. So schrieb die Betreibergesellschaft um das französische Euro Disney im vergangenen Geschäftsjahr trotz mehr Besuchern erneut rote Zahlen. Auch in den Parks soll ein Managerwechsel neuen Schwung bringen: Disney-Finanzvorstand Thomas Staggs übernimmt die Sparte. Vorgänger James Rasulo bekommt im Tausch die Finanzen. Das weltweit sechste Disneyland soll demnächst in der chinesischen Hafenstadt Shanghai entstehen - nach Paris, Tokio und Hongkong das vierte außerhalb der USA. GEWINN IM GESAMTJAHR UM EIN VIERTEL EINGEBROCHEN In der vergangenen Woche hatten die US-Rivalen Viacom (MTV, Paramount) und Time Warner (CNN, Warner Brothers) sowie der von US-Milliardär Rupert Murdoch kontrollierte Medienkonzern News Corp ebenfalls von wieder besseren Aussichten gesprochen. Auch bei Bertelsmann zahlte sich das Sparprogramm zuletzt aus. Der größte europäische Medienkonzern schrieb wieder schwarze Zahlen. Im Gesamtjahr 2008/2009 (3.10.) sank Disneys Umsatz um vier Prozent auf 36,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach unter dem Strich um ein Viertel auf 3,3 Milliarden Dollar ein.fd/he
ROUNDUP: Computer-Riese HP will Netzwerk-Spezialisten 3Com kaufen
(FSE) 16:46 33,27 EUR HP Eröffnung: 33,21 Tageshoch: 33,31 Tagestief: 33,13 Heute: -0,21% 1 Monat: +4,45% 1 Jahr: +19,67% ROUNDUP: Computer-Riese HP will Netzwerk-Spezialisten 3Com kaufen 11.11.2009 - 23:37 PALO ALTO/NEW YORK (dpa-AFX) - Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) will in einer Milliardenübernahme den amerikanischen Computer-Netzwerkausrüster 3Com schlucken. Der 2,7 Milliarden Dollar (1,8 Mrd Euro) schwere Kauf ist ein Angriff auf den US-Konzern Cisco, den klaren Branchenprimus im Netzwerk-Geschäft. Anzeige Nach einem unerwartet guten Schlussquartal rechnet HP nun zudem für das neue Geschäftsjahr mit mehr Gewinn und Umsatz als bisher. Der US-Gigant steigt durch die 3Com-Übernahme zum weltweit zweitgrößten Netzwerk-Spezialisten auf. Es ist einer der teuersten Zukäufe des Konzerns mit Sitz im kalifornischen Palo Alto. HP BIETET 7,90 DOLLAR IN BAR JE 3COM-AKTIE 3Com verkauft Router und Schaltstellen (Switches) für den Datenverkehr, die heute praktisch jedes größere Unternehmen einsetzt. Das Netzwerkgeschäft gilt als Wachstumsmarkt, weil immer mehr Firmen und Privatleute Computer nutzen und der globale Datenverkehr ständig zunimmt. Die Aktionäre und die Wettbewerbshüter müssen dem HP-Angebot noch zustimmen. Die 3Com-Aktionäre sollen je Anteilsschein 7,90 Dollar in bar erhalten, wie die beiden Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilten. HP-AKTIEN NACHBÖRSLICH LEICHT UNTER DRUCK Die 3-Com-Aktie notierte vor der Bekanntgabe zuletzt bei rund 5,70 Dollar. Nachbörslich stieg sie nicht ganz bis auf den Angebotspreis. Das HP-Papier kam nach Börsenschluss leicht unter Druck. HP setzt neben Computern und Druckern längst auf neue Standbeine wie Service, Software und Technologie. Hier sind höhere Gewinnmargen zu erzielen. Erst vergangenes Jahr hatte HP den Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) gekauft. Auch Wettbewerber wie der PC-Hersteller Dell und noch weit mehr der IT-Riese IBM gehen diesen Weg. HP ERHÖHT JAHRESPROGNOSEN 3Com mit Sitz in Marlborough (Massachusetts) kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von rund 1,3 Milliarden Dollar. Marktführer Cisco erzielte rund 36 Milliarden Dollar an Jahreseinnahmen - allerdings mit einer viel breiteren Produktpalette. HP erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 (31.10.) nun einen Umsatz von bis zu 119 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 4,25 und 4,35 Dollar liegen. Bislang rechnete HP höchstens mit 3,70 Dollar. 3Com ist darin nicht eingerechnet. Die Übernahme soll in der ersten Hälfte 2010 vollzogen werden. HP IM 4. QUARTAL ÜBERRASCHEND ERFOLGREICH Im Ende Oktober abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal konnte HP trotz teils rückläufiger Zahlen die Expertenerwartungen übertreffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,03 Dollar auf 1,14 Dollar. Der Umsatz fiel dagegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent auf 30,8 Milliarden Dollar. Besonders das Geschäft in China sei deutlich gewachsen, sagte HP-Chef Mark Hurd. Endgültige Zahlen für das vierte Geschäftsquartal will HP am 23. November vorlegen./he/fd/he
Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - ZEW belastet kurzzeitig - MDax-Zahlen
Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - ZEW belastet kurzzeitig - MDax-Zahlen 10.11.2009 - 12:02 FRANKFURT (dpa-AFX) Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Der Dax stand am Mittag 0,44 Prozent höher bei 5.544,38 Punkten, der MDax legte 0,02 Prozent auf 7.228,62 Zähler zu. Der TecDax verlor dagegen belastet von Kursverlusten bei einigen Solarwerten und Schwergeichten 0,46 Prozent auf 757,32 Punkte. Anzeige "Der Markt hat die gute Vorgabe aus den USA schon zur Eröffnung nur halbherzig umgesetzt und der schlechtere ZEW war dann erst einmal ein Vorwand für den kurzen Ausflug des Dax ins Minus", sagte Analyst Heino Ruland von Ruland Research. Die Zahlenvorlagen der MDax-Konzerne seien vor allem bei den Schwergewichten wie Bilfinger Berger insgesamt eher gut ausgefallen, auch hier gebe es aber im Verlauf einige Gewinnmitnahmen. Im Dax sackten die Stammaktien von Volkswagen (VW) mit minus 3,50 Prozent auf 107,04 Euro an das Indexende. Händlern zufolge drückt eine umfangreiche Platzierung bei VW-Vorzügen auf die Stimmung - die stimmrechtslosen Papiere brachen um 12,14 Prozent auf 62,82 Euro ein. Händlern zufolge werden derzeit 25 Millionen Vorzüge aus dem Bestand des Staatsfonds des Emirats Katar von Goldman Sachs und Credit Suisse am Markt platziert. Ein Händler sagte: "Das sind fast 24 Prozent der Vorzüge und damit ein riesiger Batzen." Die Bücher seien offen und sollen bis zum Mittag wieder geschlossen werden. Eine erste Indikation für die Platzierung liege bei 60 bis 65 Euro. Im MDax blieben die Aktien von Bilfinger Berger mit plus 5,55 Prozent auf 50,99 Euro Spitze. Die Zahlen des Bau- und Dienstleistungskonzerns für das dritte Quartal sind nach der Ansicht von Börsianern "besser als erwartet" ausgefallen. Auch die Anteile am Großküchengeräte-Hersteller Rational folgten nach dessen Bilanzvorlage mit plus 2,52 Prozent auf 107,66 Euro. Aareal Bank reagierten ebenfalls mit einem Kursgewinn von 2,19 Prozent auf 15,89 Euro positiv auf die Bilanz des Immobilienfinanzierers. Die Aareal-Bank erwartet 2010 zwar noch keine Entspannung, zeigte sich nach einem robusten Quartal aber zuversichtlich gestimmt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG profitiert Händlern zufolge vom positiven Free Cash Flow, der die Aktie mit zuletzt 2,61 Prozent auf 5,12 Euro ins Plus schob. Der Nürnberger Automobilzulieferer Leoni rutschte unterdessen nach anfänglichen Gewinnen mit einem Abschlag von 4,57 Prozent auf 14,20 Euro an das MDax-Ende. Nach dem dritten Quartal sei das Ende der Talfahrt erreicht, hieß es von Leoni, dessen Management auf neues Wachstum im nächsten Jahr hofft. Ruland führte die bröckelnden Kurse auf Gewinnmitnahmen zurück. Tognum-Titel büßten trotz einer laut Händlern "besser als erwarteten Profitabilität" 0,89 Prozent auf 11,11 Euro ein. Negativ auf die Bilanz regierten auch Titel des Autozulieferers und Rüstungskonzerns Rheinmetall mit minus 0,67 Prozent auf 38,73 Euro. Im TecDax sprangen Qiagen mit plus 3,64 Prozent auf 15,38 Euro an die Spitze. Das Indexschwergewicht sieht sich nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg im dritten Quartal gut für weiteres Wachstum aufgestellt und hob die Jahresprognosen an. Ein Händler nannte die Zahlen am Morgen besser als erwartet, Cheuvreux hob sein Anlagevotum von "Underperform" auf "Outperform". Die Aktien von Jenoptik verloren nach der Zahlenvorlage des Technologiekonzerns bei dünnen Umsätzen 1,30 Prozent auf 3,79 Euro. Die Jenaer schrieben wegen der anhaltenden Nachfrageschwäche auch im dritten Quartal operativ rote Zahlen. Die Unicredit ließ die Empfehlung auf "Hold"./fat/ck --- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---
ROUNDUP 2: Qiagen übertrifft Erwartungen Für 2010 gut aufgestellt
(FSE) 10:29 15,49 EUR QIAGEN Eröffnung: 15,30 Tageshoch: 15,59 Tagestief: 15,30 Heute: +4,45% 1 Monat: +2,83% 1 Jahr: +26,92% ROUNDUP 2: Qiagen übertrifft Erwartungen Für 2010 gut aufgestellt 09.11.2009 - 22:31 (Neu: Übernahme von SABiosciences) Anzeige VENLO/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Indexschwergewicht Qiagen sieht sich nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg im dritten Quartal gut für weiteres Wachstum aufgestellt: "Wir haben in den ersten neun Monaten ein sehr starkes Wachstum in unserem Kerngeschäft molekulare Diagnostik gesehen und rechnen damit, dass sich dieser Trend auch 2010 fortsetzen wird", sagte Finanzvorstand Roland Sackers am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Auch die für 2010 erwarteten Effekte aus dem Konjunkturprogramm in den USA dürften sich nach Aussage des Managers positiv auf die Qiagen- Bilanz auswirken: "Wir sind sehr optimistisch für 2010 gestimmt und gehen mittelfristig von sehr robusten und sehr soliden 12 bis 15 Prozent beim Umsatzwachstum aus." Mit seinen Zahlen zum dritten Quartal hat das Biotechnologie-Unternehmen die eigenen wie auch die Markterwartungen übertroffen: Unter dem Strich sei der Überschuss auf 37,7 Millionen Dollar (VJ: 20,8) gestiegen. Das operative Ergebnis kletterte von 38,2 Millionen Dollar auf 53,4 Millionen Dollar und übertraf die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Experten in Höhe von 45,25 Millionen Dollar. Der Umsatz erhöhte sich auch dank der jüngsten Zukäufe um 13 Prozent auf 259,7 Millionen Dollar. Qiagen habe im dritten Quartal ein organisches Umsatzwachstum von 15 Prozent und eine bereinigten operativen Rekordmarge von 31 Prozent vorgelegt. "Im dritten Quartal waren die Produkte zum Nachweis der Schweinegrippe ein fester Umsatzbestandteil und haben uns geholfen, unsere Prognose beim bereinigten Gewinn je Aktie anzuheben," sagte Sackers. AUSBLICK ANGEHOBEN Für 2009 erhöhte Konzernchef Peer Schatz auch dank der Nachfrage nach den Test auf die Schweinegrippe erneut den Ausblick: 2009 soll das Ergebnis pro Aktie auf 0,88 bis 0,90 US-Dollar steigen (zuvor 0,86-0,90 USD). Beim Umsatz dürfte nach Aussage Sackers eher das obere Ende der Spanne von 930 bis 970 Millionen Dollar erreicht werden. "Bei konstanten Wechselkursen erwarten wir erstmals einen Umsatz von deutlich über einer Milliarde Dollar." Im laufenden vierten Quartal strebt Qiagen einen Umsatz von 250 bis 260 Millionen Dollar an, während das bereinigte Ergebnis pro Aktie (EPS) bei 0,21 bis 0,22 Dollar liegen soll. Die Wachstumsmöglichkeiten vor allem in der molekularen Diagnostik - die im dritten Quartal beim Umsatz um 28 Prozent zulegt habe - und in den Märkten für angewandte Testverfahren seien außergewöhnlich gut. WACHSTUMSMARKT ASIEN Großes Wachstumspotenzial sieht Qiagen nach Sackers Worten in Asien. "Im dritten Quartal ist die Nachfrage in Asien mit einem Umsatzwachstum von 37 bei konstanten Wechselkursen weiterhin stark gestiegen und wir erwarten auch in den nächsten Jahren ein ähnliches Umsatzplus." Derzeit habe Asien rund 11 Prozent am Gesamtumsatz von Qiagen: "Wir erwarten, dass wir in den nächsten drei bis vier Jahren eher in Richtung 20 Prozent gehen werden." Qiagen sei derzeit sehr günstig finanziert und sieht nach Aussage des Finanzvorstandes sowohl kurz- wie auch mittelfristig gute Chancen auf weitere gewinnsteigender Transaktionen zu durchaus attraktiven Preisen. Qiagen hatte sich mit der Kapitalerhöhung für weiteres Wachstum gerüstet und wies Ende September eine Liquidität von fast 900 Millionen Dollar aus. Nach Aussage Sackers werde Qiagen von dem Trend in Richtung personalisierte Medizin im Gesundheitswesen durch Test auf HPV-Viren und Krebsmarker profitieren. ÜBERNAHME VON SABIOSCIENCES FÜR 90 MILLIONEN DOLLAR Zeitgleich mit der Zahlenvorlage gab Qiagen bereits die Übernahme des US-Unternehmens SABiosciences für 90 Millionen Dollar in bar bekannt. Das Unternehmen in Privatbesitz ist den Angaben zufolge auf die Entwicklung und Herstellung von Testpanels für gesamte Krankheitsbilder und biologische Signalwege spezialisiert und beschäftigt 100 Mitarbeiter. Abgeschlossen werden soll die Transaktion im Dezember 2009. Im kommenden Jahr soll SABiosciences 24 Millionen Dollar zum Umsatz von Qiagen beitragen. Die Venloer erwarten, dass die Erlöse bei der neu übernommenen Firma schneller steigen als beim Gesamtunternehmen. Auf den Gewinn werde der Zukauf 2010 noch keine Auswirkungen haben, 2011 soll SABiosciences dann einen signifikanten Betrag zum Nettogewinn beisteuern. Im vierten Quartal des laufenden Jahres ist mit einer einmaligen Belastung je Aktie durch die Übernahme von 2 Cent zu rechnen./ep/he
ROUNDUP: GM sucht Europa-Chef - mehr Eigenständigkeit für Opel
ROUNDUP: GM sucht Europa-Chef - mehr Eigenständigkeit für Opel 08.11.2009 - 19:31 FRANKFURT (dpa-AFX) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) geht nach der massiven Konfrontation mit Regierungen und Belegschaften in Europa auf Versöhnungskurs. Neuer Chef des Europageschäfts um den Autobauer Opel soll nach Möglichkeit ein Europäer werden, damit die Spannungen nicht noch weiter eskalieren, hieß es am Wochenende aus Konzernkreisen. Zudem will GM der deutschen Tochter nach dpa-Informationen künftig mehr Eigenständigkeit erlauben. GM-Chef Fritz Henderson komme am Montag zu Gesprächen nach Deutschland. Im Gepäck hat Henderson demnach eine erste Vorlage für ein Zukunftskonzept für Opel, das der Autokonzern mit dem Betriebsrat abstimmen will. Anzeige Die Debatte um staatliche Unterstützung für Opel geht derweil unvermindert weiter. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) äußerte sich skeptisch zu weiteren staatlichen Hilfen. GM-KREISE: 'WIR SUCHEN DERZEIT EIN EUROPÄISCHES FÜHRUNGSTEAM' Nach dem Platzen der Übernahme von Opel durch ein Konsortium um den Autozulieferer Magna hatte General Motors personelle Konsequenzen gezogen. Der bisherige Europachef Carl-Peter Forster, der sich für den Verkauf eingesetzt hatte, verlässt seinen Posten. Als Nachfolger Forsters im Opel-Aufsichtsrat ist für eine Übergangszeit der 77 Jahre alte GM-Veteran Bob Lutz im Gespräch. Als vorübergehender neuer GM- Europachef wird der Manager Nick Reilly gehandelt, der als harter Sanierer gilt und auf Widerstand bei den Gewerkschaften stößt. Mittelfristig soll der Spitzenposten bei Opel dem Vernehmen nach aber nicht von einem GM-Manager bekleidet werden. Vielmehr solle Opel von einem externen Auto-Fachmann geführt werden. "Wir suchen derzeit ein europäisches Führungsteam", hieß es am Sonntag in GM-Konzernkreisen. Ein Kompromiss könnte der aus Wien stammende Magna- Manager Herbert Demel sein. Er hatte sich selbst einmal eher als "Entwicklungshelfer für menschliche Potenziale" denn als Kostenkiller bezeichnet. Demel hat bereits für verschiedene europäische Autobauer gearbeitet. GM KOMMT EUROPÄISCHEM OPEL-BETRIEBSRAT ENTGEGEN Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Sonntag aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll Opel künftig unabhängig geführt werden und etwa über neue Modelle selbst entscheiden dürfen. Jeder bei GM wisse, dass Opel mehr Kontrolle über Unternehmensentscheidungen bekommen müsse. Damit kommt GM dem europäischen Opel-Betriebsrat entgegen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz hatte vergangene Woche gefordert: "Die Adam Opel GmbH muss in eine deutsche Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Wir wollen kein Anhängsel sein, das von Detroit aus durchregiert wird." Dies sei eine Vorbedingung für die Verhandlungen über die Restrukturierung des Autobauers. MEHRHEIT DER BUNDESBÜRGER LEHNT STAATLICHE HILFEN FÜR GM AB Ob General Motors die Sanierung seines Europageschäfts nun auf eigene Faust stemmen will oder erneut auch Deutschland um Staatshilfe bittet, wird voraussichtlich das Zukunftskonzept zeigen. Nach einer Umfrage lehnt die Mehrheit der Bundesbürger staatliche Hilfen ab. 66 Prozent sind dagegen, nur 28 Prozent dafür, wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" ergab. Bundeswirtschaftsminister Brüderle betonte, GM könne zwar wie jedes andere Unternehmen auch Hilfen aus dem Wirtschaftsfonds Deutschland beantragen, es gebe aber "kein Anrecht auf staatliche Hilfe", sagte Brüderle der "Wirtschaftswoche".Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) empfahl General Motors, keine deutschen Staatshilfen für Opel in Anspruch zu nehmen. "Es passt einfach nicht zusammen, erst alles selber machen zu wollen und dann dem Steuerzahler in Deutschland und Europa die Rechnung zu stellen", sagte Koch dem "Focus". KENNES FORDERT REGIERUNGEN ZUR ZUSAMMENARBEIT BEIM KAMPF UM ARBEITSPLÄTZE AUF Vor der Insolvenz von GM hatte Deutschland Opel einen Kredit von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, der Ende des Monats ausläuft. General Motors hatte bereits angekündigt, das geliehene Geld pünktlich zurückzuzahlen. Eigentlich war das Geld als Brückenfinanzierung für einen Mehrheitsverkauf von Opel vorgesehen. Vergangene Woche hatte GM aber völlig überraschend entschieden, Opel doch zu behalten. Der Vizevorsitzende des Betriebsrats von GM Europe, Rudi Kennes, appellierte im "Deutschlandfunk" an die europäischen Regierungen, beim Kampf um den Erhalt von Opel-Arbeitsplätzen zusammenzuarbeiten. Sonst werde es keinen Gewinner geben, denn GM wolle "jetzt ganz tief schneiden, ein europäisches Blutbad organisieren mit Steuergeldern von den Menschen in Europa", sagte der Gewerkschafter. FRANZ: WERDE HENDERSON DIESE WOCHE IN DEUTSCHLAND TREFFEN Opel-Betriebsratschef Franz kündigte an, GM-Chef Henderson diese Woche in Deutschland zu treffen. Es müsse ausgelotet werden, ob es eine Basis für Gespräche zwischen dem Betriebsrat und dem US- Konzern über eine Sanierung gebe. Zu den Personalien sagte Franz: "Wir brauchen einen neuen Chef für einen neuen europäischen Opel- Konzern." Es müsse sich um einen Europäer handeln, der die Märkte kenne und auch deutsch sprechen könne. "Er muss Teamgeist und Benzin im Blut haben", sagte Franz der dpa. Ebenfalls diese Woche soll es weitere Gespräche zwischen dem Chefunterhändler von General Motors, John Smith, und Vertretern der Bundesregierung geben, wie die dpa erfuhr. General Motors will gut 10 000 der mehr als 50 000 Jobs in Europa streichen. Bedroht ist insbesondere das Werk im belgischen Antwerpen. Nach GM-Angaben sind aber noch keine Entscheidungen gefallen. Man wolle sich mit dem Betriebsrat einigen. Fest stehe lediglich, dass die Fixkosten um 30 Prozent gesenkt werden müssten./hs/rg/DP/he
GESAMT-ROUNDUP 2: Opel bekommt neue Führung - Berlin wartet auf Konzept
GESAMT-ROUNDUP 2: Opel bekommt neue Führung - Berlin wartet auf Konzept 06.11.2009 - 20:45 (Neu: Zukunftskonzept kommende Woche) Anzeige DETROIT/RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Opel bekommt nach dem Platzen des Verkaufs an Magna eine neue Führung. Der bisherige GM-Europachef Carl-Peter Forster verlässt den Konzern. Dies bestätigte der US- Konzern am Freitag in Detroit. Gleichzeitig kündigte General Motors für die kommende Woche ein Zukunftskonzept für Opel an. Forster werde den Mutterkonzern des Autobauers Opel bei der Suche nach einem neuen Europa-Chef unterstützen, hieß es in einer in Detroit verbreiteten Mitteilung. Laut Medienberichten ist der US- Manager Nick Reilly als Forsters Nachfolger im Gespräch. Er ist bislang für das Asien-Geschäft und die Marke Chevrolet verantwortlich. HENDERSON: DREZEIT KEINE WEITEREN ÄNDERUNGEN IM OPEL-MANAGEMENT GM-Präsident Fritz Henderson betonte mit Blick auf Forsters Abgang, derzeit würden keine weiteren Veränderungen im Management von Opel vorgenommen. Zuvor war auch über einen Rückzug von Opel-Chef Hans Demant spekuliert worden. Die Bundesregierung wartet unterdessen auf das Sanierungskonzept der alten und neuen Konzernmutter General Motors (GM), bevor sie über das weitere Vorgehen entscheidet. Die Spitze des Opel-Aufsichtsrates soll laut "Spiegel Online" ein altgedienter US-Manager übernehmen, der 77-jährige Bob Lutz. Bisher war Forster auch Opel-Aufsichtsratschef. Die Personalie könnte streitbar sein, weil Lutz als Entwicklungschef zum Teil auch als ein Verantwortlicher für den Niedergang von GM gesehen wird. In Rüsselsheim könnte der Wechsel als weiterer Affront gewertet werden. Opel-Manager hätten Lutz dafür mitverantwortlich gemacht, dass sich die Marke in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickeln konnte. Der 55-jährige Forster hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Kehrtwende von GM ungewöhnlich scharf kritisiert. HENDERSON: 'BINNEN TAGEN ODER WOCHEN' NEUES FÜHRUNGSTEAM FÜR OPEL/VAUXHALL "Binnen Tagen oder Wochen" werde man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte GM-Chef Fritz Henderson in einem Interview mit Journalisten in Detroit, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde. Forster hatte von 2001 bis 2004 an der Spitze von Opel gestanden. Danach war er nach Zürich als Chef von General Motors Europe gewechselt, wozu auch Opel gehört. KREISE: PFEIL MUSS OPEL-TREUHAND VERLASSEN Die vier Bundesländer mit Opel-Standorten entschlossen sich am Freitag nach dpa-Informationen auch zu einem demonstrativen Paukenschlag. Der Ländervertreter in der Opel-Treuhand, Dirk Pfeil, muss demnach das Gremium verlassen. Grund sei ein kompletter Vertrauensverlust. Pfeil habe sich abfällig über das Verhalten von Politikern in den Verhandlungen zum Opel-Verkauf geäußert. Sein Nachfolger solle der nordrhein-westfälische Wirtschaftsstaatssekretär Jens Baganz (CDU) werden. Der Schritt hat nur wenig praktische Bedeutung, denn mit dem Verzicht von GM auf den Teilverkauf seiner europäischen Tochter hat sich die vorrangige Aufgabe des Gremiums mit Sitz in Frankfurt erledigt, nämlich die Verhandlungen mit möglichen Investoren zu überwachen. GM KANN BEI SANIERUNG VON OPEL DURCHAUS AUF STAATLICHE HILFE HOFFEN GM kann bei der Sanierung von Opel durchaus auf staatliche Hilfe hoffen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standorten hatten signalisiert, dass sie auch nach dem Scheitern des Opel-Magna-Deals die Opel-Beschäftigten nicht im Regen stehenlassen wollten. Die Bundesregierung will dabei das GM-Konzept abwarten, bevor sie weitere Maßnahmen erwägt. Dies sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans am Freitag in Berlin. Im Wirtschaftsminister wies man darauf hin, dass etwaige Hilfszusagen, die an den Erhalt von Standorten geknüpft sind, nach EU-Recht nicht zulässig sind. HENDERSON MACHT KEINE AUSSAGEN ZUM AUSMASS DES GEPLANTEN STELLENABBAUS In diesem Zusammenhang forderte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz die EU-Kommission zu einer strengen Prüfung künftiger Staatshilfen auf. Die Kommission müsse verhindern, dass Mitgliedsstaaten mit den Hilfen nur die Arbeitsplätze im eigenen Land schützten. GM werde zur Restrukturierung von Opel/Vauxhall vor allem die Regierungen in Großbritannien, Spanien und Polen um Staatsgarantien bitten, schrieb Franz an EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Über das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus bei Opel wollte GM- Chef Henderson keine Angaben machen. "Alle Geschäftspläne der jüngsten Zeit, sei es unserer oder von Magna, sahen eine substanzielle Reduzierung der Kapazitäten sowie der Belegschaft vor", sagte Henderson. GM-Vize John Smith hatte erklärt, der Konzern wolle rund 10 000 Stellen streichen, das wäre jeder fünfte Arbeitsplatz in Europa. Das würde in etwa dem Magna-Konzept entsprechen. Die Kosten für die Sanierung bezifferte Henderson auf drei Milliarden Euro. HUBER STELLT BEDINGUNGEN FÜR TARIFLICHE ZUGESTÄNDNISSE Am Donnerstag waren tausende Opel-Mitarbeiter an den vier großen deutschen Standorten auf die Straßen gegangen. Sie protestierten gegen bei der Sanierung durch GM befürchtete Massenentlassungen und Werkschließungen. Der GM-Konzern droht der Belegschaft mit Insolvenz, wenn die Betriebsräte nicht zu Zugeständnissen bereit sind. Für Opel arbeiten in Deutschland mehr als 25 000 Menschen. "Ohne klares Konzept und ohne Erfüllung unserer Bedingungen wird es keine tariflichen Zugeständnisse geben", sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag). Als Bedingung nannte er etwa die Gründung einer Aktiengesellschaft, die in Europa eigenständig über Modellpolitik und Investitionen entscheiden kann. Verhandlungsgrundlage für die IG Metall sei nach wie vor das Magna-Konzept. Auf dessen Grundlage sei vor dem GM-Rückzieher ein Modell zur Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter ausgehandelt worden./mt/hs/rm/bb/rg/DP/he
GESAMT-ROUNDUP 2: Opel bekommt neue Führung - Berlin wartet auf Konzept
GESAMT-ROUNDUP 2: Opel bekommt neue Führung - Berlin wartet auf Konzept 06.11.2009 - 20:45 (Neu: Zukunftskonzept kommende Woche) Anzeige DETROIT/RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Opel bekommt nach dem Platzen des Verkaufs an Magna eine neue Führung. Der bisherige GM-Europachef Carl-Peter Forster verlässt den Konzern. Dies bestätigte der US- Konzern am Freitag in Detroit. Gleichzeitig kündigte General Motors für die kommende Woche ein Zukunftskonzept für Opel an. Forster werde den Mutterkonzern des Autobauers Opel bei der Suche nach einem neuen Europa-Chef unterstützen, hieß es in einer in Detroit verbreiteten Mitteilung. Laut Medienberichten ist der US- Manager Nick Reilly als Forsters Nachfolger im Gespräch. Er ist bislang für das Asien-Geschäft und die Marke Chevrolet verantwortlich. HENDERSON: DREZEIT KEINE WEITEREN ÄNDERUNGEN IM OPEL-MANAGEMENT GM-Präsident Fritz Henderson betonte mit Blick auf Forsters Abgang, derzeit würden keine weiteren Veränderungen im Management von Opel vorgenommen. Zuvor war auch über einen Rückzug von Opel-Chef Hans Demant spekuliert worden. Die Bundesregierung wartet unterdessen auf das Sanierungskonzept der alten und neuen Konzernmutter General Motors (GM), bevor sie über das weitere Vorgehen entscheidet. Die Spitze des Opel-Aufsichtsrates soll laut "Spiegel Online" ein altgedienter US-Manager übernehmen, der 77-jährige Bob Lutz. Bisher war Forster auch Opel-Aufsichtsratschef. Die Personalie könnte streitbar sein, weil Lutz als Entwicklungschef zum Teil auch als ein Verantwortlicher für den Niedergang von GM gesehen wird. In Rüsselsheim könnte der Wechsel als weiterer Affront gewertet werden. Opel-Manager hätten Lutz dafür mitverantwortlich gemacht, dass sich die Marke in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickeln konnte. Der 55-jährige Forster hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Kehrtwende von GM ungewöhnlich scharf kritisiert. HENDERSON: 'BINNEN TAGEN ODER WOCHEN' NEUES FÜHRUNGSTEAM FÜR OPEL/VAUXHALL "Binnen Tagen oder Wochen" werde man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte GM-Chef Fritz Henderson in einem Interview mit Journalisten in Detroit, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde. Forster hatte von 2001 bis 2004 an der Spitze von Opel gestanden. Danach war er nach Zürich als Chef von General Motors Europe gewechselt, wozu auch Opel gehört. KREISE: PFEIL MUSS OPEL-TREUHAND VERLASSEN Die vier Bundesländer mit Opel-Standorten entschlossen sich am Freitag nach dpa-Informationen auch zu einem demonstrativen Paukenschlag. Der Ländervertreter in der Opel-Treuhand, Dirk Pfeil, muss demnach das Gremium verlassen. Grund sei ein kompletter Vertrauensverlust. Pfeil habe sich abfällig über das Verhalten von Politikern in den Verhandlungen zum Opel-Verkauf geäußert. Sein Nachfolger solle der nordrhein-westfälische Wirtschaftsstaatssekretär Jens Baganz (CDU) werden. Der Schritt hat nur wenig praktische Bedeutung, denn mit dem Verzicht von GM auf den Teilverkauf seiner europäischen Tochter hat sich die vorrangige Aufgabe des Gremiums mit Sitz in Frankfurt erledigt, nämlich die Verhandlungen mit möglichen Investoren zu überwachen. GM KANN BEI SANIERUNG VON OPEL DURCHAUS AUF STAATLICHE HILFE HOFFEN GM kann bei der Sanierung von Opel durchaus auf staatliche Hilfe hoffen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standorten hatten signalisiert, dass sie auch nach dem Scheitern des Opel-Magna-Deals die Opel-Beschäftigten nicht im Regen stehenlassen wollten. Die Bundesregierung will dabei das GM-Konzept abwarten, bevor sie weitere Maßnahmen erwägt. Dies sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans am Freitag in Berlin. Im Wirtschaftsminister wies man darauf hin, dass etwaige Hilfszusagen, die an den Erhalt von Standorten geknüpft sind, nach EU-Recht nicht zulässig sind. HENDERSON MACHT KEINE AUSSAGEN ZUM AUSMASS DES GEPLANTEN STELLENABBAUS In diesem Zusammenhang forderte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz die EU-Kommission zu einer strengen Prüfung künftiger Staatshilfen auf. Die Kommission müsse verhindern, dass Mitgliedsstaaten mit den Hilfen nur die Arbeitsplätze im eigenen Land schützten. GM werde zur Restrukturierung von Opel/Vauxhall vor allem die Regierungen in Großbritannien, Spanien und Polen um Staatsgarantien bitten, schrieb Franz an EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Über das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus bei Opel wollte GM- Chef Henderson keine Angaben machen. "Alle Geschäftspläne der jüngsten Zeit, sei es unserer oder von Magna, sahen eine substanzielle Reduzierung der Kapazitäten sowie der Belegschaft vor", sagte Henderson. GM-Vize John Smith hatte erklärt, der Konzern wolle rund 10 000 Stellen streichen, das wäre jeder fünfte Arbeitsplatz in Europa. Das würde in etwa dem Magna-Konzept entsprechen. Die Kosten für die Sanierung bezifferte Henderson auf drei Milliarden Euro. HUBER STELLT BEDINGUNGEN FÜR TARIFLICHE ZUGESTÄNDNISSE Am Donnerstag waren tausende Opel-Mitarbeiter an den vier großen deutschen Standorten auf die Straßen gegangen. Sie protestierten gegen bei der Sanierung durch GM befürchtete Massenentlassungen und Werkschließungen. Der GM-Konzern droht der Belegschaft mit Insolvenz, wenn die Betriebsräte nicht zu Zugeständnissen bereit sind. Für Opel arbeiten in Deutschland mehr als 25 000 Menschen. "Ohne klares Konzept und ohne Erfüllung unserer Bedingungen wird es keine tariflichen Zugeständnisse geben", sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag). Als Bedingung nannte er etwa die Gründung einer Aktiengesellschaft, die in Europa eigenständig über Modellpolitik und Investitionen entscheiden kann. Verhandlungsgrundlage für die IG Metall sei nach wie vor das Magna-Konzept. Auf dessen Grundlage sei vor dem GM-Rückzieher ein Modell zur Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter ausgehandelt worden./mt/hs/rm/bb/rg/DP/he
ROUNDUP: Deutsche Börse bekommt weiter Zurückhaltung der Anleger zu spüren
(FSE) 12:56 54,43 EUR DT. BÖRSE Eröffnung: 55,10 Tageshoch: 55,15 Tagestief: 54,20 Heute: -1,48% 1 Monat: +0,66% 1 Jahr: -19,93% ROUNDUP: Deutsche Börse bekommt weiter Zurückhaltung der Anleger zu spüren 05.11.2009 - 21:46 FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal erneut die Zurückhaltung der Anleger an den Märkten zu spüren bekommen. Zugleich zeigten auch neue Preismodelle, die unter anderem im Zuge des Wettbewerbsdrucks eingeführt wurden, negative Umsatz- und Ergebnisauswirkungen. Beim Umsatz, dem operativem Ergebnis und dem Überschuss blieb die Börse deutlich hinter den Rekordniveaus des entsprechenden Vorjahresquartals zurück und verfehlte auch die Erwartungen der meisten von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragten 20 Analysten leicht. Anzeige Aufgrund der Wirtschaftslage machte die Börse weiterhin keine zuverlässigen Prognosen zu künftigen Ertragslage. Allerdings bestätigte der Marktbetreiber am Donnerstagabend in Frankfurt bei Vorlage des Geschäftsberichts die Kostenprognose für 2009. Sie solle weiterhin auf Höhe des Vorjahres bei 1,280 Milliarden Euro liegen. Darüber hinaus sei es das Ziel, dieses Kostenniveau auch im kommenden Jahr, trotz verstärkter Aufwendungen für organische Wachstumsinitiativen, nicht zu überschreiten. ZIEL FÜR ZINSDECKUNGSGRAD 2009 NICHT HALTBAR Das wichtige Ziel des Konzerns, einen Zinsdeckungsgrad in Höhe von mindestens dem 16 auf Gruppenebene zu erreichen, werde in diesem Jahr dagegen leicht unterschritten werden, hieß es weiter. Ein Zinsdeckungsgrad von mindestens 16 bedeutet, dass das Unternehmen mindestens ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) in Höhe des 16-Fachen des Zinsaufwandes für Finanzverbindlichkeiten erwirtschaften muss. Wichtig ist dies vor allem deshalb, um das sehr gute "AA"-Kreditrating für die auch als Bank fungierende Luxemburger Tochter Clearstream aufrechterhalten zu können. Händler Andreas Lipkow von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade meinte: In den vergangenen Tagen hätten bereits Gerüchte über eine mögliche Gewinnwarnung ausgereicht, um die Aktien innerhalb kurzer Zeit von über 62 Euro auf das jetzige Kursniveau von 55 Euro zu drücken. Nun zeige sich, dass sich der Spruch "Wo Rauch ist, ist auch Feuer" im Fall der Deutschen Börse bewahrheitet habe. Allerdings zähle das dritte Quartal traditionell zu den schwächeren und die Börse habe es dieses Mal besonders schwer gehabt, nachdem das Vorjahresquartal aufgrund extrem hoher Ordervolumen ein absolutes Rekordquartal gewesen sei. EBITA-RÜCKGANG UM 37 PROZENT Der Umsatz der Deutschen Börse sank im abgelaufenen Quartal um 19 Prozent auf 500,9 Millionen Euro und enttäuschte die um rund zehn Millionen Euro höhere Markterwartung. Vor allem Preisänderungen beim Handel mit US-Optionen sowie bei der Abwicklung von inländischen Wertpapieren und auch der schwächere US-Dollar zählten laut der Deutschen Börse zu den Gründen, warum der erzielte Umsatz auch unter den rund 516 Millionen des zweiten Quartals gelegen habe. Das EBITA fiel um noch kräftigere 37 Prozent auf 243,7 Millionen Euro und der Überschuss um 38 Prozent auf 158,3 Millionen Euro und lag leicht unter den Schätzungen. Die Kosten waren dagegen mit 306,7 Millionen nach 311,2 Millionen im Vorjahr leicht rückläufig./ck/she
US-Netzwerkspezialist Cisco sieht Trendwende
(FSE) 19:34 15,60 EUR CISCO Eröffnung: 15,51 Tageshoch: 15,73 Tagestief: 15,51 Heute: +0,78% 1 Monat: ±0,00% 1 Jahr: +11,82% US-Netzwerkspezialist Cisco sieht Trendwende 04.11.2009 - 22:38 SAN JOSE (dpa-AFX) - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco sieht sich trotz eines nochmaligen Gewinnrückgangs nach der Krise nun wieder im Aufwind. Die Zuversicht des US-Konzerns ist ein Hoffnungssignal für die gesamte Technologiebranche. Anzeige Der Überschuss fiel in Ciscos Ende Oktober abgeschlossenem ersten Geschäftsquartal im Vergleich zum Vorjahr um knapp 19 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro). Auch der Umsatz gab um etwa 13 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar nach, wie der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose (Kalifornien) bekanntgab. ERWARTUNGEN KLAR ÜBERTROFFEN - AKTIEN STEIGEN NACHBÖRSLICH DEUTLICH Doch die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten klar. Cisco-Chef John Chambers gab sich optimistisch: Nach einem Wendepunkt zur Jahresmitte habe der Konzern seither starke Wachstumstrends verzeichnet. Die Cisco-Aktien stiegen in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel deutlich. Cisco stellt Router und Schaltstellen (Switches) für den Datenverkehr her, die heute in praktisch jedem größeren Unternehmen mit Computern benötigt werden. Der Konzern gilt daher nicht nur in der Technologie-Industrie als wichtiges Stimmungsbarometer. Cisco rückte erst vor wenigen Monaten in den Dow-Jones-Aktienindex der 30 bedeutendsten US-Konzerne auf./fd/DP/he
WDH/ROUNDUP 2: General Motors will Opel nicht verkaufen
(FSE) 09:03 27,69 EUR MAGNA INTL INC. A Eröffnung: 27,69 Tageshoch: 27,69 Tagestief: 27,69 Heute: +3,09% 1 Monat: -3,45% 1 Jahr: +27,27% WDH/ROUNDUP 2: General Motors will Opel nicht verkaufen 04.11.2009 - 00:46 (Neu: Henderson) Anzeige DETROIT/ZÜRICH (dpa-AFX) - Paukenschlag im Poker um Opel: Der US- Autobauer General Motors (GM) hat den Verkauf seiner deutschen Tochter Opel offiziell abgeblasen. Das habe der GM-Verwaltungsrat entschieden, teilte der Konzern am Dienstagabend (Ortszeit) in Detroit mit. Ursprünglich sollte der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna die Mehrheit übernehmen. Der US-Mutterkonzern will das Europa-Geschäft rund um Opel nun selbst sanieren und unter anderem der deutschen Bundesregierung einen Plan dafür vorlegen. Die Kosten der Restrukturierung bezifferte GM-Chef Fritz Henderson auf drei Milliarden Euro. Im September hatte das GM-Gremium noch den Verkauf von 55 Prozent der Opel-Anteile an den Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank empfohlen. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet und GM aufgefordert, die Entscheidung zu überdenken. EUROPÄISCHER MARKTZUGANG FÜR OPEL GIBT DEN AUSSCHLAG Auch nach der ersten Empfehlung für Magna galt der GM- Verwaltungsrat als gespalten. Einige Mitglieder wollten Opel behalten, weil beide Hersteller aufeinander angewiesen seien: Opel allein sei zu klein zum Überleben, und GM brauche Opel wegen der modernen Technologie der Deutschen und deren Zugang zum europäischen Markt. Dieser Marktzugang gab nun als "wichtiger Bestandteil der globalen Strategie von GM" auch den Ausschlag für den Stimmungswandel bei GM am Dienstag. Bei der Sanierung Opels baut der US-Autokonzern auf Staatshilfen aus Europa. "GM wird seinen Restrukturierungsplan bald Deutschland und anderen Regierungen vorlegen und hofft dabei auf eine wohlwollende Prüfung", kündigte Henderson an. GM-BOSS ENTSCHULDIGT SICH FÜR FÜR MONATELANGEN VERHANDLUNGSMARATHON Gleichzeitig entschuldigte sich der GM-Boss für den monatelangen Verhandlungsmarathon um die Zukunft Opels, an dem unter anderem mehrere Regierungen, Unternehmen, der Opel-Betriebsrat und die EU- Kommission beteiligt waren: "Wir verstehen, dass die Komplexität und Dauer dieses Themas für alle Beteiligten anstrengend war." Die jetzige Entscheidung sei aber die beste für die Kunden, Beschäftigten, Zulieferer und Händler. "Das ist der stabilste und kostengünstigste Ansatz, um die Zukunft von Opel und Vauxhall langfristig zu sichern." Die Kosten der Restrukturierung bezifferte GM-Chef Fritz Henderson nach vorläufigen Schätzungen auf drei Milliarden Euro. "Das ist deutlich weniger als alle Investoren-Angebote". Magna hatte 4,5 Milliarden Euro Staatshilfen angestrebt. BETRIEBSRAT DROHT MIT MASSIVEN PROTESTEN GM werde mit den Gewerkschaften an einem Plan für ihren Sanierungsbeitrag arbeiten. Der Betriebsrat hatte aber bereits massive Proteste angedroht und lehnt jede Form von Gehaltsverzicht für eine Sanierung mit GM ab. Er fürchtet einen radikalen Stellenabbau und Werksschließungen. Beobachter in Europa trauen GM nicht zu, die Opel-Sanierung finanziell stemmen zu können. Armin Schild, Frankfurter IG-Metall- Bezirksvorsitzender und Opel-Aufsichtsratsmitglied, hatte kürzlich davor gewarnt, dass Opel unter dem Dach von GM die Pleite drohe. Die Amerikaner geben sich hingegen zuversichtlich: "Die Finanzkraft und Stabilität von GM haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Das macht uns zuversichtlich, das Europa-Geschäft erfolgreich restrukturieren zu können." GM wolle zudem seine Beziehungen mit dem russischen Autobauer Gaz weiter ausbauen. KOCH 'SEHR BETROFFEN UND ZUGLEICH VERÄRGERT' In dem monatelangen Bieterkampf um Opel hatten Bundesregierung und Opel-Betriebsrat stets einen Einstieg Magnas befürwortet. Sie bewerteten das Konzept des kanadisch-österreichischen Zulieferers als das einzig Tragfähige, um den angeschlagenen Autobauer in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Berlin hatte Magna dafür 4,5 Milliarden Euro Staatshilfen zugesagt. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zeigte sich "sehr betroffen und zugleich verärgert" über die Entscheidung des US- Autobauers. "Angesichts der negativen Erfahrungen der letzten Jahre mit der Unternehmenspolitik von GM mache ich mir große Sorgen um die Zukunft des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze",sagte Koch laut einer am Dienstagabend verbreiteten Stellungnahme. Er erwarte, dass GM den Brückenkredit über 1,5 Milliarden Euro fristgemäß zum 30. November zurückzahle, "damit der deutsche Steuerzahler keinen Schaden nimmt". Die Bundesregierung äußerte sich zunächst nicht./fd/hs/DP/he
ROUNDUP/Werkzeug-Ehe: Stanley Works kauft Black & Decker - Börse begeistert
(FSE) 09:26 31,60 EUR BLACK & DECKER Eröffnung: 31,60 Tageshoch: 31,60 Tagestief: 31,60 Heute: -4,10% 1 Monat: ±0,00% 1 Jahr: ±0,00% ROUNDUP/Werkzeug-Ehe: Stanley Works kauft Black & Decker - Börse begeistert 02.11.2009 - 23:24 NEW YORK (dpa-AFX) - Der traditionsreiche US-Werkzeughersteller Black & Decker wird in einer Milliardenübernahme vom heimischen Rivalen Stanley Works geschluckt. Den Heimwerker- und Bau-Spezialisten Black & Decker hat die Immobilien- und Wirtschaftskrise schwer getroffen. Anzeige Die Unternehmen bezifferten das offiziell als Fusion bezeichnete Geschäft am Montag nach US-Börsenschluss auf 4,5 Milliarden Dollar (3,0 Mrd Euro). Das neue Unternehmen Stanley Black & Decker sieht sich als Weltmarktführer. BISHERIGE STANLEY-AKTIONÄRE HIELTEN KNAPP DIE MEHRHEIT AN NEUEM UNTERNEHMEN Die bisherigen Stanley-Aktionäre sollen künftig knapp die Mehrheit an dem neuen Werkzeug-Riesen halten. An der Konzernspitze soll der heutige Stanley-Chef John Lundgren stehen. Die Aktionäre und die Wettbewerbshüter müssen allerdings noch zustimmen. An der Börse fiel die Reaktion allerdings schon eindeutig zugunsten der Pläne aus: Aktien von Black & Decker, die zum Parkettschluss um unscheinbare 0,25 Prozent zugelegt hatten, explodierten um 21,25 Prozent auf 57,45 Dollar. Auch die Titel von Stanley Works bewegten sich deutlich nach oben. Sie kletterten um 3,54 Prozent auf 46,90 Dollar, nachdem sie zum Parketschluss noch leicht im Minus gelegen hatten./fd/DP/he
WOCHENAUSBLICK: Misstrauen und Vorsicht haben Dax fest im Griff
WOCHENAUSBLICK: Misstrauen und Vorsicht haben Dax fest im Griff 01.11.2009 - 10:05 FRANKFURT (dpa-AFX) - Misstrauen und Vorsicht sind an die Aktienmärkte zurückgekehrt und dürften auch den Verlauf der neuen Handelswoche prägen. Zudem läuft die Berichtssaison in Deutschland weiter auf Hochtouren. Nachdem etwa ein Drittel aller Dax-Konzerne ihre Geschäftsberichte inzwischen vorgelegt haben, stehen die Quartalszahlen und Ausblicke von zwölf weiteren an. Zudem stehen noch einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, wobei die neuen Industrie- und Arbeitsmarktdaten die wichtigsten sein werden. Von den anstehenden Leitzinsentscheidungen der Notenbanken in den USA und Europa hingegen werden keine Änderungen und daher auch keine Impulse erwartet. Anzeige "Nachdem der deutsche Leitindex vor kurzem noch mit der runden Marke von 5.900 Punkten geflirtet hatte, rutschte das Börsenbarometer in der abgelaufenen Woche zeitweise unter 5.500 Zähler", resümieren die Experten der Landesbank Berlin die zunehmende Nervosität am Markt und verweisen zugleich auf die dafür typische Entwicklung der Handelsumsätze, die "massiv angezogen" haben. Es scheine, als wären die Impulse der laufenden Berichtssaison weitgehend aufgebraucht und die Erwartungen nach dem guten Start zu ambitioniert, um noch weitere Kurssteigerungen auslösen zu können. 'UNRUHIGE BÖRSENPHASE BLEIBT' Daher erwarten die Berliner, dass "die aufgekommene Skepsis der letzten Tage nicht so schnell verfliegen wird, und den Anlegern zunächst eine unruhige Börsenphase bevorsteht". Ambitionierte Erwartungen mit Blick auf die Wirtschaftsentwicklung und die Unternehmenserträge im dritten Quartal sowie die bereits hohe Börsenbewertung würden Enttäuschungspotenzial bergen. Auch die Experte der Commerzbank sehen dies ähnlich: "Der aktuelle Rückschlag an den Aktienmärkten erinnert uns an den Herbst 2003, als Anleger einer von März bis August laufenden Aktienrally misstrauten und Gewinne mitnahmen." Unternehmensseitig werden am Montag zunächst Linde und Metro mit ihren Berichten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Beim Industriegase-Spezialisten rechnet der Markt zwar mit erneut rückläufigen Umsätzen und Ergebnissen, aber inzwischen sollten Erholungstendenzen spürbar sein. Anders beim Handelskonzern Metro, den die Wirtschaftskrise noch weiter fest im Griff haben dürfte. Die Analysten sehen hier noch keine Anzeichen für eine Entwarnung. DAIMLER-SPARPLÄNE SETZEN BMW UNTER DRUCK Die Geschäftszahlen von BMW samt Tochter FMC stehen am Dienstag auf dem Programm. Nach den rigiden Sparmaßnahmen bei Daimler sind Experten zufolge nun auch die Erwartungen beim Wettbewerber BMW hoch. Am Mittwoch berichtet der Sportartikelhersteller Adidas über seinen Geschäftsverlauf und am Donnerstag wird es richtig heiß hergehen. Dann berichten die Commerzbank , die Munich Re und am Abend schließlich noch die Deutsche Börse über das abgelaufene Jahresviertel und die Aussichten bis zum Ende des Jahres. Erneut rote Zahlen werden bei der Commerzbank erwartet. Die wichtigsten Konjunkturdaten dürften am Montag und Freitag mit dem ISM-Index für das verarbeitende US-Gewerbe und dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht anstehen. Der ISM-Index, der als wichtiger vorauslaufender Indikator für die Konjunkturentwicklung angesehen wird, sollte Volkswirten zufolge eine weitere Erholung verdeutlichen. Der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober dürfte nach den Worten von Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank zugleich bestätigen, dass "sich das Tempo des Stellenabbaus merklich verringert hat"./ck/he --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Talfahrt - Kräftige Gewinnmitnahmen
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Talfahrt - Kräftige Gewinnmitnahmen 30.10.2009 - 18:04 FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitag auf Talfahrt gegangen und hat in den letzten Handelsminuten hart um die Marke von 5.400 Punkten gekämpft. Misstrauische Anleger hätten vor dem Wochenende rasch noch Gewinne eingestrichen, sagten Händler. Der Leitindex ging mit einem Minus von 3,09 Prozent auf 5.414,96 Punkten aus dem Handel und verbuchte damit im Wochenverlauf einen Abschlag von 5,7 Prozent. Für den MDax mittelgroßer Werte ging es am Freitag um 2,32 Prozent auf 6.732,07 Punkte nach unten. Der TecDax sank um 0,68 Prozent auf 727,30 Zähler. Anzeige "Das ist meines Erachtens erstmal nur eine Korrekturbewegung und noch keine Trendwende", beruhigte ein Händler. Neue Tiefstände seit Anfang Oktober hätten Anschlussverkäufe ausgelöst. Die Gewinne am Donnerstag in Reaktion auf die starken Wirtschaftsdaten aus den USA, die das Ende der Rezession eingeläutet hatten, seien "wohl eher ein kurzes Strohfeuer" gewesen, sagte er. Die Siemens-Aktien zählten zu den größten Dax-Verlierern und gaben um 4,73 Prozent auf 61,47 Euro anch. Sie reagierten damit laut Händlern auf einen Artikel im "Handelsblatt". Die Wirtschaftszeitung hatte berichtet, dass der von der Bahnindustrie erwartete Milliardenauftrag für insgesamt 300 neue IC-und ICE-Züge der Deutschen Bahn zu platzen drohe, da die einzigen vorliegenden zwei Angebote, nämlich von Siemens und Alstom zu teuer seien. "Das Wegfallen des Auftrags wäre zwar schon eine herbe Niederlage für die betreffende Siemens-Sparte, aber viel wichtiger ist die Signalwirkung, die von der Verfahrensweise der Bahn ausgeht", sagte Händler Andreas Lipkow von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade. Bisher seien solche Verhandlungen immer nur einem sehr begrenzten Kreis zugänglich gewesen. Das jetzige Vorgehen erlaube hingegen eine schnelle Reaktion der Konkurrenz und verschärfe somit auch in diesem Bereich den Wettbewerb enorm. Erneut zeigten sich auch die Finanzwerte sehr schwach: Die Titel der Deutschen Bank verloren im Einklang mit der europäischen Bankenbranche rund 4 Prozent und die der Commerzbank gaben um 3,6 Prozent nach. Im MDax gaben die Anteilsscheine der Aareal Bank um 5,6 Prozent nach. Auch Versicherer wie Munich Re zeigten sich sehr schwach mit minus 3 bis minus 4,4 Prozent. Die EU plant, ähnlich wie bei den Banken, auch einen Stresstest für Versicherer. Nachdem die Tui-Aktien am Tag zuvor gegen den Markttrend kräftig eingebrochen waren, stemmten sie sich nun gegen die Talfahrt. Sie gaben um moderate 0,32 Prozent auf 4,715 Euro nach. Der Reisekonzern hat die Konditionen seiner Wandelanleihe mit einem Kupon von 5,50 Prozent und dem Wandlungspreis 5,63 Euro festgelegt. Aixtron zeigten sich an der TecDax-Spitze sehr fest mit plus 6,09 Prozent auf 20,37 Euro. Die Unicredit hob in Reaktion auf die am Vortag präsentierten Zahlen die Aktien von "Hold" auf "Buy" und erhöhte das Kursziel von 16 auf 23 Euro. Laut Händler haben außerdem die Experten von Exane BNP Paribas die Papiere von "Neutral" auf "Outperform" erhöht. JPMorgan bestätigte das Papier des Spezialmaschinen-Herstellers mit "Overweight" und einem Ziel von 25,00 Euro./ck/he --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Talfahrt - Kräftige Gewinnmitnahmen
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Talfahrt - Kräftige Gewinnmitnahmen 30.10.2009 - 18:04 FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitag auf Talfahrt gegangen und hat in den letzten Handelsminuten hart um die Marke von 5.400 Punkten gekämpft. Misstrauische Anleger hätten vor dem Wochenende rasch noch Gewinne eingestrichen, sagten Händler. Der Leitindex ging mit einem Minus von 3,09 Prozent auf 5.414,96 Punkten aus dem Handel und verbuchte damit im Wochenverlauf einen Abschlag von 5,7 Prozent. Für den MDax mittelgroßer Werte ging es am Freitag um 2,32 Prozent auf 6.732,07 Punkte nach unten. Der TecDax sank um 0,68 Prozent auf 727,30 Zähler. Anzeige "Das ist meines Erachtens erstmal nur eine Korrekturbewegung und noch keine Trendwende", beruhigte ein Händler. Neue Tiefstände seit Anfang Oktober hätten Anschlussverkäufe ausgelöst. Die Gewinne am Donnerstag in Reaktion auf die starken Wirtschaftsdaten aus den USA, die das Ende der Rezession eingeläutet hatten, seien "wohl eher ein kurzes Strohfeuer" gewesen, sagte er. Die Siemens-Aktien zählten zu den größten Dax-Verlierern und gaben um 4,73 Prozent auf 61,47 Euro anch. Sie reagierten damit laut Händlern auf einen Artikel im "Handelsblatt". Die Wirtschaftszeitung hatte berichtet, dass der von der Bahnindustrie erwartete Milliardenauftrag für insgesamt 300 neue IC-und ICE-Züge der Deutschen Bahn zu platzen drohe, da die einzigen vorliegenden zwei Angebote, nämlich von Siemens und Alstom zu teuer seien. "Das Wegfallen des Auftrags wäre zwar schon eine herbe Niederlage für die betreffende Siemens-Sparte, aber viel wichtiger ist die Signalwirkung, die von der Verfahrensweise der Bahn ausgeht", sagte Händler Andreas Lipkow von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade. Bisher seien solche Verhandlungen immer nur einem sehr begrenzten Kreis zugänglich gewesen. Das jetzige Vorgehen erlaube hingegen eine schnelle Reaktion der Konkurrenz und verschärfe somit auch in diesem Bereich den Wettbewerb enorm. Erneut zeigten sich auch die Finanzwerte sehr schwach: Die Titel der Deutschen Bank verloren im Einklang mit der europäischen Bankenbranche rund 4 Prozent und die der Commerzbank gaben um 3,6 Prozent nach. Im MDax gaben die Anteilsscheine der Aareal Bank um 5,6 Prozent nach. Auch Versicherer wie Munich Re zeigten sich sehr schwach mit minus 3 bis minus 4,4 Prozent. Die EU plant, ähnlich wie bei den Banken, auch einen Stresstest für Versicherer. Nachdem die Tui-Aktien am Tag zuvor gegen den Markttrend kräftig eingebrochen waren, stemmten sie sich nun gegen die Talfahrt. Sie gaben um moderate 0,32 Prozent auf 4,715 Euro nach. Der Reisekonzern hat die Konditionen seiner Wandelanleihe mit einem Kupon von 5,50 Prozent und dem Wandlungspreis 5,63 Euro festgelegt. Aixtron zeigten sich an der TecDax-Spitze sehr fest mit plus 6,09 Prozent auf 20,37 Euro. Die Unicredit hob in Reaktion auf die am Vortag präsentierten Zahlen die Aktien von "Hold" auf "Buy" und erhöhte das Kursziel von 16 auf 23 Euro. Laut Händler haben außerdem die Experten von Exane BNP Paribas die Papiere von "Neutral" auf "Outperform" erhöht. JPMorgan bestätigte das Papier des Spezialmaschinen-Herstellers mit "Overweight" und einem Ziel von 25,00 Euro./ck/he --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
Nettogewinn der Erste Group Bank von Januar bis September 2009 halbiert
(FSE) 09:02 28,25 EUR 1.GROUP BANK AG Eröffnung: 28,25 Tageshoch: 28,25 Tagestief: 28,25 Heute: +2,54% 1 Monat: -11,19% 1 Jahr: --% Nettogewinn der Erste Group Bank von Januar bis September 2009 halbiert 29.10.2009 - 22:38 WIEN (dpa-AFX) - Der unbereinigte Nettogewinn der österreichischen Erste Group Bank hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres halbiert. Auf bereinigter Basis habe der Rückgang aber nur bei 16,4 Prozent gelegen, teilte das Institut am Donnerstag in Wien mit. Stark gestiegen sind Vorsorgen und Wertberichtigungen im Kreditgeschäft. Operativ gab es neue Rekordgewinne. Anzeige Der Konzernperiodenüberschuss betrug in den ersten drei Quartalen 720,1 Millionen Euro nach einem Nettogewinn von 1,463 Milliarden Euro im Vorjahr. Bereinigt um die Sondererlöse aus dem Verkauf des Versicherungsgeschäfts an die "Städtische" hatte im Vorjahr der Nettogewinn Ende September bei 861,7 Millionen Euro gelegen. Auf bereinigter Basis ergab sich somit im Jahresvergleich jetzt ein Rückgang von 16,4 Prozent. REKORDBETRIEBSERGEBNIS Für das dritte Quartal 2009 betrug der Nettogewinn 228 Millionen Euro. Dies war ein leichter Rückgang gegenüber den 260 Millionen Euro zum zweiten Quartal 2009 und nahezu unverändert zum dritten Quartal 2008, als der Nettogewinn bei 225,1 Millionen Euro lag - bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbetrieb. Die Rezession der letzten Monate hat in der Bilanz ihre Spuren gezogen: Die Kredit-Risikokosten stiegen auf 1,45 Milliarden Euro (plus 141 Prozent) beziehungsweise auf 151 Basispunkte (1-9/2008: 67 Basispunkte) im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kundenforderungen. Die Quote der notleidenden Kredite (NPL-Quote) stieg von 5,9 im zweiten auf 6,3 Prozent im dritten Quartal. Operativ hat die Gruppe die Ergebnisse in den ersten neun Monaten stark angehoben. Die Erste erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2009 sogar ein Rekordbetriebsergebnis (Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis nach Verwaltungsaufwand) von 2,78 Milliarden Euro. Das war ein Plus um 26,6 Prozent. Detaillierte Quartalszahlen wird die Erste Group am Freitag (30. Oktober) bekannt geben./rf/APA/he
UPDATE: Henkel stabilisiert sich im 3. Quartal
(FSE) 19:49 26,16 EUR HENKEL AG & CO. KGAA Eröffnung: 27,05 Tageshoch: 27,05 Tagestief: 25,90 Heute: -3,25% 1 Monat: +9,31% 1 Jahr: +53,41% UPDATE: Henkel stabilisiert sich im 3. Quartal 28.10.2009 - 20:16 ( NEU: Einzelheiten, Hintergrund) Anzeige Von Natali Schwab DOW JONES NEWSWIRES DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im dritten Quartal aufgrund des schwachen wirtschaftlichen Umfelds erneut Einbußen beim Umsatz und operativen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Jedoch stabilisierte sich der Düsseldorfer Konzern dank seiner eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen weiter. Für das Schlussquartal zeigte sich das Unternehmen jedoch zurückhaltend. Deutlich verbessert, aber immer noch rückläufig zeigte sich das besonders konjunktursensible Klebstoffgeschäft. Robust entwickelte sich der Konsumentenbereich. Der Umsatz sank im Quartal nach vorläufigen Angaben auf rund 3,49 (3,76) Mrd EUR, wie die Henkel AG & Co KGaA am Mittwochabend überraschend mitteilte. Organisch, also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen bzw Divestments, lag der Umsatz um 2,5% unter dem Vorjahresquartal. Das bereinigte EBIT sank demzufolge auf 385 (Vorjahr: 391) Mio EUR. Inklusive Restrukturierungsaufwendungen und anderer Sonderposten von 95 Mio EUR wies das Unternehmen ein EBIT von 290 Mio EUR aus. Damit zeigte sich Henkel gegenüber dem zweiten Quartal erheblich verbessert. In den Monaten April bis Juni hatte der organische Umsatzrückgang noch bei 5,3% gelegen; das bereinigte EBIT war um 17,2% auf 308 Mio EUR eingebrochen. Mit den vorläufigen Zahlen übertraf Henkel eigenen Angaben zufolge die zum aktuellen Zeitpunkt bekannten Konsensus-Schätzungen der Analysten. Der Bereich Adhesive Technologies stabilisierte sich, verzeichnete aber aufgrund des anhaltenden Mengenrückgangs in wichtigen Abnehmerindustrien einen Umsatzrückgang auf rund 1,63 Mrd EUR, ein Minus von organisch 7,6%. Im zweiten Quartal lag der organische Rückgang mit 13,9% noch deutlich höher. Das EBIT sank auf 89 (169) Mio EUR, bereinigt betrug es 150 Mio EUR. In den Konsumentengeschäften setzte Henkel die positive Entwicklung der Vorquartale fort. Im Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel lag der Umsatz mit rund 1,04 Mrd EUR knapp unter dem Niveau des Vorjahresquartals, wie Henkel weiter berichtete. Das organische Umsatzwachstum habe 2,4% betragen. Das EBIT stieg auf 137 (117) Mio EUR. Bei einem insgesamt leicht rückläufigen Umsatz von rund 760 Mio EUR und einem organischen Umsatzwachstum von 3,7% habe der Bereich Kosmetik/Körperpflege das EBIT auf 100 (96) Mio EUR erhöht. Im dritten Quartal haben wir die Markterwartungen an die Ergebnisentwicklung übertroffen", sagte Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted. "Darin spiegeln sich die Stabilisierung in unseren Märkten und unsere Programme zur Struktur- und Kostenanpassung wider." Für die weitere Entwicklung zeigte er sich hingegen vorsichtig: "Es kann nicht erwartet werden, dass die starken Zahlen des abgelaufenen Quartals im vierten Quartal wieder erreicht werden", so Rorsted. Die Aktie hatte den Handel am Mittwoch bei 30,57 EUR beendet, knapp 2,5% niedriger als am Vortag und damit im Einklang mit dem DAX, der ebenfalls knapp 2,5% einbüßte. Webseite: www.henkel.de -Von Natali Schwab, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 119, consumer.de@dowjones.com DJG/nas/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
ROUNDUP: Visa verdient kräftig am Trend zum Plastikgeld
(FSE) 17:19 49,72 EUR VISA INC. Eröffnung: 48,59 Tageshoch: 49,72 Tagestief: 48,59 Heute: +1,74% 1 Monat: -1,41% 1 Jahr: +32,39% ROUNDUP: Visa verdient kräftig am Trend zum Plastikgeld 27.10.2009 - 22:44 SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Der weltgrößte Kreditkartenanbieter Visa profitiert trotz Wirtschaftskrise kräftig vom Trend zum Plastikgeld. Der US-Konzern steigerte seinen Überschuss in den vergangenen drei Monaten stärker als erwartet auf 514 Millionen Dollar (347 Mio Euro). Anzeige Der Umsatz kletterte im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um zehn Prozent auf fast 1,9 Milliarden Dollar, wie Visa am Dienstag nach US-Börsenschluss am Sitz im kalifornischen San Francisco mitteilte. Nach einem Milliardenvergleich mit dem Rivalen Discover war Visa im Vorjahresquartal in die roten Zahlen geraten. AUCH VISA SPÜRT EINBUSSEN DURCH DIE KRISE Visas derzeit großer Vorteil gegenüber Wettbewerbern wie etwa American Express an den Gebühren für die Kartennutzung. Das Risiko unbezahlter Kartenschulden tragen dagegen Banken und Organisationen, die Visa-Karten ausgeben. Doch auch Visa spürt Einbußen durch die Krise. Das Volumen aller abgewickelten Zahlungen sank auch durch Währungseffekte um zwei Prozent. Visa-Chef Joseph Saunders gab sich verhalten optimistisch: "Wir sehen einige noch sehr frühe Anzeichen einer Stabilisierung." EPS SOLL 2009/10 UM MEHR ALS 20 PROZENT KLETTERN Selbst der von der Krise massiv getroffene Rivale American Express rechnete zuletzt wieder mit mehr Gewinn. Im vergangenen Quartal konnte der Konzern seine Talfahrt zumindest bremsen. Wettbewerber Mastercard legt seine neuesten Ergebnisse erst nächste Woche vor. Die Zahl aller Visa-Karten in der Welt stieg zuletzt zum Vorjahr um weitere fünf Prozent auf 1,7 Milliarden Stück. Insgesamt 10,5 Milliarden mal bezahlten Kunden in den vergangenen drei Monaten mit Visa-Karten - ein Plus von neun Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 (30.9.) rechnet Visa nun mit einem Umsatzplus am unteren Ende der Zielspanne von 11 bis 15 Prozent. Das Ergebnis je Aktie soll um mehr als 20 Prozent klettern. AKTIENRÜCKKAUF Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr 2008/2009 verdreifachte sich der Gewinn unter dem Strich fast auf knapp 2,4 Milliarden Dollar. Der Umsatz wuchs um zehn Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar. Visa hob angesichts der zuletzt guten Ergebnisse die Dividende um 19 Prozent an. Der Konzern kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von einer Milliarde Dollar an./fd/DP/he
Caterpillar will Teil der entlassenen Arbeiter zurückholen
(FSE) 10:42 38,30 EUR CATERPILLAR Eröffnung: 38,18 Tageshoch: 38,47 Tagestief: 38,13 Heute: -1,92% 1 Monat: +5,56% 1 Jahr: +43,28% Caterpillar will Teil der entlassenen Arbeiter zurückholen 26.10.2009 - 18:46 Von Bob Tita DOW JONES NEWSWIRES CHICAGO (Dow Jones)--Der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar (CAT) will Ende kommenden Jahres 550 entlassene Arbeiter wieder in das Unternehmen zurückholen. Die Rückrufaktion begründete Caterpillar am Montag mit einem für die kommenden Monate erwarteten Anstieg des Auftragseingangs. Von weiteren 2.500 Mitarbeitern will sich der im US-Bundesstaat Illinois ansässige Konzern aber endgültig trennen. Die davon betroffenen Angestellten sind Teil der für das laufende Jahr angekündigten Stellenstreichung, die insgesamt 22.000 Mitarbeiter betrifft. Anzeige -Von Bob Tita, Dow Jones Newswires; +49 69 29 725 111; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/eyh/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
Schon mehr als 100 US-Banken pleite
Schon mehr als 100 US-Banken pleite 25.10.2009 - 14:28 NEW YORK (dpa-AFX) - Gleich sieben Banken-Zusammenbrüche auf einen Schlag: Die Pleitewelle der US-Regionalbanken hat schon mehr als 100 Institute erfasst. Als Folge der Finanzkrise sind in diesem Jahr so viele US-Banken gescheitert wie seit langem nicht. Ein Ende ist nicht abzusehen. Anzeige Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte es weltweit vor allem Großbanken erwischt. Das Aus der US-Investmentbank Lehman Brothers vor gut einem Jahr brachte die Finanzbranche global ins Wanken. Seither treffen die Nachwehen in den USA vor allem kleinere und mittlere Institute. Die meisten sind Opfer fauler Hauskredite. ÜBERFÄLLIGE BRANCHENBEREINIGUNG Experten sehen dies auch als überfällige Branchenbereinigung unter den fast 8.200 US-Instituten. Genau 416 davon standen zuletzt auf der roten Liste der staatlichen Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation).Zusammengerechnet liegt ihre Bilanzsumme bei stolzen 300 Milliarden Dollar (200 Mrd Euro) - doch je Bank ist das eher wenig. Zum Vergleich: Die bisher größte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte traf vergangenes Jahr die einst führende US-Sparkasse Washington, deren Bilanzsumme allein schon etwas über dieser Summe von 300 Milliarden Dollar lag. 'ZOMBIE-BANKEN' Dennoch rüttelt die schiere Menge selbst der kleinen Pleiten die Branche und den US-Mittelstand gehörig durch. "Da draußen gibt es Hunderte und Aberhunderte "Zombie-Banken"", sagte Finanzmarktanalyst Gerard Cassidy (RBC Capital) am Samstag. Im gesamten Jahr 2008 waren wegen der Finanzkrise gerade mal 25 US-Geschäftsbanken und Sparkassen geschlossen worden. Zum Wochenende traf es nun die Geldhäuser Nummer 100 bis 106 in diesem Jahr, wie die staatliche Einlagensicherung FDIC mitteilte. Allein drei der Banken saßen in Florida - unter ihnen auch das 100. gescheiterte Institut, die mit einer Bilanzsumme von lediglich knapp 66 Millionen Dollar eher winzige Partners Bank. ZULETZT GESCHLOSSENE INSTITUTE EHER KLEIN Selbst das größte der sieben geschlossenen Häuser, die Bank of Elmwood in Wisconsin, war mit Werten von 327 Millionen Dollar vergleichsweise klein. Die bisher schwerste Pleite dieses Jahres war im August das Aus der Colonial Bank (Alabama) mit einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Dollar. Sie war damals die sechstgrößte Bank, die in den USA jemals schließen musste. Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2000 Sparkassen und Banken unter die Räder. IN FAST ALLEN FÄLLEN KÄUFER FÜR GESCHEITERTE BANKEN Wie in den sieben jüngsten Fällen fand die FDIC bisher bei fast allen Zusammenbrüchen Käufer für die gescheiterten Banken. Die Einlagen sind in den USA bis zu einer Summe von 250.000 Dollar je Kunde zu 100 Prozent geschützt. Die FDIC-Kassen sind durch die Pleiten stark angegriffen. Selbst wenn sich Käufer finden, muss sie oft Teile der Altlasten der Banken tragen. In ihrer Not fordert sie darum, die Versicherungsbeiträge von den Banken nun mehrere Jahre im Voraus eintreiben zu dürfen. Weitere Fälle vom Wochenende waren die First Dupage Bank (Illinois, 279 Millionen Dollar Bilanzsumme), die Flagship National Bank (Florida, 190 Millionen Dollar), die American United Bank (Georgia, 111 Millionen Dollar), die Riverview Community Bank (Minnesota, 108 Millionen Dollar) und die Hillcrest Bank (Florida, 83 Millionen Dollar)./fd/gp/DP/he
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus 23.10.2009 - 18:05 FRANKFURT (dpa-AFX) - Nervöse Anleger haben am Freitag trotz eines besser als erwartet ausgefallenen Geschäftsberichts des Software-Riesen Microsoft Gewinne mit in das Wochenende genommen. Der Dax , der zeitweise bis auf 5.848,68 Punkte gestiegen war, schloss mit einem Abschlag von 0,39 Prozent auf 5.740,25 Punkte und zeigte sich damit im Wochenvergleich nahezu unverändert. Der Technologiewerte-Index TecDax ging mit minus 0,21 Prozent auf 761,50 Zähler in das Wochenende. Der am Donnerstag deutlich unter Druck geratene MDax erholte sich hingegen leicht und stieg um 0,58 Prozent auf 7.348,13 Punkte. Anzeige "Die Zahlen von Microsoft waren gut, und auch die Konjunkturdaten aus den USA, und trotzdem sind die US-Indizes im Minus. Der Dax ist dieser Entwicklung nur gefolgt", resümierte Händler Stefan Söllner von der Postbank das Geschehen. Insgesamt sei der Handel in jüngster Zeit recht nervös. "Die Anleger warten ab, ob es im Dax einen Ausbruch nach unten oder nach oben geben wird, und so sehen wir ein Wechselspiel ohne klare Richtung." Neue Impulse würden daher von der in der nächsten Woche kräftig in Schwung kommenden Berichtssaison in Deutschland erwartet. Die Aktien der Lufthansa waren Spitzenwert im Dax mit plus 1,67 Prozent auf 11,600 Euro und profitierten von einer überraschend niedrigen Abfindung für die verbleibenden Minderheitsaktionäre der Austrian Airlines AUA). Der deutsche Branchenprimus, der die österreichische Fluggesellschaft kürzlich übernommen hatte, bietet für den restlichen AUA-Anteil nur 0,50 Euro je Aktie. Am Markt dagegen war auf einen Preis von rund 4,50 Euro je Aktie spekuliert worden. Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp stiegen um 0,49 Prozent auf 24,40 Euro. Der von der Wirtschaftskrise schwer getroffene Stahl- und Industriekonzern steht Kreisen zufolge kurz vor dem Verkauf eines weiteren Unternehmensteils. Für die amerikanische Tochter Safway, einem der größten Dienstleister rund um den Gerüstbau in Nordamerika, sei ein Käufer gefunden worden, hieß es in Unternehmenskreisen. Der Kaufvertrag solle in der kommenden Woche unterschrieben werden. Zuvor hatte bereits die "Rheinische Post" unter Berufung auf Bankenkreise über die bevorstehende Veräußerung berichtet. Ein ThyssenKrupp-Sprecher erklärte, dass die Gespräche weiter liefen. Der Energiekonzern Eon trennt sich von einer Beteiligung an einem weiteren Kraftwerk. Die Stadtwerke Hannover übernehmen den 50-prozentigen Anteil am Steinkohlekraftwerk Mehrum. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Aktie verlor marktkonforme 0,37 Prozent auf 26,95 Euro. Positive Analystenkommentare beflügelten die Aktien von Fuchs Petrolub , nachdem der Schmierstoffe-Hersteller am Donnerstag sehr gute Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Das Unternehmen hat nach neun Monaten schon fast das Soll für den Gesamtjahres-Gewinn erfüllt. So sieht das Bankhaus Lampe bei Fuchs deutliches Wachstumspotenzial und hat die Aktie daher in ihre "Top-Liste" aufgenommen. Das Kursziel wurde von 56 auf 66 Euro angehoben. Von einem "super starken dritten Quartal" sprachen auch die Experten von Sal. Oppenheim. In Erwartung einer in wenigen Tagen anstehenden Aufnahme in den TecDax sprangen die Aktien des Biotechnologieunternehmens Evotec um 4,66 Prozent auf 2,02 Euro in die Höhe. Die Software AG (SAG) hat ihren Anteil am Dienstleistungs- und Softwarehaus IDS Scheer nun auf mehr als 90 Prozent aufgestockt und das bedeutet, dass die IDS Scheer in Kürze den TexDax verlassen muss. Die IDS-Anteilsscheine legten um 0,39 Prozent auf 15,37 Euro zu, Die SAG-Titel gaben hingegen um 0,06 Prozent auf 63,81 Euro nach./ck/he --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus 23.10.2009 - 18:05 FRANKFURT (dpa-AFX) - Nervöse Anleger haben am Freitag trotz eines besser als erwartet ausgefallenen Geschäftsberichts des Software-Riesen Microsoft Gewinne mit in das Wochenende genommen. Der Dax , der zeitweise bis auf 5.848,68 Punkte gestiegen war, schloss mit einem Abschlag von 0,39 Prozent auf 5.740,25 Punkte und zeigte sich damit im Wochenvergleich nahezu unverändert. Der Technologiewerte-Index TecDax ging mit minus 0,21 Prozent auf 761,50 Zähler in das Wochenende. Der am Donnerstag deutlich unter Druck geratene MDax erholte sich hingegen leicht und stieg um 0,58 Prozent auf 7.348,13 Punkte. Anzeige "Die Zahlen von Microsoft waren gut, und auch die Konjunkturdaten aus den USA, und trotzdem sind die US-Indizes im Minus. Der Dax ist dieser Entwicklung nur gefolgt", resümierte Händler Stefan Söllner von der Postbank das Geschehen. Insgesamt sei der Handel in jüngster Zeit recht nervös. "Die Anleger warten ab, ob es im Dax einen Ausbruch nach unten oder nach oben geben wird, und so sehen wir ein Wechselspiel ohne klare Richtung." Neue Impulse würden daher von der in der nächsten Woche kräftig in Schwung kommenden Berichtssaison in Deutschland erwartet. Die Aktien der Lufthansa waren Spitzenwert im Dax mit plus 1,67 Prozent auf 11,600 Euro und profitierten von einer überraschend niedrigen Abfindung für die verbleibenden Minderheitsaktionäre der Austrian Airlines AUA). Der deutsche Branchenprimus, der die österreichische Fluggesellschaft kürzlich übernommen hatte, bietet für den restlichen AUA-Anteil nur 0,50 Euro je Aktie. Am Markt dagegen war auf einen Preis von rund 4,50 Euro je Aktie spekuliert worden. Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp stiegen um 0,49 Prozent auf 24,40 Euro. Der von der Wirtschaftskrise schwer getroffene Stahl- und Industriekonzern steht Kreisen zufolge kurz vor dem Verkauf eines weiteren Unternehmensteils. Für die amerikanische Tochter Safway, einem der größten Dienstleister rund um den Gerüstbau in Nordamerika, sei ein Käufer gefunden worden, hieß es in Unternehmenskreisen. Der Kaufvertrag solle in der kommenden Woche unterschrieben werden. Zuvor hatte bereits die "Rheinische Post" unter Berufung auf Bankenkreise über die bevorstehende Veräußerung berichtet. Ein ThyssenKrupp-Sprecher erklärte, dass die Gespräche weiter liefen. Der Energiekonzern Eon trennt sich von einer Beteiligung an einem weiteren Kraftwerk. Die Stadtwerke Hannover übernehmen den 50-prozentigen Anteil am Steinkohlekraftwerk Mehrum. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Aktie verlor marktkonforme 0,37 Prozent auf 26,95 Euro. Positive Analystenkommentare beflügelten die Aktien von Fuchs Petrolub , nachdem der Schmierstoffe-Hersteller am Donnerstag sehr gute Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Das Unternehmen hat nach neun Monaten schon fast das Soll für den Gesamtjahres-Gewinn erfüllt. So sieht das Bankhaus Lampe bei Fuchs deutliches Wachstumspotenzial und hat die Aktie daher in ihre "Top-Liste" aufgenommen. Das Kursziel wurde von 56 auf 66 Euro angehoben. Von einem "super starken dritten Quartal" sprachen auch die Experten von Sal. Oppenheim. In Erwartung einer in wenigen Tagen anstehenden Aufnahme in den TecDax sprangen die Aktien des Biotechnologieunternehmens Evotec um 4,66 Prozent auf 2,02 Euro in die Höhe. Die Software AG (SAG) hat ihren Anteil am Dienstleistungs- und Softwarehaus IDS Scheer nun auf mehr als 90 Prozent aufgestockt und das bedeutet, dass die IDS Scheer in Kürze den TexDax verlassen muss. Die IDS-Anteilsscheine legten um 0,39 Prozent auf 15,37 Euro zu, Die SAG-Titel gaben hingegen um 0,06 Prozent auf 63,81 Euro nach./ck/he --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
American Express erneut mit Gewinnrückgang
(FSE) 10:35 24,06 EUR AMER. EXPRESS Eröffnung: 24,19 Tageshoch: 24,20 Tagestief: 24,06 Heute: +2,08% 1 Monat: +2,30% 1 Jahr: +16,44% American Express erneut mit Gewinnrückgang 22.10.2009 - 23:14 NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kreditkarten-Konzern American Express kämpft weiter mit sinkenden Gewinnen. Allerdings bremsten Einsparungen und erste Anzeichen einer möglichen Entspannung bei den Kreditausfällen die Talfahrt im dritten Quartal. Anzeige Der Überschuss fiel in den vergangenen drei Monaten um 22 Prozent auf 632 Millionen Dollar (423 Mio Euro), wie der Finanzkonzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss in New York bekanntgab. Allerdings profitierte American Express (Amex) dabei sogar noch von einem hohen Einmalgewinn. AKTIE LEGT NACHBÖRSLICH ZU Analysten hatten schlechtere Zahlen befürchtet. Die Aktie lag in einer ersten nachbörslichen Reaktion im Plus. Für womöglich faule Kredite stellte der Kreditkartenriese weitere 1,2 Milliarden Dollar zurück. Dies war 13 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Durch die hohe Arbeitslosigkeit in den USA können viele Bürger ihre monatlichen Kartenabrechnungen nicht mehr bezahlen. Anders als die Wettbewerber Visa muss Amex diese Probleme selbst verkraften. Bei den Rivalen liegt das Risiko bei den Mitgliedsbanken, Unternehmen und Organisationen die Karten von Visa und Mastercard ausgeben./fd/DP/he
Online-Marktplatz ebay erneut mit Gewinneinbruch
(FSE) 10:41 15,73 EUR EBAY Eröffnung: 15,70 Tageshoch: 15,85 Tagestief: 15,70 Heute: -6,92% 1 Monat: +1,58% 1 Jahr: +45,99% Online-Marktplatz ebay erneut mit Gewinneinbruch 21.10.2009 - 22:55 SAN JOSE (dpa-AFX) - Der Online-Marktplatz eBay kämpft trotz wieder steigender Umsätze weiter mit drastisch sinkenden Gewinnen. Der Überschuss fiel im dritten Quartal um 29 Prozent auf knapp 350 Millionen Dollar (234 Mio Euro). Der Umsatz wuchs um sechs Prozent auf mehr als 2,2 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss am Sitz im kalifornischen San Jose bekanntgab. Anzeige Für das Schlussquartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft rechnet ebay mit einem Umsatz zwischen 2,2 und 2,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 0,38 und 0,40 Dollar liegen. Mit seinen Zahlen für das vergangene Quartal schnitt das weltgrößte Online-Auktionshaus leicht besser ab als von Experten erwartet. Die Prognose für den Rest des Jahres enttäuschte die Anleger jedoch. Die Aktie stand in einer ersten Reaktion nachbörslich schwer unter Druck./fd/DP/he
Yahoo mit überraschend starken Zahlen
(FSE) 15:32 11,90 EUR YAHOO Eröffnung: 11,92 Tageshoch: 12,10 Tagestief: 11,90 Heute: +4,02% 1 Monat: -2,65% 1 Jahr: +16,50% Yahoo mit überraschend starken Zahlen 20.10.2009 - 22:46 SUNNYVALE (dpa-AFX) - Der Internetkonzern YAHOO hat im dritten Quartal einen unerwartet starken Gewinnsprung erzielt. Das zuletzt kriselnde US-Unternehmen erwirtschaftete einen Überschuss von 186 Millionen Dollar nach lediglich 54 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel dagegen angesichts der Wirtschaftskrise nochmals um zwölf Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Anzeige Yahoo-Chefin Carol Bartz äußerte sich zufrieden: "Wir hatten ein solides Quartal, das zeigt, dass sich unsere wesentlichen Geschäfte stabilisieren",sagte sie am Dienstag nach US-Börsenschluss laut einer Mitteilung. Mit seinen Zahlen übertraf Yahoo die Markterwartungen. Besonders der Gewinn fiel deutlich höher aus. Die Aktie legte in einer ersten Reaktion klar zu. Für das laufende vierte Quartal erwartet Yahoo einen Umsatz zwischen 1,6 und 1,7 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis soll zwischen 135 und 155 Millionen Dollar liegen./fd/DP/he
ROUNDUP/Insolvenzverwalter: ROUNDUP: Offener Konflikt über Opel-Hilfen: Berlin will auf Brüssel zugehen
(FSE) 15:37 31,08 EUR MAGNA INTL INC. A Eröffnung: 30,33 Tageshoch: 31,08 Tagestief: 30,17 Heute: +3,43% 1 Monat: -7,80% 1 Jahr: -20,00% ROUNDUP: Offener Konflikt über Opel-Hilfen: Berlin will auf Brüssel zugehen 18.10.2009 - 19:40 BERLIN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Offener Konflikt zwischen Brüssel und Berlin über die milliardenteuren Opel-Hilfen: Trotz der schweren Rüge der EU-Wettbewerbshüter hält die Bundesregierung an ihren Zusagen für das geplante Käuferduo Magna /Sberbank fest. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will die Brüsseler Bedenken schnellstens ausräumen und damit den Weg zur Unterzeichnung der Übernahmeverträge kurzfristig freimachen. Doch aus Brüsseler Kommissionskreisen verlautete am Sonntag, EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes werde Berlin noch dicke Bretter zum Bohren geben. Die Hängepartie für Opel sei noch nicht beendet, hieß es. Anzeige Guttenberg zeigte sich in Berlin am Rande der Koalitionsverhandlungen zuversichtlich, dass der Opel-Verkauf an den kanadisch-österreichischen Magna-Konzern und die russische Sberbank über die Bühne geht. Er glaube nicht, dass die Verkaufsgespräche von vorne aufgerollt werden müssten, sagte er am Samstag in Berlin. Positive Signale gibt es aus den beteiligten Ländern mit großen Opel- Standorten wie Spanien, Belgien und Großbritannien. Sie hatten zuvor gegen eine aus ihrer Sicht unfaire Bevorzugung deutscher Arbeitsplätze protestiert. Nach Einschätzung von Gewerkschaftsvertretern in Belgien könnte es schon am kommenden Mittwoch zur Vertragsunterzeichnung kommen. Es hänge davon ab, ob in Deutschland eine Einigung zwischen dem Betriebsrat und Magna über die geplante 10-Prozent-Beteiligung der Mitarbeiter im Gegenzug zu den vorgesehenen Einkommensverzichten gelinge, sagte Rudi Kennes von der FGTB der Nachrichtenagentur Belga. Eine Einigung zwischen den Opel-Betriebsräten und dem Zulieferer gilt als Voraussetzung, um die Übernahme von Opel zu besiegeln. BRIEF VON KROES AN GUTTENBERG In einem Brief an Guttenberg hatte Kroes am Freitag schwere Bedenken gegen die von der Bundesregierung versprochenen 4,5 Milliarden Euro an Staatshilfen erhoben, mit denen Berlin den Opel- Verkauf an Magna unterstützen will. Deutschland soll schriftlich zusichern, dass die milliardenschweren Zusagen nicht nur an einen Investor gebunden sind. General Motors (GM) und der Opel-Treuhand solle die Möglichkeit haben, "das Ergebnis des Bieterverfahrens neu zu überdenken", heißt es in dem Schreiben. An Opel war auch der Finanzinvestor RHJI stark interessiert, den Opel-Alteigentümer GM lange favorisiert hatte. Der Opel-Verkauf hängt von der Zustimmung der EU-Kommission ab, weil diese die Staatshilfen genehmigen muss. Ein Sprecher des belgischen Investors RHJI machte deutlich, dass man sich nicht mit einem möglichen neuen Angebot für Opel beschäftige. "Die Frage stellt sich nicht", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Guttenberg versicherte mit Blick auf die Bedenken der EU, wenn es Missverständnisse gegeben habe, würden diese ausgeräumt. "Ich glaube, dass die richtigen Antworten gefunden werden." Der Minister äußerte "großes Verständnis" für das Vorgehen der EU-Kommission. "Es gab möglicherweise die eine oder andere missverständliche Äußerung in den vergangenen Monaten, nicht von mir", sagte der Minister. Die große Koalition hatte sich wiederholt unmissverständlich für Magna ausgesprochen. Magna habe ein klares industriepolitisches Konzept und nicht nur eine kurzfristige Rendite im Blick, hatte der scheidende Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) noch Ende August erklärt. VERHEUGEN SIEHT WEITER GUTE CHANCEN EU-Industriekommissar Günter Verheugen sieht trotz der wettbewerbsrechtlichen Bedenken gute Chancen für die geplante neue Opel-Gesellschaft ("New Opel"). "Alle sehen die Notwendigkeit oder halten es für richtig, dem Unternehmen eine Chance zu geben" sagte er im Deutschlandfunk. Der EU-Kommission gehe es um eine frühzeitige Klarstellung, "damit nicht eine langwierige Prüfung stattfinden muss". Wenn erst ein förmliches Beihilfeverfahren eröffnet werden müsste, "dann dauert das möglicherweise sehr lange. Und Zeit ist das, was wir im Zusammenhang mit Opel und General Motors in Europa am wenigsten haben." Opel-Betriebsratschef Klaus Franz berichtete in Frankfurt, die Verhandlungen der Arbeitnehmervertreter mit Magna liefen auf Hochtouren. Die Belegschaft soll an "NewOpel" zehn Prozent halten, Magna/Sberbank sollen zu jeweils 27,5 Prozent beteiligt sein, GM will 35 Prozent behalten. Die Mitarbeiter sollen für ihren Anteil über die Streichung von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bis 2014 auf jährlich 265 Millionen Euro verzichten. Dafür verlangen die Arbeitnehmer mehr Mitspracherechte bei Unternehmensentscheidungen. DUDENHÖFFER WARNT VOR WEITERER VERZÖGERUNG Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer warnte vor einer weiteren Verzögerung des Opel-Verkaufs: "Das Paket nochmals aufzudröseln und den Prozess von vorne zu starten, überlebt Opel nicht." Der Verkauf des Autobauers sollte ursprünglich schon vergangenen Donnerstag besiegelt werden. Doch aus Sorge um ein späteres Veto der EU- Kommission legten Magna und GM die Unterzeichnung auf Eis. "Es ist völlig unverständlich, wieso die EU-Kommission nach fünf Monaten den Vertragsabschluss blockiert und gefährdet", sagte Dudenhöffer in einem dpa-Gespräch. Seit dem 30. Mai, als Bund, Länder, GM und Magna sich auf ein Rettungspaket für Opel geeinigt hätten, sei dieser Deal der EU-Kommission bekannt. Im Opel-Werk in Eisenach rechnet der Betriebsrat nach dem Auslaufen der Abwrackprämie wieder mit Kurzarbeit. "Wir werden ohne Kurzarbeit nicht klarkommen", sagte Betriebsratschef Harald Lieske am Samstag der dpa. Bis Ende Oktober sollte die Regelung stehen./bb/DP/ck ---Von Birthe Blechschmidt, dpa ---
USA verbuchen Rekorddefizit im Haushaltsjahr 2008/2009
USA verbuchen Rekorddefizit im Haushaltsjahr 2008/2009 17.10.2009 - 11:47 WASHINGTON (Dow Jones)--Die USA haben im Haushaltsjahr 2008/2009 ein Rekorddefizit in Höhe von 1,417 Bill USD verbucht. Wie das Finanzministerium am Freitag (Ortszeit) in Washington mitteilte, entspricht das Defizit rund 10% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Damit haben die USA das höchste Staatsdefizit seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verzeichnet. Bereits im Haushaltsjahr 2007/2008 war mit einem Minus von 454,80 Mrd USD (3,2% des BIP) ein Rekorddefizit aufgelaufen. Anzeige Im August hatte das Weiße Haus für 2008/2009 allerdings einen noch höheren Fehlbetrag von 1,580 Bill USD vorhergesagt. Das Finanzministerium führte das steigende Defizit auf sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben wegen der schweren Wirtschaftskrise zurück. Für das laufende Haushaltsjahr 2009/2010 erwartet das Weiße Haus einen Anstieg des Defizits auf 1,502 Bill USD (10,4% des BIP). DJG/DJN/apo END) Dow Jones Newswires October 17, 2009 05:47 ET (09:47 GMT)


